Propylaeum Blog

Göttinger Forum für Altertumswissenschaft: Jetzt bei Propylaeum-eJournals

23. Februar 2021, Katrin Bemmann - Aktuelles

Alle Ausgaben des "Göttinger Forum für Altertumswissenschaft" stehen jetzt bei Propylaeum-eJounrnals im Open Access zum Download zur Verfügung.

Im "Göttinger Forum für Altertumswissenschaft (GFA)" werden Aufsätze und Rezensionen aus dem gesamten Bereich der griechisch-römischen Antike und ihren Nachbarregionen, sowie der Klassischen Philologie, der Alten Geschichte und der Archäologie auf schnellstem Weg der Wissenschaft zugänglich gemacht. Das "Göttinger Forum für Altertumswissenschaft (GFA)" veröffentlicht ausschließlich Publikationen in Form frei zugänglicher PDF-Dateien. Neben der fortlaufenden Seitennummerierung erhält jeder Beitrag eine DOI, die ein nachhaltiges Zitatieren gewährleisten.


Neu bei Propylaeum-eBOOKs: Archäologie und Politik. Die zwei Geschichten des Tropaeum Traiani zwischen Heidelberg und Adamklissi

16. Februar 2021, Katrin Bemmann - Aktuelles

Der Katalog "Archäologie und Politik. Die zwei Geschichten des Tropaeum Traiani zwischen Heidelberg und Adamklissi", herausgegeben von Polly Lohmann, ist der Begleitband zur gleichnamigen zugehörigen Pop-up Ausstellung. Das Original des „Tropaeum Traiani von Adamklissi“ befindet sich in Rumänien und die Kopie in Heidelberg. Je nach Standort wurde das Denkmal im Verlauf des 20. Jahrhunderts ganz unterschiedlich rezipiert und politisch instrumentalisiert. Diese zwei Geschichten werden im vorliegenden Band thematisiert. Der Katalog steht im Open Access bei den Propylaeum-eBOOKs zum Download zur Verfügung und wird demnächst zudem als Printexemplar im Buchhandel erhältlich sein.


Call for Papers: Those. Othering, Alterity, Appropriation in Ancient Art

09. Februar 2021, Philipp Weiss - Call for papers

Digital conference
Institute of Classical Archaeology, Hamburg University, 20 - 21 May 2021

Those. Othering, Alterity, Appropriation in Ancient Art

Concepts of others, othering, self-representation or opposing worlds are topics of well-known conferences and publications over the last decades. Due to the relevance and width of the topic, the announced event would like to continue the investigations and furthermore consider the Greeks and Romans as strangers in other cultures and the location of the ancient world in global history.

Dealing with others and the demarcation of the self is a determining phenomenon of human activity. Contact with others is an integral part of societies and allows each society to locate in a wider context. The disparaging characterization of others has always served to stabilize a group's identity but not only concepts of enemies, also excessive idealizations of those others.

Antiquity is no exception. The confrontation with a close or distant counterpart serves the construction of social identities and usually exposes more about the ascribing group than about the portrayed. At the same time, the frequent presence of the stereotyped image of the foreign reciprocally constructs further conceptions. Consequently, the impact of depictions on further prejudices is worthy to be studied too.

For this conference, the term others (“those”) is broadly defined; including neighboring and distant, real and mythical foreign peoples, individual populations whose demarcation serves to identify other groups: poor, sick, women, men, religious adherents. This also includes the Greeks and Romans themselves, who found their way into depictions and descriptions as others by their contemporaneous counterparts and later epochs.

The aim of the conference is to consider dealing with others, contexts of othering and alterity, to question about center and periphery and the reversal of this view, while investigating the self-positioning of those presenting others, likewise the positioning of today's scientific perspectives.

Theoretical approaches to the semiotic aspect of signs for others and others as signs are just as welcome as contributions aiming at cultural theoretical approaches to objectify and defocus ancient studies.

Contributions of no longer than 30 minutes might regard the following themes and related aspects:

  • Mythologized foreign
  • Greco-Roman representations of others
  • Representations of minorities and subalterns in ancient societies
  • Representations of Greeks and Romans as others
  • Hybridities in border areas

The aim of the open call is to achieve a variety of theoretical, material-based and both combining contributions. Please submit paper proposals (300 – 500 words) until 15 March 2021 to Dr. Lilian Adlung-Schönheit (lilian.schoenheit@uni-hamburg.de).

Host of this conference is the Institute of Classical Archeology at the University of Hamburg. Due to the current pandemic situation, the conference will take place via Zoom. Therefore, we would like to look forward to bringing together colleagues from different countries and interests.

Contact: lilian.schoenheit@uni-hamburg.de


Peter Knötzele: Das römische Gräberfeld von Stettfeld II - Neu bei Propylaeum-eBOOKS

08. Februar 2021, Katrin Bemmann - Aktuelles

"Das römische Gräberfeld von Stettfeld II. Katalog der Gräber und übrigen Befunde" von Peter Knötzele ist als 7. Band der Reihe "Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg", herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, bei den Propylaeume-BOOKs im Open Access zum Download bereit gestellt worden.
Der Band enthält einen Katalog der Befunde und Funde des von  1979 bis 1981 in Stettfeld  (Gemeinde Ubstadt-Weiher, Landkreis Karlsruhe) ausgegrabenen römischen Gräberfeldes.


Neu bei Proplaeum-eBOOKs: Monographien des RGZM, Bd. 155

04. Februar 2021, Katrin Bemmann - Aktuelles

Zwei römische Villen am Nordrand der Mayener Mühlensteinbrüche wurden mit geophysikalischen Messungen, Grabungen, geoarchäologischen und botanischen Untersuchungen erforscht und ihr Umfeld erkundet. Die daraus resultierenden Ergebnisse, die in "Römische Landnutzung im antiken Industrierevier der Osteifel" von Stefan Wenzel,  Martin Grünewald, Ricarda Giljohann vorgestellt werden, sollen klären, wie die zahlreichen Arbeiter mit ihren Familien, die seit dem Beginn der römischen Kaiserzeit in der Gegend zwischen Mayen am Rande der Eifel und Andernach am Rhein siedelten, ernährt werden konnten. Aus diesem Gebiet wurden weite Gebiete in den römischen Nordwestprovinzen mit  Basaltlava-Mühlsteinen, Tuffsteinen und später auch mit hitzebeständiger Keramik versorgt. Eine Flächendrainage, die einen Umschlagplatz für Mühlsteine am Segbach trocken hielt, während ein wehrhafter Speicherbau die Versorgung der Steinbrucharbeiter sicherstellte, sind ein Ergebnis der Untersuchungen.
Band 155 der Reihe "Monographien des RGZM" ist im Open Access bei den Proplaeum-eBOOKs zeitgleich mit der Druckausgabe veröffentlicht worden.


Call for Papers: Jüdische Autoren und Macht in griechisch-römischer Zeit

26. Januar 2021, Philipp Weiss - Call for papers

Online-Workshop
Universität Bern, Institut für Judaistik, 03.-04.06.2021

Jüdische Autoren und Macht in griechisch-römischer Zeit

Die Frage nach Macht und Machtstrukturen erfuhr und erfährt noch immer grosse Beachtung in wissenschaftlichen Untersuchungen der griechisch-römischen Zeit und sie ist ganz besonders prominent in Analysen der komplexen und ereignisreichen Geschichte des Judentums in dieser Zeitspanne. Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik betrifft ein weites Feld, von Machtausübung seitens der herrschenden Imperien oder Widerstand gegen (als ungerecht und tyrannisch empfundene) Herrschaft seitens der lokalen Bevölkerungen. Dennoch sehen diese Auseinandersetzungen Macht als zumeist physische Entität, wie Ausübung von Macht als Gewalt seitens eines Staatsgefüges oder als Ausbeutung unterworfener Völker. Die fruchtbare Anwendung postkolonialer Theorien und Perspektiven auf die Antike und auf die Jewish Studies hat diesen Trend zwar gebrochen und den Fokus auf Formen ‘weicher’ Machtausübung gerichtet, aber nicht immer ist die Übertragung und Anwendung moderner Theorien auf antike Verhältnisse problemlos möglich.

Der geplante Workshop soll als Ausgangspunkt dienen für eine Diskussion, wie jüdische Autoren Macht und Machtverhältnisse in ihren Texten darstellen, be- und ergründen. Der Mittelmeerraum sowie beträchtliche Teile des Mittleren und Nahen Ostens standen in griechisch-römischer Zeit unter wechselnder, indirekter und direkter Fremdherrschaft und alle dortigen Völker mussten sich mit den daraus folgenden, sich stetig ändernden Machtstrukturen und Machtverhältnissen auseinandersetzen – wie auch mit dem Verlust der eigenen Macht und politischen Autonomie. Es wäre beispielsweise zu fragen: Definieren jüdisch-hellenistische und jüdisch-römische Autoren Macht und falls ja, wie definieren sie Macht? Wie wird Macht in ihren Texten begründet, beschrieben und verhandelt? Gibt es Texte, die sich im- oder explizit aufeinander beziehen, finden sich Querverweise? Wie nehmen die Autoren Macht wahr und wie kann sich diese Wahrnehmung auf ihre Texte auswirken – inhaltlich wie formal? Lässt sich Macht nachvollziehen in Charakterbeschreibungen, konstatierten sozialen Normen und Tugenden? Zeichnen sich die Texte durch einen Blick von innen, vom Machtzentrum ausgehend, oder durch einen Blick von aussen, von der Peripherie aus? Gibt es Beschränkungen von Macht oder werden alternative Herrschaftsstrukturen diskutiert? Finden sich in den Texten Hinweise auf einen (angestrebten) Ausgleich der Machtverhältnisse?

Ziel des Workshops ist es, Wissenschaftler/innen aus allen Bereichen der Altertumswissenschaft zu gewinnen für eine Diskussion und Untersuchung des Einflusses der hellenistischen und römischen Machtstrukturen auf Autoren aus dem Mittelmeerraum und dem Nahen Osten. Beiträge aus allen Disziplinen sind willkommen und dieser Workshop richtet sich explizit an Nachwuchswissenschaftler/innen und Post-Docs. Interessenten werden gebeten, einen Abstract von maximal 300 Wörtern bis zum 1. Februar an rotem.avnerimeir@helsinki.fi oder judith.goeppinger@theol.unibe.ch zu schicken.

Der Workshop wird online via Zoom stattfinden.

Kontakt:
judith.goeppinger@theol.unibe.ch
rotem.avnerimeir@helsinki.fi


Band 5 der Reihe "Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg" neu bei Propylaeum-eBOOKs

19. Januar 2021, Katrin Bemmann - Aktuelles

"Die Konstanzer Marktstätte im Mittelalter und in der Neuzeit", herausgegeben von Marianne Dumitrache, ist als fünfter Band der Reihe "Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg" bei den Propylaeum-eBOOKS im Open Access zum Download bereit gestellt worden.
Von 1989 bis 1992 fanden im Bereich der Marktstätte in Konstanz am Bodensee groß angelegte Grabungen statt. Die Fundstelle zeichnete sich durch eine außergewöhnliche Befunddichte und große Mengen an Fundmaterial aus. Die Befunde und Funde werden im vorliegenden Band detailliert ausgewertet und ermöglichen Erkenntnisse in die Stadtentwicklung im Mittelalter und der frühen Neuzeit.


„Archäologentage Otzenhausen – Archäologie in der Großregion“: Neue Schriftenreihe bei Propylaeum-eBOOKS

15. Januar 2021, Katrin Bemmann - Aktuelles

Archäologie in der Großregion. Beiträge des internationalen Symposiums zur Archäologie in der Großregion in der Europäischen Akademie Otzenhausen vom 7. - 9. März 2014“, herausgegeben von Michael Koch, steht als erster Band der Schriftenreihe „Archäologentage Otzenhausen – Archäologie in der Großregion“ bei den Propylaeum-eBOOKS im Open Access zum Download zur Verfügung. Das seit 2014 existierende Projekt unter der Leitung von Michael Koch hat das Ziel, die Archäologen der „Großregion“ – dazu gehören die Gebiete Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, das Elsass und Wallonien – miteinander zu vernetzen und darüber hinaus für interessierte Laien ein Forum zur Information und Weiterbildung zu bieten.
Die weiteren Tagungsbände werden sukzessive bei Propylaeum-eBOOKS online gestellt werden


FID Altertumswissenschaften: „Millennium-Studien“ im Open Access

13. Januar 2021, Philipp Weiss - Aktuelles

Die Bayerische Staatsbibliothek unterstützt den freien digitalen Zugang zu altertumswissenschaftlicher Fachliteratur. Es ist geplant, die 85 bereits erschienenen Bände der Reihe „Millennium-Studien“ (De Gruyter) frei im Internet verfügbar zu machen. Die zehn Neuerscheinungen, die während der zweijährigen Projektlaufzeit (2021-2022) publiziert werden sollen, sind gleich bei Erscheinen im Open Access verfügbar. Für die künftigen Publikationen der Reihe wird ein mittel- und langfristiges Finanzierungskonzept umgesetzt bzw. entwickelt, das die Veröffentlichung über den sogenannten „Goldenen Open-Access-Weg“ vorsieht: Ein Anreiz für Wissenschaftler*innen, ihre Forschungsergebnisse künftig direkt im Open Access zu publizieren!

Das Projekt wurde in Verbindung mit dem DFG-geförderten Fachinformationsdienst Altertumswissenschaften - Propylaeum beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beantragt und vollumfänglich bewilligt. Damit ist es gelungen, die Altertumswissenschaften mit einem richtungsweisenden Pilotprojekt in einem neuen Förderkontext zu platzieren, der die Publikation im Open Access auch für die Geisteswissenschaften als künftigen Standard etabliert.

Die „Millennium-Studien“ sind eine der renommiertesten altertumswissenschaftlichen Fachreihen, in der einschlägige Forschungsbeiträge aus zentralen Bereichen der Altertumswissenschaften publiziert werden (https://www.degruyter.com/view/serial/MST-B). Mit seinem Transformationsprojekt leistet der Fachinformationsdienst Altertumswissenschaften damit einen Beitrag zur internationalen Sichtbarkeit von Forschungsbeiträgen insbesondere aus dem deutschsprachigen Raum.

Um die Akzeptanz dieses zukunftsweisenden Publikationsmodells in den Altertumswissenschaften weiter zu stärken, werden die zehn Publikationen, die in den Jahren 2021-2022 erscheinen, vollständig aus Projektmitteln finanziert. Im Zuge des Transformationsvorhabens sollen außerdem Konsortialstrukturen etabliert werden, um die Publikation im „Open Access Gold“ auch über die Projektlaufzeit hinaus in den „Millennium-Studien“ fortzuführen. Alle Bände der Reihe werden parallel dazu auch in Zukunft in gedruckter Form beziehbar sein.