Mittel- und Neulateinische Philologie

Das Angebot im Überblick
Propylaeum bietet mehrere Recherchemöglichkeiten in Hinsicht auf Fachinformationen zur Mittel- und Neulateinischen Philologie: Es können Nachweise zu gedruckten Monographien, Aufsatztiteln und Handschriften aus dem In- und Ausland gefunden werden. Ferner werden ein elektronischer Dokumentlieferdienst (Aufsatzkopien per E-Mail / Zusendung von Büchern) und Listen neu erschienener Literatur geboten.
Der Nutzer erhält ferner Zugang zu verschiedenen Arten elektronischer Medien, wie Fachdatenbanken, E-Journals, frei zugänglichen Internetquellen zur Mittel- und Neulateinischen Philologie, einen Dokumentenserver, mit der Möglichkeit zur kostenlosen Publikation von Monographien und Aufsätzen, sowie den direkten Zugriff auf digitalisierte historische Literatur.
Definition des Faches
Forschungsgegenstand der Disziplin ‚Mittel- und Neulateinische Philologie’ ist die lateinische Sprache und Literatur des Mittelalters (ab dem 5. / 6. Jh.) und der Neuzeit; so schließt sie an den Forschungsbereich des antiken Lateins an, welches bei aller Veränderung und Entwicklung bis in die Neuzeit ein hohes Maß an Kontinuität aufweist.
Es werden sowohl literarische als auch Gebrauchstexte in die Betrachtung einbezogen, so dass die gesamte Vielfalt der Textproduktion ihre Berücksichtigung findet.
In diesem Zusammenhang ist die Erschließung der Quellen durch Editionen und die Beschäftigung mit Paläographie, Kodikologie, Textkritik sowie Textüberlieferung und Wirkungsgeschichte von zentraler Bedeutung.
Mittel- und Neulateinische Philologie als Sondersammelgebiet der Bayerischen Staatsbibliothek
Das Angebot für das Fachgebiet Mittel- und Neulateinische Philologie in Propylaeum wird von der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB) bereitgestellt. Die BSB betreut im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bereits seit 1949 das Sondersammelgebiet „Klassische Altertumswissenschaft einschl. Alte Geschichte. Mittel- und Neulateinische Philologie". Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer möglichst vollständigen Beschaffung, Erschließung und Bereitstellung der wissenschaftlich relevanten Informationsressourcen sowie deren Einbindung in ein zentrales Fachportal.












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