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1890 wurde Karl Krumbacher zum Mitglied der Akademie gewählt und 1892, nach dem Erscheinen der Geschichte der byzantinischen Litteratur, in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistung zum außerordentlichen Professor an der Universität ernannt. oben: Urkunde über die Ernennung zum außerordentlichen Professor an der LMU vom 29. Mai 1892
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Mit der im Verlag B. G. Teubner in Leipzig erscheinenden Byzantinischen Zeitschrift gelang Karl Krumbacher 1892 die "Begründung eines Zentralorgans" für das neue Fach. Oben: Der erste Band der Byzantinischen Zeitschrift
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Da an der Universität keine geeigneten Räume zur Verfügung standen, hielt Krumbacher seinen Unterricht längere Zeit in seiner Privatwohnung ab. 1896 stellte er den Antrag auf die Einrichtung eines eigenen Seminars. Der Antrag wurde von der Universität zwar befürwortet und von der Regierung auch genehmigt, scheiterte aber am Widerstan des Landtages, der sich weigerte, die nötigen Mittel bereitzustellen. Krumbacher, inzwischen zum ordentlichen Professor ernannt, gelang es jedoch, die Finanzierung durch private Spenden überwiegend aus Griechenland zu sichern. Oben: Urkunde über die Ernennung zum ordentlichen Professor vom 11. Februar 1897










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