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VERSCHOBEN: Sub auspiciis principis - Die römische Außenpolitik in strukturhistorischer Perspektive

Avatar of Dorothée GriebDorothée Grieb - 24. November 2021 - Veranstaltungen

ACHTUNG: Die für den 7. und 8. Dezember 2021 in Präsenz geplante Tagung "Sub auspiciis principis - Die römische Außenpolitik in strukturhistorischer Perspektive" wird pandemiebedingt auf Mitte Juni 2022 verschoben!

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.


Tagung in Kooperation der KU Eichstätt-Ingolstadt und der Ruhr-Universität Bochum
Ort: KAP 209, Kapuzinerkloster, Kapuzinergasse 2, 85072 Eichstätt

Im Zentrum der Konferenz sollen die außenpolitischen Strukturen Roms in der hohen Kaiserzeit stehen. Ausgehend von einer einleitenden Sektion zur „Konstruktion von römischer Außenpolitik“ soll anhand dreier Untersuchungsräume eine Zeitspanne vom Beginn des Prinzipats bis zum Ende der Adoptivkaiserzeit beleuchtet werden. Die gewählten Fallbeispiele sind: der „Angstgegner“ Germanien, die erfolgreiche Eroberung in Dakien sowie der „starke Gegner“ Parthien.
Folgende Aspekte sollen im Rahmen der Tagung in Eichstätt diskutiert werden: Im Fokus der ersten Sektion wird die Frage stehen, ob für die römische Kaiserzeit überhaupt noch von einer „Außenpolitik“ im neuzeitlichen Sinne gesprochen werden kann und darf. Wie war diese gestaltet – wie agierte „das Imperium“ an den verschiedenen Grenzen des Reiches in Germanien, Dakien und Parthien? Lassen sich Strategien und Parallelen, oder aber Diskontinuitäten im Vorgehen der Principes aus der Diskussion ableiten? Wie stark verlief die römische Außenpolitik individuell und „sub auspiciis“ des jeweiligen Princeps, und welche Rolle spielte ein zielgerichtetes Agieren Roms dabei?
Der innovative Ansatz der Tagung liegt in der Vorgehensweise des exemplarischen Vergleichs. Ein gezielter Fokus soll hier auf der Verkettung zwischen den von Rom vorgegebenen außenpolitischen „Spielregeln“ und den regionalen Bedürfnissen in der Peripherie liegen: Wie funktioniert die Auswahl der Politikfelder, und kann man einen Krieg eigentlich an sein Kriegsgebiet anpassen? Was wäre, wenn die Bedürfnisse der Peripherie die Politik der Zentrale in Rom stärker bedingten, als bisher angenommen?
Das Ziel der Tagung ist es somit, den aufgeworfenen Aspekten aus einer vernetzenden Perspektive nachzugehen. Die Veranstalter der KU Eichstätt Ingolstadt (Natalie Schlirf, M.A.) sowie der Ruhr-Universität-Bochum (Prof. Dr. Christian Wendt) erhoffen sich hier auch thesenartig gehaltene Vorträge, eine rege Diskussion, neue Impulse sowie schlussendlich eine Schärfung des Forschungsfeldes.

Aktuelle Informationen und das Programm finden Sie hier.

Organisatorisches:
Vor Ort findet die 3-G Regel (Zutritt zum Konferenzraum nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) Anwendung. Die Möglichkeit zum Test vor Ort ist gewährleistet. Selbstverständlich haben wir vor Ort ein umfassendes Hygienekonzept zu Ihrem Schutz. Eine gleichzeitige digitale Übertragung der Konferenz ist derzeit nicht geplant.

Anmeldungen bitte an: NSchlirf@ku.de

Kontakt:
Natalie Schlirf, M.A.
Universitätsallee 1
85072 Eichstätt
 

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