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Rezeption der Antike im semantischen Netz: Buch, Bild und Objekt digital

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Projekt hat die Erschließung und webbasierte Bereitstellung jener Drucke zum Ziel, die zwischen 1500 und 1900 in der Auseinandersetzung mit den Grabungen und Funden der antiken Kulturen im Mittelmeergebiet erschienen sind. Die Projektpartner verfügen über herausragende, sich ideal ergänzende Bestände, die einen wesentlichen Teil der Antikenrezeption dieser Epochen nicht nur reflektieren, sondern auch die Geschichte der Archäologie und der Ägyptologie an sich dokumentieren.
In ausgewählten Projektteilen sollen Formen der semantischen Vernetzung erprobt werden: direkte Objektkontextualisierungen der Stosch'schen Gemmensammlung, Zusammenführung semantischer Dokumentationsstandards und ihr Mapping auf das CIDOC/CRM.

Die Projektergebnisse sollen innerhalb von Propylaeum als Themenportal, in dem das Titelmaterial zusammengeführt und kontextualisiert wird, präsentiert werden. Die METS-Schnittstellen der Ausgangssysteme werden hierbei für eine komfortable Recherche innerhalb der Metadaten genutzt.

Die durch das Gesamtprojekt zu erwartenden Ergebnisse zu ehemaligen Aufbewahrungsorten, zur Sammlungsgeschichte sowie zur archäologischen Publikationsgeschichte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts werden der zukünftigen Forschung zahlreiche Einblicke in den Wandel des Antikenverständnisses von Barock, Aufklärung und Klassizismus erlauben.

 

Projektpartner:

 

Projektbeginn: 01.09.2009