Propylaeum Blog

Gefiltert nach Philipp Weiss Filter zurücksetzen

Thought, Image, and the Mairing of Social Worlds

06. June 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

11. bis 13. Juli 2019

Institut für archäologische Wissenschaften

Archäologische Sammlung

Universität Freiburg

Opening Lecture: Carlo Severi 11 th of July, HS 1199, KG I, 18: 15

An international conference of archaeologists, anthropologists, epigraphers, historians, and art historians will explore how thought is externalised in material forms and images, across the broad sweep of human history, how images work to generate systems of knowledge distinct from language or text, and how these may co-exist wich script, how comparative scudy of image systems throws into doubt distinctions berween 'informal' vs. 'formal' mathematics, or 'oral' vs. 'literare' societies, - how images are integral to the making and modelling of human social worlds.

Organization: David Wengrow Registration: Silvia Rußig sekretariat@archaeologie.uni-freiburg.de
We kindly ask for registration in advance.

https://www.iaw.uni-freiburg.de/aktuelles/material_aktuelles/flyer-tagung-2019


Call for Papers: Materialien und Stoffe in der Medizin-, Wissenschafts- und Technikgeschichte

06. June 2019, Philipp Weiss - Call for papers

Fragen nach der Historizität von Materialien und Stoffen stehen seit jeher im Zentrum medizin-, wissenschafts- und technikgeschichtlicher Arbeiten, wobei sich die Perspektiven immer wieder verändert haben. In den letzten Jahren lässt sich in diesen Feldern ein deutlicher Anstieg von Studien verzeichnen, die sich mit den physischen Eigenschaften von Dingen, Objekten, Roh-, Rest-, Wert-, Werk- oder Wirkstoffen beschäftigen. Technik- und Umwelthistoriker/innen untersuchen Techniken des Extrahierens von Rohstoffen in extremen Umwelten wie den Polarregionen, gehen am Beispiel des Kalkstein- oder Kupferbergbaus dem Wandel im gesellschaftlichen Umgang mit Rohstoffen nach oder analysieren, wie sich so genannte „Stoffkreisläufe“ über die Zeit hinweg verändert haben. Wissenschafts- und Medizinhistoriker/innen verfolgen Hormone, Enzyme und Vitamine auf ihren Wegen vom Labor bis zur therapeutischen oder pharmakologischen Anwendung und fragen nach den Langzeitwirkungen von veränderten Nahrungsmitteln, medizinischen Wirkstoffen und Chemikalien. Diese Ansätze verstehen Materialität und Stofflichkeit nicht mehr bloß als Grundlage menschlicher Handlungen, sie fragen nach ihrer historischen Konstituierung und Wirkmächtigkeit.

Angelsächsisch geprägte Forschungsfelder wie die Science and Technology Studies und vor allem die Material Culture Studies demonstrieren seit einigen Jahren eine große Affinität und Hinwendung zu Objekten, Stoffen und Materialien, fragen nach ihrer Aneignung und setzen sich mit ihrer strukturierenden Wirkung auf Kultur, Technik und Wissenschaft auseinander. Sie haben mit dem New Materialism und Spielarten der Akteur-Netzwerk-Theorie Instrumente entwickelt, um die angesprochenen sozio-materiellen Verflechtungen oder auch eine „material agency“ zu erfassen. In der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft hat das erhöhte Interesse an material- und stoffbezogenen Forschungen bislang noch nicht dazu geführt, entsprechende Zugänge zu systematisieren und theoretisieren. Ausdruck dessen ist die sogenannte „Stoffgeschichtsschreibung“, die bislang als narrativer Ansatz fungiert, aber weder über eine konsensfähige Arbeitsdefinition noch über einen klar abgesteckten Methoden- und Werkzeugkasten verfügt. Diese Heterogenität ist Ausdruck unterschiedlicher Erkenntnisinteressen und disziplinärer Zugänge, sie erschwert aber auch den wissenschaftlichen Austausch.

Ziel des von der GWMT (Gesellschaft für Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik; https://www.gwmt.de) finanzierten Workshops ist es, methodische und theoretische Herausforderungen in der Untersuchung von Materialien und Stoffen in Bereichen der Geschichte von Wissenschaft, Medizin und Technik zu diskutieren. Der Workshop richtet sich an junge Wissenschaftler/innen (Graduierende, Promovierende, PostDocs) der Medizin-, Wissenschafts- und Technikgeschichte; er spricht aber auch Interessierte aus anderen kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen an, in denen historische Bezüge zu Materialität und Stofflichkeit zentral sind wie z.B. den Material Culture Studies, der Archäologie oder den STS. Der Workshop soll die Verständigung über methodische Zugänge erleichtern; es geht aber auch darum, Gemeinsamkeiten und Überschneidungen der Ansätze auszuloten und nutzbar zu machen, um das jeweilige stoffbezogene Forschungsdesign zu schärfen.

In den zwei Tagen werden 8-9 Teilnehmer/innen ihre Arbeiten präsentieren; es ist auch eine Teilnahme möglich, wenn die Kommentierung eines Beitrags übernommen wird. Von den Teilnehmer/innen, die ihre Projekte vorstellen, werden bis Anfang November kurze Arbeitspapiere erwartet, die im Anschluss den Kommentator/innen zugeordnet werden. In diesem Zusammenhang bringen auch die eingeladenen Expert/innen ihre Fachexpertise ein.
Damit wird der Workshop einerseits einen Beitrag dazu leisten, stoff- und materialgeschichtliche Ansätze zu systematisieren und zu konturieren. Andererseits geht es darum, auf diesem Feld forschende, jüngere Wissenschaftler/innen innerhalb und außerhalb der Medizin-, Wissenschafts- und Technikgeschichte zu vernetzen.

Es wird um die Einsendung von Abstracts (max. 400 Worte) und CV (max. eine Seite) gebeten. Der Workshop findet am 28./29. November 2019 in Berlin statt (genauer Tagungsort wird noch bekannt gegeben). Vorschläge sind bis zum 21. Juni 2019 erbeten an: christian.zumbraegel@tu-berlin.de. Reise- und Übernachtungskosten können voraussichtlich im üblichen Rahmen (Bahnfahrt, BC 50, 2. Klasse sowie eine Übernachtung) übernommen werden.

Teilnehmende Expert/innen: Mathias Grote, Sebastian Haumann, Ursula Klein, Heiko Stoff, Heike Weber

Organisation: Dr. Christian Zumbrägel, Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte, TU Berlin
Kontakt

Christian Zumbrägel
Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135 // D-10623 Berlin

christian.zumbraegel@tu-berlin.de


Römische Herrschaft und Verwaltung im Lichte der Edikte und Episteln der praefecti Aegypti

06. June 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

Einladung zum Fachwissenschaftlichen Kurs 2019 mit Prof. Dr. Rudolf Haensch (Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des DAI)

Der Kurs findet statt von
Donnerstag, 10. Oktober, 17 Uhr, bis Samstag, 12. Oktober 2019, ca. 12 Uhr.

Der Kurs zielt darauf, anhand von ausgewählten Beispielen aus den 134 erhaltenen Edikten und Episteln von praefecti Aegypti der ersten drei Jahrhunderte römischer Herrschaft den Beitrag dieser Quellen für die verschiedensten Aspekte der damaligen Herrschaftspraxis in Ägypten und dem gesamten Reich herauszuarbeiten. In den Blick genommen werden Aufgabengebiete, die für alle Statthalter typisch waren, wie kultische Pflichten, Heereskommando, Rechtsprechung, Kontakt zu den Städten, solche, die nur ritterliche Statthalter betrafen, wie z.B. die Steuererhebung, und schließlich die für Ägypten spezifischen. Neben der Diskussion der Inhalte dieser Aufgabenfelder und der für sie bezeichnenden Probleme wird es ebenso sehr um typische Merkmale der Kommunikation zwischen Vertretern Roms, lokalen Amtsinhabern und der Bevölkerung gehen – einschließlich der formalen Gestaltung der Urkunden – wie auch um die administrationsinternen Prozesse bei der Aufgabenerledigung. Die Diskussion in den einzelnen Sitzungen soll auf der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorzubereitenden Kontrolle der bisherigen Lesungen an Photos, gegebenenfalls zu entwickelnden eigenen Ergänzungen, Übersetzungen und Literaturrecherchen aufbauen. Papyrologische Kenntnisse werden begrüßt, sind aber nicht Voraussetzung. Mit der Benachrichtigung über die Aufnahme erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nähere Informationen zur Vorbereitung.

Eingeladen sind jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Postdocs, Doktoranden etc. der Alten Geschichte und ihrer Nachbarfächer. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt. Die Teilnehmer werden, falls nötig, in München auf Kosten der Kommission untergebracht, Reisekosten können nicht übernommen werden. Quartierwünsche bitten wir bei der Bewerbung mitzuteilen. Bewerbungen (mit einseitigem Motivationsschreiben und Lebenslauf, in einem pdf) bitte per Email an rudolf.haensch@dainst.de. Anmeldeschluss ist der 5. Juli 2019.

Christof Schuler – Rudolf Haensch


Vor- und Frühgeschichtliche Datenbank eHRAF Archaeology: Testzugang für Propylaeum

07. May 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

Registrierte Nutzerinnen und Nutzer von Propylaeum können ab sofort die Datenbank eHRAF Archaeology im Rahmen eines viermonatigen Testzugangs nutzen (bis 05.09.2019). Zur Datenbank gelangen Sie über diesen Link.

eHRAF Archaeology versammelt Materialien für kulturvergleichende Fragestellungen aus dem Bereich der Vor- und Frühgeschichte. Ein besonderes Feature des Produkts ist die hohe Erschließungsqualität der Daten, die eine gezielte Recherche nach Einzelthemen möglich macht. Lesen Sie hier eine ausführliche Beschreibung der Datenbank und ihrer Funktionen

Für den Zugang zur Datenbank müssen Sie sich als Nutzerin bzw. Nutzer registieren.


Gnomon Bibliographische Datenbank erhält neue Infrastruktur

06. May 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

Zukunftssichere Fachinformation für die Altertumswissenschaften

Die neue Suchoberfläche der Gnomon Bibliographischen Datenbank (GBD) ist seit 6. Mai 2019 online zugänglich. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für ein Projekt erreicht, das im Rahmen des Fachinformationsdienstes Altertumswissenschaften – Propylaeum seit 2016 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Ziel der Projektpartner in München und Augsburg war u. a. die Überführung der Datenbank in die Infrastruktur des Bayerischen Bibliotheksverbundes und der Aufbau einer modernen und ansprechenden Suchoberfläche. Durch die Datenmigration wird der zuverlässige Betrieb der Datenbank auch für die Zukunft garantiert und die Erfassungseffizienz für die neu erscheinende Fachliteratur deutlich gesteigert. Die Gnomon Bibliographische Datenbank ist mit über 600 000 Einträgen eines der umfassendsten und renommiertesten Datenbanksysteme für Fachliteratur in den Altertumswissenschaften und stellt ein unverzichtbares Hilfsmittel für die bibliographische Recherche in diesen Fächern dar.

 

Hier finden Sie ausführlichere Informationen zum Thema.

 

© Gnomon Bibliographische Datenbank


Deutscher Archäologiepreis für Maria Effinger und Katrin Bemmann

17. April 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

Maria Effinger und Katrin Bemmann, die den Fachinformationsdienst Altertumswissenschaften - Propylaeum an der Universitätsbibliothek Heidelberg betreuen, werden von der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e. V. mit dem Deutschen Archäologiepreis 2019 ausgezeichnet.

In ihrer Begründung hebt die renommierte Fachgesellschaft hervor, dass die beiden Preisträgerinnen Propylaeum "in den 2010er Jahren zu dem Schwerpunkt des Open-Access-Publizierens in der deutschen Archäologie gemacht" hätten. "Dank der beiden Preisträgerinnen ist Propylaeum an der UB Heidelberg heute ein praktisch funktionierendes, einladendes und auch von Dritten adaptierbares Modell für ein neues, zeitgemäßes wissenschaftliches Publikationswesen, das ohne die traditionellen Großverlage auskommt und dennoch qualitätsorientiert, leistungsfähig und international sichtbar ist. "

Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird am 21. Juni 2019 im Rahmen der Jahrestagung der DGUF in Bonn verliehen.

Lesen Sie hier die ausführliche Entscheidungsbegründung der DGUF.

 


31 Rezensionen aus Plekos 16/17 (2014/2015) auf recensio.antiquitatis

08. March 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

Die Rezensionsplattform recensio.antiquitatis bietet ab sofort Zugriff auf 31  altertumswissenschaftliche Rezensionen der Zeitschrift Plekos (Jahrgänge 2014/2015). Die Rezensionen wurden mit umfangreichen Metadaten versehen und sind über eine zeitschriftenübergreifende Suchmaske thematisch recherchierbar.

Die seit 1998 bestehende Online-Zeitschrift Plekos veröffentlicht Buchbesprechungen aus dem Bereich der spätantiken Geschichte, Philologie und Archäologie, aber auch aus Nachbardisziplinen und -epochen wie der römischen Kaiserzeit, dem byzantinischen Reich, dem Kulturkreis des Oriens Christianus sowie dem frühen Mittelalter und den ersten islamischen Jahrhunderten.

 

 


61 Rezensionen aus Plekos 19 (2017) auf recensio.antiquitatis

27. February 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

Die Rezensionsplattform recensio.antiquitatis bietet ab sofort Zugriff auf 61  altertumswissenschaftliche Rezensionen der Zeitschrift Plekos (Jahrgang 2017). Die Rezensionen wurden mit umfangreichen Metadaten versehen und sind über eine zeitschriftenübergreifende Suchmaske thematisch recherchierbar.

Die seit 1998 bestehende Online-Zeitschrift Plekos veröffentlicht Buchbesprechungen aus dem Bereich der spätantiken Geschichte, Philologie und Archäologie, aber auch aus Nachbardisziplinen und -epochen wie der römischen Kaiserzeit, dem byzantinischen Reich, dem Kulturkreis des Oriens Christianus sowie dem frühen Mittelalter und den ersten islamischen Jahrhunderten.


13 Rezensionen aus Plekos 18 (2016) auf recensio.antiquitatis

20. February 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

Die Rezensionsplattform recensio.antiquitatis bietet ab sofort Zugriff auf dreizehn altertumswissenschaftliche Rezensionen der Zeitschrift Plekos (Jahrgang 2016). Die Rezensionen wurden mit umfangreichen Metadaten versehen und sind über eine zeitschriftenübergreifende Suchmaske thematisch recherchierbar.

Die seit 1998 bestehende Online-Zeitschrift Plekos veröffentlicht Buchbesprechungen aus dem Bereich der spätantiken Geschichte, Philologie und Archäologie, aber auch aus Nachbardisziplinen und -epochen wie der römischen Kaiserzeit, dem byzantinischen Reich, dem Kulturkreis des Oriens Christianus sowie dem frühen Mittelalter und den ersten islamischen Jahrhunderten.


117 E-Books aus der JSTOR-Kollektion über FID-Lizenz zugänglich!

13. February 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

Propylaeum bietet seinen registrierten Nutzern ab sofort Zugriff auf 117 Titel der JSTOR E-Books in Classical Studies. Eine Übersicht über das Angebot aus den Bereichen Classical Studies und Archaeology finden Sie hier:

https://altertum.fid-lizenzen.de/angebote/nlproduct.2019-02-05.2319777124

Wenn Sie Zugriff auf die im Rahmen der FID-Lizenzierung erworbenen Titel haben möchten, dann registrieren Sie sich bitte auf folgender Seite:

https://altertum.fid-lizenzen.de/kfllogin