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A
Über die agade-Mailinglist von Professor Jack Sasson (Vanderbilt University) werden täglich Neuigkeiten (beispielsweise Stellenangebote, neue Entdeckungen, Fördermöglichkeiten, Neuerscheinungen uvm.) aus den Bereichen Altorientalistik, Ägyptologie und Theologie (Schwerpunkt Altes Testament) verschickt. Es handelt sich bei der Mailinglist um den Hauptinformationsverteiler innerhalb der Altorientalistik.
Sie umfasst alle Aspekte der pharaonischen Hochkultur wie Schrift und Literatur, Kunst und Kultur, Religion, Archäologie, Geschichte, Wirtschaft, usw. Zur Ägyptologie gehören ebenfalls die Vor- und Frühgeschichte Ägyptens, die Nubiologie, sowie die koptische Sprache und Literatur. Die zeitliche Überschneidung mit verwandten Fachgebieten (Vor- und Frühgeschichte, Alte Geschichte) ist fließend, jedoch konzentriert sich das Fach Ägyptologie auf den Zeitraum von ca. 4000 v. Chr. bis etwa 400 n. Chr.
Die 'Association Internationale des Etudes Byzantines' (AIEB) ist eine 1948 gegründete internationale Vereinigung byzantinistischer Gelehrtengesellschaften zur Förderung der byzantinistischen Forschung; ihr Sitz befindet sich in Paris.
Aktuelle Meldungen finden Sie in unserer News-Box auf der Startseite ("Neu in Propylaeum").
Alerting-Dienst siehe RSS-Feeds
Alte Drucke siehe Digitale Sammlungen
Innerhalb der Klassischen Altertumswissenschaft beschäftigt sich die Alte Geschichte, im Gegensatz zur Klassischen Archäologie und Vor- und Frühgeschichte, in erster Linie mit der schriftlichen Hinterlassenschaft (Inschriften und auf anderen Medien überlieferte Texte) der antiken Welt des Mittelmeerraums. Der erforschte zeitliche Rahmen erstreckt sich vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis 565 n. Chr., dem Tode des Kaisers Flavius Petrus Sabbatius Iustinianus; daraus ergeben sich Berührungspunkte mit der Ägyptologie aufgrund der Auswertung der ägyptischen Hieroglyphentexte. Weitere gemeinsame Forschungsinteressen bestehen mit der Klassischen Archäologie, z. B. durch die Interpretation der mykenischen Kultur der Bronzezeit, und mit der Klassischen Philologie bei der geschichtlichen Interpretation der antiken Literatur. Der geographische 'Forschungsraum' umfasst alle Anrainerstaaten des Mittelmeers, das Zweistromland und das Nildelta. Darüber hinaus wird die Geschichte des 'Großraums' Griechenland wie auch später die des römischen Reiches und seiner Provinzen, z. Zt. der größten Ausdehnung unter Kaiser Marcus Ulpius Traianus, erforscht. Seit dem 19. Jahrhundert wurde der Focus der Forschung mehr und nahezu ausschließlich auf die griechische und römische Geschichte gelegt, unter Einbeziehung der Geschichte in deren 'Kontaktzonen'.
Die Altorientalistik setzt sich aus den beiden Fächern Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Archäologie zusammen. Sie beschäftigt sich mit allen Aspekten der Kulturen des Alten Orients. Berücksichtigt man die mannigfaltigen Beziehungen zwischen den Kulturen des Altertums, umfasst sie geographisch einen Raum von Kleinasien im Westen bis zum Industal im Osten, vom Schwarzen Meer, dem Kaukasus, Zentralasien, Iran und Afghanistan im Norden bis zum Jemen im Süden; zeitlich spannt sich der Bogen vom Akeramikum (ca. 10.000 v.u.Z.) bis in die Zeit Alexanders d. Gr. (4. Jh. v.u.Z.), regional sogar bis zum Aufkommen des Islam (7. Jh.). Inhaltlich befasst sich die Altorientalistik mit allen Gebieten der geistigen und materiellen Kultur, wie Schrift und Literatur, Kunst und Kultur, Religion, Archäologie, Geschichte, Wirtschaft, Recht usw.
Angesichts des zeitlichen, geographischen und inhaltlichen Umfangs der Altorientalistik gibt es Überschneidungen mit verwandten Fachgebieten (Vor- und Frühgeschichte, Ägyptologie, Alte Geschichte, Vorderer Orient, Südasien). Das Augenmerk des Faches richtet sich zwar vor allem auf die Regionen Meosopotamien, Süd- und Südwest-Iran, Syrien-Palästina und Kleinasien vom 4. Jahrtausend v.u.Z. bis zum Ende der Keilschrift im 1. Jahrhundert u.Z., jedoch bietet der umfassende Ansatz von Propylaeum die Möglichkeit, das Fach in seiner ganzen Breite zu berücksichtigen.
Anmeldung
Für die Recherche in Datenbanken, welche über Nationallizenz zugänglich sind (z.B. PIO), ist eine Anmeldung erforderlich.
Anregungen und Wünsche sind uns jederzeit willkommen, bitte schicken Sie uns eine eMail über Kontakt.
Archäologie
Die Archäologie allgemein hat alle materielle, visuell erfassbare Hinterlassenschaften einer Kultur zum Gegenstand, wie etwa die sog. Klassische Archäologie.
In einigen altertumswissenschaftlichen Disziplinen bildet sie nur einen Teil des gesamten Faches wie etwa bei der Ägyptologie oder der Altorientalistik neben der Philologie.
Assyriologie / Altorientalische Philologie
Unter „Assyriologie“ verstehen wir die Wissenschaftsdisziplin, die sich mit der philologischen, linguistischen und sachlichen Erschließung der sumerischen und akkadischen keilschriftlichen Quellen und der Erforschung der Sprachen Sumerisch und Akkadisch (mit den Hauptdialekten Babylonisch und Assyrisch) sowie – darauf und auf den Ergebnissen der vorderasiatischen Archäologie aufbauend – der Geschichte und Kultur des alten Mesopotamien und angrenzender Gebiete befaßt. Die Bezeichnung „Assyriologie“ beruht auf der Tatsache, dass Keilinschriften in größerem Maße zuerst im Gebiet des alten Assyrien gefunden wurden. Neben und anstelle dieser traditionellen Bezeichnung, die sich international eingebürgert hat, werden, der tatsächlichen Differenzierung dieser Disziplin in zwei relativ selbständige Fächer Rechnung tragend, in jüngerer Zeit zunehmend auch die Begriffe Sumerologie und Akkadistik gebraucht.“ (= M. Müller, Die Keilschriftwissenschaften an der Leipziger Universität bis zur Vertreibung Landsbergers im Jahre 1935, Wissenschaftliche Zeitschrift der Karl-Marx-Univ. Leipzig 28/1 (1979) 67, Anm. 1)
Ausschreibungen siehe Fachservice
B
Die Bayerische Staatsbibliothek hat als zentrale Landes- und Archivbibliothek seit 1999 die Rolle der Fachbehörde für alle Angelegenheiten des bayerischen Bibliothekswesens inne. In diesem Rahmen ist sie maßgeblich an allen landesweiten Planungs- und Koordinationsaktivitäten im Bibliothekswesen beteiligt. Sie verfügt über einen Bestand von über 9 Millionen Bänden, 35.000 digitalisierten Bänden, 52.500 laufenden Zeitschriften, 92.000 Handschriften und 19.900 Inkunabeln.
Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten kooperativen Erwerbungsprogramms betreut die Bayerische Staatsbibliothek gemäß ihren traditionellen Sammelschwerpunkten folgende Sondersammelgebiete:
"Buch-, Bibliotheks- und Informationswesen", "Geschichte / Allgemeines", "Vor- und Frühgeschichte", "Klassische Altertumswissenschaft einschl. Alte Geschichte, Mittel- und Neulateinische Philologie", "Byzanz", "Geschichte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz", "Geschichte Frankreichs und Italiens", "Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa", "Albanische Sprache und Literatur", "Rumänische Sprache und LIteratur", "Neuzeitliches Griechenland" und "Musikwissenschaft". [Kontakt]
Bibliographische Datenbanken
Bibliographische Datenbanken erfassen die Literatur eines bestimmten Themengebietes möglichst umfassend. In der Regel kann dort mit Hilfe verschiedener einschränkender Suchkriterien nach Literaturnachweisen recherchiert werden. Neben Monographien sind auch Aufsatztitel aus Sammelwerken oder Zeitschriften zu finden, die in gewöhnlichen Bibliothekskatalogen meist nicht berücksichtigt werden.
Bibliothekskataloge siehe OPAC
Biblische Archäologie / Palästina-Archäologie
Die Biblische bzw. Palästina- Archäologie setzt sich mit der Erforschung archäologischer Hinterlassenschaften in den Regionen von Israel und Palästina auseinander. Dabei steht besonders die Zeitspanne von der Jungsteinzeit bis zur Eisenzeit im Fokus des Interesses; es besteht eine enge Verbindung mit der Vorderasiatischen Archäologie.
Bilddatenbanken siehe Digitale Sammlungen
Browser sind Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten; besonders verbreitet sind die Webbrowser Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox, Safari, Opera und Google Chrome. Die Wahl des Browsers kann Einfluss auf die Abbildung einer Webseite haben.
Byzantinische Kunstgeschichte
Die Byzantinische Kunstgeschichte befasst sich mit dem Studium der künstlerischen und materiellen Hinterlassenschaft des Byzantinischen Reiches. Wie der Name verrät, handelt es sich um eine Kultur- und Bildwissenschaft, die zudem ein Teilgebiet der Byzantinistik ausmacht. Das Fach ist eng mit der Spätantiken und Christlichen Archäologie verbunden. Abgedeckt ist der Zeitraum von der Spätantike bis zum Fall Konstantinopels 1453.
Die Byzantinistik beschäftigt sich mit allen Aspekten der Geschichte und Kultur jenes aus der Osthälfte des römischen Reiches hervorgegangenen mittelalterlichen Staates, dessen Zentrum die Hauptstadt Konstantinopel, das heutige Istanbul, war. Es handelt sich damit um eine sehr komplexe Wissenschaft, innerhalb derer eine Reihe von Spezialfächern existieren, ohne dass diese sich verselbständigt hätten.
Während die zeitlichen Anfänge jenes Reiches der Rhomäer – wie die Byzantiner sich selbst bezeichneten - in der Forschung (besonders mit den Jahren 284, 330, 395, 565 und 641) kontrovers diskutiert werden, ist das Ende des oströmischen Kaisertums mit der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Mai des Jahres 1453 klar zu bestimmen. Das geographische Gebiet von Byzanz war im Laufe seiner Geschichte starken Veränderungen unterworfen: In seiner größten Ausdehnung erstreckte es sich von den 'Säulen des Herakles' (Gibraltar) bis zum Euphrat und beschränkte sich zuletzt auf Konstantinopel mit seinem Hinterland und einige Gebiete im heutigen Griechenland. Prägend für die Kultur der Byzantiner waren griechische und römische Wurzeln in Verbindung mit dem sich zur Staatsreligion entwickelnden Christentum.
C
Citavi ist ein Programm zur Literaturverwaltung und Wissensorganisation. Sie können in Datenbanken und Bibliothekskatalogen recherchieren, Literaturnachweise importieren und verwalten. Ebenso stehen Ihnen zahlreiche Zitierstile zur Verfügung (z.B. für das Deutsche Archäologische Institut). Weiteres siehe Literaturverwaltungsprogramme.
Clm Codices latini monacenses
D
Datenbank-Infosystem (DBIS)
Datenbanken siehe Bibliographische Datenbanken und Fachdatenbanken
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) siehe Fachservice
Deutsches Archäologisches Institut (DAI) siehe Projektpartner
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen in Deutschland. Sie fördert Einzelprojekte, Graduiertenkollegs, Forschungskooperationen und Infrastruktur. Im Rahmen des genannten Sondersammelgebietsplans (SSG) fördert die DFG 23 Staats- und Universitätsbibliotheken. Für die BSB München sind dies u.a. die Sondersammelgebiete Alte Geschichte, Byzantinistik, Klassische Philologie, Mittel- und Neulateinische Philologie sowie die Vor- und Frühgeschichte; für die UB Heidelberg die Ägyptologie und Klassische Archäologie sowie für die UB Tübingen die Altorientalistik. Alle diese Fächer sind unter der – ebenfalls von der DFG geförderten – Virtuellen Fachbibliothek Altertumswissenschaften "Propylaeum" zusammengefasst.
Deutsches Forschungsnetzwerk (DFN-AAI)
Über die Authentifizierungs- und Autorisierungs-Infrastruktur wird eine Anmeldung zur Recherche in lizensierten Datenbanken ermöglicht.
In diesem Modul finden Sie digitalisierte Handschriften und Drucke u.a. aus den Beständen der am Projekt Propylaeum beteiligten Bibliotheken sowie Links zu Bilddatenbanken und fachrelevanten Sammlungen digitalisierter Literatur weltweit.
Digitalisierte Handschriften siehe Digitale Sammlungen
Dokumentenserver siehe E-Publishing
E
E-Journals
Die in Propylaeum angebotenen Fachauszüge aus der von der UB Regensburg betreuten Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) ermöglichen Ihnen den Zugriff auf online verfügbare altertumswissenschaftliche Zeitschriftentitel. Die Verfügbarkeit der Volltexte wird durch Ampelsymbole angezeigt und ist jeweils davon abhängig, von welcher Institution oder welchem Arbeitsplatz Sie auf das Angebot zugreifen.
E-Publishing (Elektronisches Publizieren) siehe auch Propylaeum-DOK
Mit Hilfe von Endnote können Sie Literaturnachweise verwalten und -listen erstellen. Endnote bietet viele Möglichkeiten für den Datenimport aus Onlinekatalogen und Datenbanken. Für viele Fachzeitschriften werden Vorlagen für Zitierstile angeboten. Die entsprechende Datei für den Zitierstil des Deutschen Archäologischen Instituts finden Sie unter opac.dainst.org. Weiteres siehe Literaturverwaltungsprogramme.
Die erweiterte Suche in PropylaeumSearch bietet die gezielte Auswahl und detaillierte Recherche in ausgewählten Katalogen und Datenbanken an.
ETANA - Electronic Tools and Ancient Near Eastern Archives – ist ein Webportal, in dem frühe oder genuin digitale Monographien, Wörterbucher, Zeitschriften, Ausgrabungsberichte usw. gesammelt werden. Einen Teilbereich dieser Seite bildet ABZU. Dort kann man die online gestellten Informationen bequem durchsuchen.
F
Fachkatalog
Ein Fachkatalog (oder Fach-OPAC) enthält die auf ein oder mehrere Fachgebiete bezogene Literatur einer Bibliothek. In Propylaeum handelt es sich meist um die Literatur aus den der jeweiligen Bibliothek zugeordneten Sondersammelgebieten der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Der Fachservicebereich fasst für jedes Fach wissenschaftlich relevante Informationen zusammen, die über das Angebotsspektrum für die Suche nach Fachliteratur, die Veröffentlichung von Dokumenten und den Zugriff auf elektronische Volltexte hinausgehen. Dazu gehört die Auskunft über Veranstaltungen und Stipendien, Stellenanzeigen oder Studienmöglichkeiten genauso wie der Verweis auf Institutionen zur Forschungsförderung oder Verzeichnisse wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.
Fernleihe
Die Fernleihe ist eine Dienstleistung von Bibliotheken, am Ort nicht vorhandene Literatur (Bücher und Kopien von Zeitschriftenaufsätzen) aus anderen Bibliotheken im Rahmen des Leihverkehrs zu besorgen. Dieser Service ist kostenpflichtig. Eine schnellere, aber meist teurere Alternative bietet die Dokumentlieferung (siehe Subito).
Fernstudium siehe Fachservice
G
Gräzistik
Gräzistik oder Altgriechische Philologie ist die Wissenschaft von der altgriechischen Sprache und Literatur. Sie bildet zusammen mit der Latinistik die sogenannte Klassische Philologie.
Griechischunterricht
Angebote von nützlichen Internetquellen für den altsprachlichen Unterricht stehen in KIRKE zur Verfügung.
H
Handschriften
Datenbanken für den Nachweis von Handschriften finden Sie im Modul Fachdatenbanken der Fächer Byzantinistik und Mittel- und Neulateinische Philologie. Sammlungen digitalisierter Handschriften sind jeweils im Modul Digitale Sammlungen dieser Fächer nachgewiesen.
Hethitologie
Die Hethitologie ist eine eigenständige Teildisziplin innerhalb der Keilschriftforschung. Sie wurde 1915 durch Bedřich Hrozný begründet, als dieser erstmals die im anatolischen Boğazköy, dem alten Hattusa, gefundenen auf Tontafeln geschriebenen Keilschrifttexte entzifferte. Das Fach Hethitologie befasst sich sowohl mit den in Hethitisch, einer indoeuropäischen Sprache, geschriebenen Texten als auch mit der Kultur der Hethiter, einer Volksgruppe, die im 2. Jt. v. Chr. im zentralanatolischen Raum ansässig war. Das Hethitische gilt als älteste schriftlich überlieferte indoeuropäische Sprache und ist damit auch für die Indogermanistik von enormer Bedeutung.
I
Inkunabeln
Datenbanken für den Nachweis von Inkunabeln finden Sie im Modul Fachdatenbanken zur Mittel- und Neulateinischen Philologie. Digitalisierte Inkunabeln werden im Modul Digitale Sammlungen dieses Faches nachgewiesen.
IT-Service
Bitte wenden Sie sich bei technischen Fragen zu Propylaeum per eMail an: contact@propylaeum.de.
K
Karlsruher Virtueller Katalog (KVK)
Der Karlsruher Virtuelle Katalog stellt über eine kleine Metasuche mehr als 500 Milllionen Nachweise von Büchern und Zeitschriften aus nationalen und internationalen Bibliotheks- und Buchhandelskatalogen online zur Verfügung.
Karten, historische
Karten und Atlanten sind in den Bibliothekskatalogen nachgewiesen. Eine Zusammenstellung von Fachinformationen zu Karten im Internet finden Sie hier.
Mit KIRKE wird Ihnen eine kostenlos abrufbare Internetquellen-Datenbank für die Alte Geschichte, Byzantinistik, Klassische Philologie, Mittel- und Neulateinische Philologie sowie Vor- und Frühgeschichte zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei ursprünglich um ein Angebot der Latinistik an der Humboldt-Universität zu Berlin; infolge der Projektpartnerschaft mit Propylaeum ist dieses Angebot mit dem Katalog der Internetquellen der Bayerischen Staatsbibliothek München zusammengeführt und dadurch erweitert worden.
Das Fach Klassische Archäologie hat die materielle, visuell erfassbare Hinterlassenschaft der griechischen und römischen Kultur zum Gegenstand. Dazu gehören ihre Vorstufen (zum Beispiel die mykenische Kultur der Bronzezeit), aber auch ihre Nachwirkungen (zum Beispiel frühbyzantinische Kunst) und Bezüge zu Nachbarkulturen. Der geographische Rahmen umfasst in erster Linie Griechenland, Kleinasien und Italien, darüber hinaus für die römische Kaiserzeit die Provinzen des römischen Reiches. Für eine sinnvolle Interpretation der Funde und Befunde bedient sich die Klassische Archäologie auch der erhaltenen Quellen, vor allem antiker Literatur und Inschriften. So gelangt sie zu Erkenntnissen, die in verschiedene Bereiche der Alten Geschichte führen, insbesondere Politik, soziale Verhältnisse, Wirtschaft, Lebensformen, Religion und Mythos.
Innerhalb der Klassischen Altertumswissenschaft beschäftigt sich die Klassische Philologie, im Gegensatz zur Klassischen Archäologie und Vor- und Frühgeschichte, in erster Linie mit der schriftlichen Hinterlassenschaft der antiken Welt der Griechen und Römer. Ihr Hauptaugenmerk gilt der Sprache (Griechisch und Latein) und den überlieferten fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten, darunter auch den Fach- und Sachtexten historiographischer, philosophischer, rhetorischer, geographischer und medizinischer Art, sowie den Entstehungs- und Überlieferungsbedingungen. Anders als in der Alten Geschichte gilt das Forschungsinteresse selten auch nicht-literarischen Gebrauchstexten wie z. B. Inschriften und Münzlegenden. Gemeinsam ist aber allen Disziplinen das historische Interesse an der antiken Kultur der Griechen und Römer und deren Rekonstruktion.
Die Entstehung der Klassischen Philologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin reicht bis in die (vor)alexandrinische Zeit zurück, als erste Versuche unternommen wurden, die überlieferten Werke der Dichter auf eine zuverlässige Textgrundlage zu stellen und diese auch zu interpretieren. Der von der Gräzistik erforschte zeitliche Rahmen erstreckt sich vom 8. Jahrhundert v. Chr. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr., der der Latinistik vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. und bezieht auch die jeweilige Rezeptionsgeschichte ein. Der geographische Forschungsraum umfasst die griechisch-hellenistische Mittelmeerkoine und das römische Reich mit seinen Provinzen, also das Mediterraneum bis hin nach Nordwest- und Mitteleuropa.
L
Lateinische Philologie
Die Lateinische Philologie oder Latinistik ist die Wissenschaft von der antiken lateinischen Sprache und Literatur. Sie bildet zusammen mit der Gräzistik die Klassische Philologie.
Lateinunterricht
Eine Sammlung von nützlichen Internetquellen für den altsprachlichen Unterricht steht in KIRKE zur Verfügung.
Literaturverwaltungsprogramme
Ein Literaturverwaltungsprogramm kann Sie dabei unterstützen Ihre eigene Literaturdatenbank zu ergänzen und zu verwalten. Standardfunktionen sind die Eingabe von neuen Referenzen, das Durchsuchen von Onlinekatalogen/Datenbanken und die Möglichkeit die Referenzen in einem Textverarbeitungsprogramm zu zitieren. Dabei werden eine große Zahl an wissenschaftlichen Zitierstilen unterstützt. Angebot in Propylaeum: Citavi, Endnote, ZOTERO
Bei LitLink handelt es sich um ein kostenfreies Datenbankprogramm, das der Verwaltung von Informationen dient. Sie können mit diesem Produkt bibliographische Informationen verwalten (auch aus PropylaeumSearch), aber auch Textpassagen, Webseiten und Abbildungen. Weiterhin lassen sich Verknüpfungen zwischen den Informationen herstellen. Weiteres siehe Literaturverwaltungsprogramme.
Lizensierte Datenbank
Bei einer lizenzierten Datenbank handelt es sich um eine kostenpflichtige Datenbank; um diese abrufen zu können, müssen sich die Benutzer entweder persönlich einschreiben (siehe auch Shibboleth bzw. Nationallizenzen) oder über den Ausweis einer wissenschaftlichen Bibliothek verfügen, von welcher diese gegen eine Nutzungsgebühr abonniert wird.
M
Metasuche
Als Metasuche bezeichnet man die Recherchemöglichkeit, über eine Oberfläche gleichzeitig mehrere verteilte Onlinekataloge bzw. -datenbanken abzufragen. Ein Beispiel für eine Metasuche ist die Recherche in PropylaeumSearch. Siehe Erweiterte Suche
Mittel- und Neulateinische Philologie
Forschungsgegenstand der Disziplin ‚Mittel- und Neulateinische Philologie’ ist die lateinische Sprache und Literatur des Mittelalters (ab dem 5. / 6. Jh.) und der Neuzeit; so schließt sie an den Forschungsbereich des antiken Lateins an, welches bei aller Veränderung und Entwicklung bis in die Neuzeit ein hohes Maß an Kontinuität aufweist.
Es werden sowohl literarische als auch Gebrauchstexte in die Betrachtung einbezogen, so dass die gesamte Vielfalt der Textproduktion ihre Berücksichtigung findet.
In diesem Zusammenhang ist die Erschließung der Quellen durch Editionen und die Beschäftigung mit Paläographie, Kodikologie, Textkritik sowie Textüberlieferung und Wirkungsgeschichte von zentraler Bedeutung.
N
Nachlässe
Zu Nachlässen von Altertumswissenschaftlern, welche an der Bayerischen Staatsbibliothek aufbewahrt werden, befindet sich in Propylaeum ein Themenportal im Aufbau.
Nationallizenzen
Allgemeine Informationen und eine Auflistung der verschiedenen Produkte sind zu finden unter http://www.nationallizenzen.de. Die über Nationallizenzen angebotenen Datenbanken und E-Journals sind im Datenbank-Infosystem (DBIS) bzw. in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek Heidelberg (EZB) verfügbar.
Navigatoren siehe Suche verfeinern
Neuerwerbungslisten siehe Neuerwerbungen
O
OLC-SSG
Die ‚Online-Contents-Sondersammelgebiet-Datenbank’ weist Aufsatztitel aus ausgewählten altertumswissenschaftlichen Zeitschriften nach und dient nicht nur der bibliographischen Recherche, sondern ist zugleich eine Bestelldatenbank für die Online-Fernleihe und kostenpflichtige Dokumentlieferdienste. Diese Datenbank finden Sie im Modul ‚Zeitschriften / Aufsätze’, sie ist zudem in PropylaeumSearch eingebunden.
OPAC
Im 'Online Public Access Catalogue' werden die Bestände einer Bibliothek elektronisch nachgewiesen.
Open Access
Open Access bedeutet kostenfreie und öffentliche Zugänglichkeit wissenschaftlicher Literatur im Internet. Open Access ermöglicht auch das Kopieren, Verteilen, Drucken, Durchsuchen von und Verweisen auf diese Volltexte auf legale Weise, und zwar ohne finanzielle, gesetzliche oder technische Barrieren. Die einzige Einschränkung besteht in der Belassung des Urheberrechts und der Kontrolle bei den Autoren und darin, dass man ihnen das Recht auf angemessene Anerkennung und Zitieren ihrer Arbeit gewährt.
Publizieren Sie auf alternativen frei zugänglichen Plattformen im WWW. Nutzen Sie z.B. Propylaeum-DOK zur kostenlosen zitierfähigen Veröffentlichung Ihrer altertumswissenschaftlichen Publikationen.
P
Palästina-Archäologie siehe Biblische Archäologie
Pay-per-use
Pay-per-use ist ein Service der Bayerischen Staatsbibliothek: Sie können sich dort als Nutzer anmelden und auf einzelne Datenbanken zugreifen, der Preis berechnet sich nach der Nutzungsdauer.
Pay-per-view
Pay-per-view bezeichnet eine Abrechnungsmethode für die Nutzung lizenzierter Datenbanken, bei der als Alternative zum Abonnement einer elektronischen Zeitschrift der Nutzer für das Herunterladen einzelner Artikel eine Gebühr an den Datenbankanbieter entrichtet.
Portal
Als Portale werden Internetseiten bezeichnet, die als Einstieg für Surfer dienen. Sie liefern den Internetnutzern sofort für sie relevante Informationen und bilden die Plattform zum Besuch anderer Web-Seiten. Bei Portalen mit fachlicher Ausrichtung spricht man auch von Fachportalen.
Propylaeum-DOK – Publikationsplattform Altertumswissenschaften
Propylaeum-DOK, der Volltextserver von Propylaeum bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit die Möglichkeit, ihre altertumswissenschaftlichen Veröffentlichungen kostenlos und in elektronischer Form, nach den Grundsätzen des Open Access, im WWW verfügbar zu machen.
Die virtuelle Fachbibliothek Propylaeum stellt in ihrer Metasuche 'PropylaeumSEARCH' verschiedene altertumswissenschaftlich relevante Kataloge und Datenbanken unter einer Suchoberfläche zur Verfügung, welche hier gleichzeitig abgefragt werden können. Direkt anschließend an die Recherche wird bei Verfügbarkeit auch die kostenpflichtige Dokumentbestellung oder die Präsentation von Online-Volltexten ermöglicht.
Es existiert eine einfache Suchoberfläche (Schnellsuche), welche auf allen Seiten von Propylaeum in der linken Bildschirmleiste oben präsent ist, und eine erweiterte Suchoberfläche (Erweiterte Suche).
R
RSS-Feeds
Propylaeum bietet an, zum einen die Ergebnisse einer Abfrage bei Propylaeum-SEARCH und zum anderen die in der Newsbox stehenden Meldungen bzw. Informationen per RSS zu abonnieren. RSS (= Really Simple Syndication, zu deutsch etwa "wirklich einfache Verbreitung") ist ein auf XML basierendes Format; entwickelt um Nachrichten und andere Web-Inhalte auszutauschen. Weitere Informationen und RSS-Reader zum Download finden Sie z.B. hier.
S
Schlagwort
Durch Schlagwörter werden Inhalte von Medien aller Art beschrieben; im Gegensatz zum Stichwort muss ein Schlagwort nicht in dieser Form im Titel vorkommen.
Semantisches Netz
Unter semantischem Netz versteht man ein formales Modell von Begriffen und ihren Relationen. Innerhalb von Propylaeum entsteht das Themenportal "Rezeption der Antike im semantischen Netz", in welchem Formen der semantischen Vernetzung erprobt werden: direkte Objektkontextualisierungen der Stosch'schen Gemmensammlung, Zusammenführung semantischer Dokumentationsstandards und ihr Mapping auf das CIDOC/CRM.
Shibboleth
Mit Hilfe des neuen Verfahrens Shibboleth ist es möglich, nach einer einmaligen Registrierung bei Ihrer Heimatinstitution ortsunabhängig auf lizenzierte Services unterschiedlicher Anbieter zuzugreifen. Voraussetzung dafür ist, dass Ihre Heimatbibliothek Partner im Deutschen Forschungsnetzwerk (DFN) ist.
SISYPHOS
SISYPHOS ist ein Fachinformationsführer, der im Unterschied zu einfachen Linksammlungen Verweise zu ausgewählten, qualitativ hochwertigen Internetquellen enthält. Unterstützt wird das systematische Auffinden von wissenschaftlich relevanten Informationen im Internet, indem die Quellen beschrieben, mit Schlagworten versehen und die Verweise in eine sachlich gegliederte Struktur eingebunden werden. SISYPHOS verzeichnet Internetquellen zur Ägyptologie, Altorientalistik und Klassischen Archäologie, darunter Websites von aktuellen Foschungsprojekten, Datenbanken, Bilddatenbanken, Mailinglisten, Fachportalen usw. Linkchecker im Datenbanksystem prüfen regelmäßig die Identifikation der aufgenommenen Websites, wodurch die Aktualität der Sammlung gewährleistet bleibt.
Sitemap
Hierarchisch strukturierte Darstellung der einzelnen Seiten von Propylaeum
Social Bookmark
Social Bookmarks sind Lesezeichen, die man auf Internet-Seiten setzt, die im Unterschied zu den Lesezeichen (oder Favoriten) im eigenen Browser aber bei einem öffentlich zugänglichen Social-Bookmark-Dienst gespeichert werden, so dass sie von überall her verwaltet werden können. Außerdem können sie von verschiedenen Benutzern durch gemeinschaftliches Indexieren erschlossen und mit Hilfe von RSS-Feeds Interessierten bereitgestellt werden. Nutzer können bei allen Anbietern eigene Lesezeichen hinzufügen, löschen, kommentieren bzw. mit Kategorien oder Schlagwörtern (tags) versehen. Ebenso haben sie Einblick in die Lesezeichen anderer Nutzer.
Mehr Informationen zu Social Bookmarks und einigen Anbietern finden Sie hier.
Sondersammelgebiet (SSG)
Sondersammelgebiete sind festgelegte thematische Schwerpunkte, zu denen jeweils eine Bibliothek in Deutschland hinsichtlich der wissenschaftlich relevanten Literatur um möglichst vollständige Beschaffung, Erschließung und Bereitstellung bemüht ist.
Die Sondersammelgebiete Vor- und Frühgeschichte (6.11), Klassische Altertumswissenschaft einschl. Alte Geschichte. Mittel- und Neulateinische Philologie (6.12) und Byzanz (6.15) sind an der Bayerischen Staatsbibliothek München beheimatet, die Klassische Archäogie (6,14) und die Ägyptologie (6.21) an der Universitätsbibliothek Heidelberg, der Alte Orient (6.22) an der Universitätsbibliothek Tübingen.
Stellenausschreibungen siehe Fachservice
Subito
Wissenschaftliche Bibliotheken bieten mit Subito einen Dokumentlieferdienst, der gegen Gebühr innerhalb von drei Tagen – oder per Eilbestellung in nur einem Tag – Kopien von Zeitschriftenaufsätzen oder Buchabschnitten zur Verfügung stellt.
Aus urheberrechtlichen Gründen ist nur die Kopie aus gedruckten Werken möglich, nicht jedoch die Lieferung von Ausschnitten aus rein elektronischen Angeboten.
Suche verfeinern
Nach dem Absetzen einer Suchabfrage können große Treffermengen nach den Kriterien Erscheinungsjahr, Thema, Autor/Institution, Publikationsart/-form und Sprache eingeschränkt werden.
Sumerologie
Die Sumerologie ist eine Teildisziplin der Altorientalischen Philologie / Assyriologie und befasst sich mit der ältesten in Keilschrift überlieferten Sprache. Das erst zu Beginn des 20. Jh. entzifferte Sumerische ist bis heute keiner Sprachfamilie zuzuordnen und wurde im südmesopotamischen Raum (Süd-Irak) im 3. vorchristlichen Jahrtausend gesprochen und bis ins 1. Jt. v. Chr. als Gelehrtensprache, ähnlich dem Lateinischen, weiter tradiert. Somit befasst sich die Sumerologie sowohl mit der Sprache Sumerisch als auch mit der Kulturgeschichte des 3. Jt. v. Chr. (vornehmlich mit der sog. Frühdynastischen oder Altsumerischen Zeit [ca. 2900-2350 v. Chr.] und der sog. Ur III- bzw. Neusumerischen Zeit [ca. 2100-2000]).
T
Themenportale
Themenportale sind in Propylaeum eingebundene Unterportale, die es externen Kooperationspartnern ermöglichen, eigene Forschungsergebnisse einzubringen. Propylaeum ermöglicht durch den Einsatz des Content-Management-Systems Typo3 die Einpflegung von wissenschaftlichen Inhalten auch von außerhalb mit gezielt vergebenen Zugriffsberechtigungen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird auf diese Weise gestattet, Forschungsergebnisse und digitale Ressourcen mit der Möglichkeit zu Korrektur oder Ausbau in einem öffentlich zugänglichen Netzwerk zur Verfügung zu stellen.
Typo3
Durch das Content-Management-System Typo3 wird die verteilte Pflege und ständige Aktualisierung von Propylaeum durch die Projektpartner an ihren unterschiedlichen Standorten ermöglicht.
U
Die Universitätsbibliothek (UB) Heidelberg ist die Zentralbibliothek im Bibliothekssystem der Universität Heidelberg. Sie verfügt über einen Bestand von über 3 Mio. Medien, davon ca. 980.000 Bände gedruckter Altbestand mit Erscheinungsjahr bis 1900, über 488.000 Non-Book-Materialien und über 4.600 laufend gehaltene, gedruckte Zeitschriften und Zeitungen sowie 49.900 E-Journals, 1.800 Datenbanken und ca. 1.650 E-Books im Campus-Netz. Die UB betreut im Rahmen des Sondersammelgebietsplanes der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Sondersammelgebiete "Ägyptologie", "Klassische Archäologie", "Mittlere und Neuere Kunstgeschichte bis 1945 und Allgemeine Kunstwissenschaft" sowie seit 2005 "Südasien". [Kontakt]
Die Universitätsbibliothek Tübingen wird erstmals 1499, 22 Jahre nach der Gründung der Universität Tübingen, erwähnt und ist damit eine der ältesten Universitätsbibliotheken Deutschlands. Sie beherbergt heute mehr als 3,5 Millionen Bücher. Im Rahmen der Sondersammelgebiete (SSG) sind neben dem „Alten Orient (SSG 6,22)“ auch die „Allgemeine und vergleichende Religionswissenschaft (SSG 0)“, die „Christliche Theologie (SSG 1)“ und die „Kriminologie / Kriminalistik (SSG 2,1)“ dort angesiedelt.
Überregionale Literaturversorgung
Die Idee des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Systems der überregionalen Literaturversorgung ist es, hoch spezialisierte Angebote (in gedruckter und elektronischer Form) für allen WissenschaftlerInnen in Deutschland ohne Einschränkungen zur Verfügung zu stellen.
Neben den Sondersammelgebietsbibliotheken, einigen Spezialbibliotheken und den drei Zentralen Fachbibliotheken für die angewandten Naturwissenschaften bilden Virtuelle Fachbibliotheken wie Propylaeum die Säulen dieses Systems.
V
vascoda bietet als Einstiegsportal für die wissenschaftliche Literaturrecherche interdisziplinäre und fachspezifische Suchmöglichkeiten und leitet für vertiefende Recherchen in spezialisierte Fachangebote der beteiligten Bibliotheken und Informationsanbieter weiter.
Über eine Suchmaschine kann u.a. in Datenbanken, Bibliothekskatalogen und ausgewählten Internetquellen recherchiert werden. Vascoda vereinigt die Angebote aller bisher zugänglichen Virtuellen Fachbiblotheken im Internet.
Virtuelle Fachbibliothek
Internetbibliothek, in der auf wissenschaftlich relevante Informationen und Dokumente eines Faches virtuell zugegriffen werden kann. In der einheitlichen Form eines Internetportals werden in erster Linie verschiedene Suchmaschinen und Datenbanken für die Recherche nach Fachinformation gebündelt. Zu dieser Information gehören Titelangaben von Monographien und Aufsätzen, Internetquellen sowie digitalisierte Literatur, die auch in einer Metasuche gemeinsam recherchiert werden können. In der Regel ist auch die Möglichkeit zum eigenständigen Elektronischen Publizieren geboten. Die Virtuellen Fachbibliotheken werden verwaltet von Bibliotheken im gesamten Bundesgebiet, die den Auftrag zur Betreuung von bestimmten Sondersammelgebieten besitzen. Seit 2003 sind diese Virtuellen Fachbibliotheken im Wissenschaftsportal vascoda zusammengefasst. Die DFG fördert den Aufbau der Virtuellen Fachbibliotheken.
Volltextindex
In einem Volltextindex werden Informationen zu einem Datenbestand so abgelegt, dass über eine Suchmaschine schnell darauf zugegriffen werden kann. Hinterlegt sind fast sämtliche Wörter, nur die ohne Informationsgehalt („der“, „eine“) oder solche, die auch als Bool’sche Operatoren dienen („und“, „oder“) werden üblicherweise nicht indiziert.
Innerhalb der Klassischen Altertumswissenschaft beschäftigt sich die Vor- und Frühgeschichte, wie die Klassische Archäologie, in erster Linie mit der materiellen Hinterlassenschaft (Glas, Holz, Keramik, Knochen, Metall, Steinartefakte, usw.) der antiken Welt, ist aber nicht auf den griechisch-römischen Kulturraum beschränkt. Die Auswertung der Funde und deren Interpretation bedient sich formenkundlich-typologischer, historisch-sozialgeschichtlicher, naturwissenschaftlicher (Dendrochronologie, 14C-Datierung, usf.) und statistischer Methoden. Der erforschte zeitliche Rahmen erstreckt sich von den Anfängen der Menschheitsgeschichte in Afrika bis ins hohe Mittelalter. Deshalb ist ihr geographischer Forschungsraum nicht auf Europa beschränkt. Und es ergeben sich auch Berührungspunkte mit anderen Wissenschaften: mit der Alten Geschichte, der Klassischen Philologie und der Provinzialrömischen Archäologie bei der geschichtlichen Interpretation der antiken Literatur (Quellen), wenn diese die Provinzen des römischen Reiches beschreibt.
Vorderasiatische Archäologie
Die Vorderasiatische Archäologie beschäftigt sich vor allem mit den materiellen Hinterlassenschaften Vorderasiens von der Prähistorie (ab dem Paläolithikum) bis zum Ende des sasanidischen Reiches im Jahre 651 n. Chr. Daneben gehören auch die Regionen des iranischen, mittelasiatischen sowie des pakistanisch-indischen Raumes zum Beschäftigungsschwerpunkt.
Z
Zeitschriftendatenbank (ZDB)
Die ZDB umfasst über 1,5 Mio. Titel von fortlaufenden Sammelwerken (Zeitschriften, Zeitungen, etc.) in Druck- und digitaler Form und weist nach, in welchen Bibliotheken die gewünschten Bände vorhanden sind.
Titel von Aufsätzen werden nicht verzeichnet.
ZENON bezeichnet den Zentralen Onlinekatalog des DAI mit drei integrierten archäologischen Fachbibliographien. Sie können sowohl formal als auch thematisch nach ca. 800.000 Titeln (Monographien, Aufsätze, Zeitschriften) recherchieren, die neun DAI-Bibliotheken erfasst haben. ZENON ist in PropylaeumSearch integriert.
ZOTERO
ZOTERO ist eine Open-Source-Erweiterung für Mozilla Firefox. Es ermöglicht das Zusammenstellen und Verwalten von Quellen (etwa aus Suchanfragen-Trefferlisten) und bietet auch eine Zitierfunktion. In wissenschaftlichen Publikationen kann es als Literaturverwaltungsprogramm benutzt werden und ist eine wertvolles Hilfsmittel zur Erstellung von Literaturlisten und bibliographischen Angaben.










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