Propylaeum Blog

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Neue Infrastruktur für die "Gnomon Bibliographische Datenbank"

27. May 2020, Philipp Weiss - Aktuelles

Zukunftssichere Fachinformation für die Altertumswissenschaften

Die „Gnomon Bibliographische Datenbank“ (GBD) besitzt eine neue Infrastruktur

Bereits am 6. Mai 2019 ging die neue Suchoberfläche der „Gnomon Bibliographischen Datenbank“ (GBD) online. Gut ein Jahr später ist nun die Migration der Datenbank abgeschlossen: Unter der neuen Adresse findet der Nutzer jetzt die seit April 2018 bereits im B3Kat, dem gemeinsamen Verbundkatalog des Bibliotheksverbundes Bayern und des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg, neu katalogisierten Titel und die vollständigen Altdaten der GBD.

Auch die Suchoberfläche hat inzwischen den Beta-Status verlassen. Die Benutzer der Datenbank werden nun von der alten Adresse http://gnomon-online.de auf die neue Adresse https://gbd.digital umgeleitet. Die alte Oberfläche wird noch für einen begrenzten Zeitraum unter http://legacy.gnomon-online.de erreichbar bleiben, jedoch nicht mehr mit neuen Daten versorgt werden.
Damit ist ein wichtiger Meilenstein für das im Rahmen des Fachinformationsdienstes Altertumswissenschaften – Propylaeum von der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit 2016 geförderte Projekt erreicht worden: Dessen Ziel bestand in der Überführung der Datenbank in die Infrastruktur des Bayerischen Bibliotheksverbundes und im Aufbau einer neuen Suchoberfläche durch die Bayerischen Staatsbibliothek (BSB). Diese Suchoberfläche ermöglicht den tagesaktuellen Zugriff auf die erfassten Daten, die auch in PropylaeumSEARCH, dem zentralen Rechercheportal des Fachinformationsdienstes Altertumswissenschaften, eingebunden sind. Dadurch kann für die Zukunft ein zuverlässiger Betrieb garantiert und die Erfassungseffizienz deutlich gesteigert werden.
Im Zuge der Überführung in die bibliothekarische Infrastruktur hat der Verlag C.H.Beck es als langjähriger Partner des Datenbankprojektes ermöglicht, dass zukünftig sämtliche Daten im Rahmen des gesamten Verbundkataloges als Open Data zur freien Nachnutzung zur Verfügung stehen. Damit können die Daten der GBD zukünftig Teil von Linked Open Data-Netzwerken und altertumswissenschaftlichen Forschungsplattformen werden. Auch zu diesem Zweck wird die Anreicherung der Datensätze mit Normdaten und Identifikatoren in der derzeitigen zweiten Förderphase bis 2021 weiter vorangetrieben, ebenso die Mehrsprachigkeit der Suchoberfläche.
Die Gnomon Bibliographische Datenbank ist mit über 630.000 Einträgen eines der umfänglichsten Datenbanksysteme für Fachliteratur in den gesamten Altertumswissenschaften einschließlich der fachspezifischen Wissenschaftsgeschichte. Sie verzeichnet Monographien, Sammelbände mit den enthaltenen Beiträgen, Zeitschriftenaufsätze, Rezensionen und Fachlexika aus dem Zeitraum in allen einschlägigen Wissenschaftssprachen, die mit Hilfe eines umfänglichen, multilingualen Thesaurus (derzeit ca. 25.000 Schlagworte) detailliert recherchierbar sind. Die Erschließung von YouTube-Inhalten und Internetressourcen ist derzeit ein Alleinstellungsmerkmal der Datenbank.
Konzipiert wurde die Gnomon Bibliographische Datenbank Ende der 1980er Jahre von Prof. Dr. Jürgen Malitz (Eichstätt/Freiburg), der bis heute als Herausgeber der Datenbank fungiert, seit 2003 zusammen mit Prof. Dr. Gregor Weber (Augsburg). Unterstützt werden sie von Prof. Dr. Michael Rathmann (Eichstätt) und Dr. Andreas Hartmann (Augsburg).
Die Erschließungsarbeit wird getragen von den Lehrstühlen für Alte Geschichte in Augsburg und Eichstätt. Eine intensive Zusammenarbeit besteht seit längerem mit der Bayerischen Staatsbibliothek (München) und den Universitätsbibliotheken Augsburg, Eichstätt und Tübingen. Kooperationen bestehen außerdem mit der Redaktion der Zeitschrift ‚Gnomon‘ (München) und der Joint Library of the Hellenic & Roman Societies (London). Ein Kooperationsabkommen wurde zudem mit dem Deutschen Archäologischen Institut geschlossen.


Tagung/Conference: Perspectives on the Ramesside Military System

19. May 2020, Philipp Weiss - Aktuelles

International Conference
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Auditorium (München, Germany), 27-28/11/2020

Perspectives on the Ramesside Military System

This international conference aims to shed light on new archaeological and historical perspectives concerning the entire military outlook of Egypt during the Ramesside Period. The conference will also make a broad assessment of the current state of knowledge about the Ramesside military system and discuss how the new knowledge relates to previously held theories, and provide a forum for discussion.


27/11/2020

09:00  Welcome (including address by John Baines)

09:15  James K. Hoffmeier: Tell el-Borg and the Ways of Horus in the Ramesside Era

10:00  Mohamed Abd el-Maksoud: The Ramesside Fortress at Tell Heboua II: Khetem of Tharou

11:15  Ola El-Aguizy: The Fortress of Tjaru in General Ierkhy’s Tomb

12:00  Aaron A. Burke: Ramesside Iapu: Excavations of the New Kingdom Fortress in Jaffa, 1956–2014

14:15  Steven Snape: Zawiyet Umm el-Rakham and the Ramesside Defence System on the Maryut Coast

15:00  Slawomir Rzepka and Jozef Hudec: Ramesside fortresses in Tell el-Retaba

16:15  Peter J. Brand: Ideological Aspects of Ramesside Military Texts and Reliefs: Sety I and Ramesses II.

17:00  Anthony J. Spalinger: Leadership under Fire: Ramesses II and the Pressures of Warfare

18:00  Visit of the galleries of the Egyptian Museum (for the speakers only)

19:00  Speakers’ reception


28/11/2020

09:00  Mohamed Raafat Abbas: The Libyan War of Ramesses II.

09:45  Jana Mynářová: The Ramessides, between Military Adventures and Diplomacy

11:00  Heidi Köpp-Junk: The Egyptian Chariot in the Ramesside Period

11:45  André J. Veldmeijer: The Tano Chariot: An early(?) Ramesside Chariot?

14:00  Renaud Pietri: Military Logistics during the Ramesside Period

14:45  Sylvia Schoske: Swing low, sweet Chariot. A New Stela in Munich

16:00  Uroš Matić: Organs without bodies: Hand and phalli cutting as part of Ramesside military accounting system

16:45  Alberto M. Pollastrini: The Body Armour of Ramesses II.

18:00  Final discussion

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Organizers: Dr. Friedhelm Hoffmann, Dr. Mohamed Raafat Abbas
Information and registration: buchungen@smaek.de


Call for Papers: Das Corpus Hippocraticum – Einheit in der Vielfalt?

12. May 2020, Philipp Weiss - Call for papers

XVII. Internationales Hippokrateskolloquium
München (Germany), 14.-18.10.2021

Das Corpus Hippocraticum – Einheit in der Vielfalt?

Bis weit in das 20. Jahrhundert war die sogenannte „Hippokratische Frage“ eine der Kernprobleme der Hippokratesforschung: es galt zu beweisen, welche Schriften des Corpus vom historischen Hippokrates verfaßt wurden. Diese Frage ist in jüngster Zeit nicht nur einer generellen Aporie bezüglich der Autorschaft gewichen. Es wurden vielmehr sogar Stimmen laut, die das Corpus Hippocraticum als ahistorisches Konstrukt ansehen und dazu aufriefen, nicht Beziehungen der Traktate untereinander zu beleuchten, sondern die hippokratischden Schriften eher mit außerhalb des Corpus stehenden, zeitgleich entstandenen medizinischen und philosophischen Werken zu kontextualisieren. Dieser Ansicht stehen weiterhin Forscher gegenüber, die das Konzept der Einheit und Historizität des Corpus zu wahren suchen.

Das XVII. internationale Hippokrateskolloquium möchte ein Forum für einen ersten offenen Dialog der „Unitarier“ und „Nicht-Unitarier“ unter den Hippokratesforschern sein. Die „Unitarier“ sind eingeladen, die gemeinsamen historischen und philologischen Wurzeln der verschiedenen Hippokratestraktate zu beleuchten, wie sie sich in zunächst mündlich tradierter, von verschiedenen Autoren verschrifticher Überlieferung, dann aber insbesondere in Parallelpassagen verschiedener Traktate und einem Netz philologischer Interdependenzen zeigt. Den „Nicht-Unitariern“ steht es frei, in gleicher Weise Beziehungen hippokratischer Schriften zu Traktaten außerhalb des Corpus aufzuzeigen und zu erläutern.

Ein besonderes Gewicht soll in beiden Fällen auf Beiträgen mit streng-philologischer Ausrichtung (Klassische Philologie, Gräko-Arabistik, Byzantinistik etc.) liegen, die ihren Fokus auf der Textkritik und der historisch-kritischen Quellenforschung haben. Daneben sind, wie klassischerweise bei den seit 1972 stattfindenden Hippokrates-Kolloquien auch Beiträge mit Fokus auf der Ideengeschichte, Philosophie, Medizin- und Wissenschaftsgeschichte, Medizinethik oder Hippokrates-Rezeption herzlich willkommen.

Vorträge sollten eine Länge von ca. 20 Minuten haben und können gehalten werden auf: Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Latein, Alt- oder Neugriechisch.

Bitte unterbreiten Sie Ihren Themenvorschlag (nach Möglichkeit mit Abstract) unter Angabe Ihres Namens, der akademischen Affiliation und von Kontaktdetails bis zum 15.09.2020 an:

Mathias-Witt@t-online.de


Die Beiträge werden in einem peer-reviewten Konferenzband publiziert werden.


Tagung/Conference: Glaube – Häresie – Magie

12. May 2020, Philipp Weiss - Aktuelles

10. Deutscher Archäologiekongress
22.-23.09.2020
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Hörsaal K

AG Spätantike und Frühmittelalter (AGSFM) und Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie (AGCA)

„Glaube – Häresie – Magie“ - Manifestationen devianter Glaubensvorstellungen und magischer Praktiken in der materiellen Kultur der Spätantike und des Frühmittelalters


Die Erfassung von Glaubensvorstellungen jenseits offizieller christlicher Lehrmeinungen und Bekenntnisse hat in den verschiedenen Disziplinen, die sich mit Spätantike und Frühmittelalter auseinandersetzen, eine lange Tradition. Eine Kernfrage lautet, ob und wie sich solche Vorstellungen von widerstreitenden religiösen Strömungen oder von ‚gelebter Religion‘ in der materiellen Kultur widerspiegeln. Hinzu kommen Manifestationen von magischen Praktiken, die außerhalb der eigentlichen Sphäre der Religionsausübung eine große Rolle spielen. Ihre variantenreichen Spuren stehen zunehmend im Fokus der Archäologie.

22.09.2020

09:15     Ute Verstegen (Erlangen) / Roland Prien (Heidelberg), Begrüßung und Einführung in das Thema

09:30     Thomas Meier (Heidelberg), Religionsarchäologie – wie (nicht)?

10:30     Alejandro Sánchez García (Madrid), The Construction of Heresy

11:00     Alexandra Pesch (Schleswig), Magische Zeichen und Formeln im Norden vom 5.–11. Jahrhundert

11:30     Ute Verstegen (Erlangen/Nürnberg), „Mein Name ist Legion“ – Zur Ikonographie des Bösen in der visuellen Kultur des frühen Christentums

12:00     Patrick Kremser (Bonn), Ganz und gar zauberhaft? Bemerkungen zur sog. Virga thaumaturga in der frühchristlichen Kunst

14:00     Harald Buchinger (Regensburg), Liturgische Materie und gelebte Religion zwischen Spätantike und Frühmittelalter am Beispiel von Elementen der Osterfeier

14:30     Sebastian Watta (Frankfurt a. M.), Fließen, Sprudeln, Segen bringen: Wasser im Spannungsfeld von Lebensgrundlagen, christlicher Liturgie und Prestige

15:00     Celia Sánchez Natalías (Zaragoza), Christ at the Fountain of Anna Perenna

16:00     Nicola Luciani (Venedig/Göttingen), Continuity of “Pagan” Beliefs in Early Medieval Rome. Archaeological and literary traces of heterodox practices between the 5th and the 8th centuries

16:30     Aubrey E. Young (Baltimore), When Sacred and Secular Meet: What architecture, reliefs, and epigraphs at the monastery of Sanahin tell us how religion was lived in ancient Christian Armenia

17:00     Wahlen des Beirates der AG Spätantike und Frühmittelalter


23.09.2020

09:00     Christa Ebnöther (Bern) / Anna Flückiger (Basel), Die Höhle in Zillis-Reischen (GR, Schweiz) zwischen Spätantike und frühem Mittelalter

09:30     Martin Segschneider (Wilhelmshaven), Hinweise auf rituelle Praktiken in Sylter Grubenhäusern des Frühmittelalters

10:30     Lara Mührenberg (Erlangen-Nürnberg), Paradise Lost? – Zum jenseitigen Aufenthaltsort der Verstorbenen in der Katakombenmalerei

11:00     Roland Prien (Heidelberg), Christlich oder pagan? Spätantike Bestattungssitten im Spiegel ihrer archäologischen Überlieferung

11:30     Anja Pütz (Aschheim b. München), Tiere im Grabschacht – ein Mittel zur Bannung gefährlicher Toter?

12:00     Abschlussdiskussion

 
Posterpräsentation:
Sigmund Oehrl (Stockholm), Ancient Images 2.0. A digital edition of the gotlandic picture stones

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Summer School "Medieval Latin Lexicography 2020"

12. March 2020, Philipp Weiss - Aktuelles

Die Veranstaltung wurde abgesagt!

Summer School
Munich, 3-7 August 2020

Medieval Latin Lexicography 2020

The Mittellateinisches Wörterbuch Institute (MLW) invites applications for its Medieval Latin Lexicography Summer School, which will take place in Munich from 3-7 August 2020. We welcome participation by researchers with good knowledge of Latin whose work engages especially with Medieval Latin vocabulary, at any stage of their studies or career.

In addition to philology, relevant disciplines could include linguistics, medieval studies, history of science, philosophy, theology etc.

The program involves three types of activity: First, seminar-type exercises address Medieval Latin lexicography, the sources, methods and format of the MLW. In a special module, colleagues from Medieval Latin dictionaries in other countries will present their projects. Secondly, participants collaborate in the drafting of a short lexicographic entry (lemma or lemmata to be determined). Lastly, there is daily time for participants' own research, supported by advice from researchers at the dictionary.

The MLW Institute is home to a paper-slip archive of roughly 1,5 millions of word references gained from about 4000 titles: Latin texts written from ca. 600 to 1280 in the German-speaking area. Our library contains editions of most of our texts, plus commentaries and secondary literature. In addition, the paper-slip archive and the comprehensive library of the Thesaurus linguae Latinae will also be at participants' disposal. Not far from the MLW Institute, there are other research institutes: the Bavarian State Library, the Ludwig-Maximilians-University and the Monumenta Germaniae Historica.

The workshop begins at 9:30 on 3 August. Daily activities typically run from 9:30 to roughly 5pm, with some optional evening excursions. Participants are responsible for their own journey and housing. The language of group instruction is German (occasionally English or French), but one-to-one support is available in English, French and Italian.
Application

Applications must be received by 15 April 2020 by email to: summerschool2020@mlw.badw.de

Applications should include a curriculum vitae and a one- to two-page abstract indicating your fields of research and what linguistic or lexicographical questions you possibly hope to address during your stay. It is important to show familiarity with existing lexicographic resources.

Only 12 participants can be admitted, who will be notified by 30 April 2020.

Contact: summerschool2020@mlw.badw.de

Incidentals fee: 75 Euro

Location:
Bayerische Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Str. 11
80539 Munich
Germany


Call for Papers: Faith - Heresy - Magic: Manifestations of deviant beliefs and magical practices in the material culture of Late Antiquity and the Early Middle Ages

10. March 2020, Philipp Weiss - Call for papers

10th German Archaeology Congress
Kiel, 20-27 September 2020

Study groups “Late Antiquity and Early Middle Ages” and “Christian Archaeology”, 22-23 September 2020

Faith - Heresy - Magic: Manifestations of deviant beliefs and magical practices in the material culture of Late Antiquity and the Early Middle Ages

The recording of beliefs beyond official Christian doctrines and confessions has a long tradition in the various disciplines dealing with Late Antiquity and the Early Middle Ages. A key question is whether and how such notions of conflicting religious currents or of 'lived religion' are reflected in material culture. In addition, there are manifestations of magical practices that play a major role outside the actual sphere of religious practice. Their manifold traces are moving increasingly into the focus of archaeology. It is often difficult to separate them by definition: What is faith, what is superstition, and what is magic? Where are the dividing lines between the various competing Christian confessions? How much paganism is there in magic?

The basic assumption in early historic archaeology that objects with a certain decoration could per se say something about the beliefs of their owners is increasingly being questioned. The reconstruction of religious and magical practices is difficult in view of the few, often distorted written sources.

This year's meeting of the study group Late Antiquity, Early Middle Ages (AGSFM), and the study group Christian Archaeology (AGCA) on 22nd and 23rd September 2020 in Kiel on the topic of „Faith - Heresy - Magic - Manifestations of deviant beliefs and magical practices in the material culture of Late Antiquity and the Early Middle Ages” will examine these various questions. The contributions are intended to present new research results taking into account the following aspects:

  • beliefs in the world of images
  • manifestations of (lived) piety and magic
  • appearances of sacred places beyond organisations institutionalised by the church
  • indications for dealing with 'heretical' or 'deviant' religious ideas
  • references to non-liturgical rituals and magical practices in the archaeological evidence

We gladly accept contributions from your work on this topic and welcome contributions in German and English. The length of your presentation should not exceed 20 minutes. Proposals for papers with a half-page written summary are requested by 22 March 2020 (Call for Papers has been extended!) to a.flueckiger@unibas.ch

Please also inform colleagues who may not have been contacted or invited directly by us. There is also the possibility of a poster presentation.

It should be noted that the study groups do not have their own funding and cannot pay for travel or accommodation costs. Participants are therefore kindly asked to cover their own expenses and to register for the conference.

Prof. Ute Verstegen (Chair AGCA)
Dr. Roland Prien (Spokesman AGSFM)
Dr. des. Anna Flückiger, Alexandra Hilgner M.A., Dr Michaela Helmbrecht (Advisory Board  AGSFM)

Study group “Late Antiquity and Early Middle Ages” (AGSFM): https://agsfm.hypotheses.org/
Study group “Christian Archaeology” (AGCA): http://www.agca.de/


MOOC: Discovering Greek & Roman Cities

10. March 2020, Philipp Weiss - Aktuelles

Massive Open Online Course
23 April 2020 - 19 June 2020

Discovering Greek & Roman Cities

In this trilingual MOOC (English, French, German), an international team of experts from six different universities will explore the many facets of Greek and Roman cities. They will discuss mega cities like Rome, centres of international commerce like the Greek city of Delos and Palmyra in the Syrian Desert, regional centres of production like Pompeii, and frontier towns like Dura Europos on the Euphrates.

The world of ancient Greece and Rome was a world of cities. City-states dominated Greece in the first millennium BCE, and in the Roman Empire, urban societies thrived from Britain and Spain in the West to Syria and Jordan in the East. Most of the major developments in the political, social, intellectual, and religious history of this period started in cities. Accordingly, cities are the ideal point of departure for the study of life in antiquity.

The legacy of ancient Greek and Roman cities are still keenly felt, in how we physically organize, build and live in our cities today, as well as in how we think about and define cities. The course will explore the connections between ancient cities and their impact on urban life in later periods across the globe.

Learning goals:
Drawing on the very latest research, you will explore the most important aspects of ancient urbanism and urbanity. You will obtain knowledge of the layout and the history of Greek and Roman cities and you will learn about the life of their inhabitants, from emperors to the common people. You will develop a basic understanding of the approaches and methods of urban archaeology and you will experience the diversity and the relevance of ancient heritage for Europe, the Mediterranean, and the Near East. Furthermore, you will learn how ancient cities form the foundation of not only how our cities look today, but also how they function.

Requirements:
Participation in the course does not require previous knowledge. It is open to anybody with an interest in archaeology, architecture, history or cultural heritage. Participation is free of charge. If you want to obtain a certificate of completion, you will have to watch all video lectures and complete the quizzes with a success rate of at least 80%.

Structure of the course:
The MOOC "Discovering Greek & Roman Cities" consists of eight modules. These modules include videos, expert interviews, quizzes and different exercises.

  • Module 1: Why does it matter?
  • Module 2: Life in the City
  • Module 3: Religion and the City
  • Module 4: Politics and the City
  • Module 5: Death and the City
  • Module 6: Infrastructure and the City
  • Module 7: Economy and the City
  • Module 8: Legacy of the Ancient City


For further information and enrolment see:
https://ou.edia.nl/courses/course-v1:AncientCities_Project+DGRC+DGRC_2020/about

For information on the Ancient Cities Project (Erasmus+ and DAAD) see:
https://www.ancientcities.eu/

Contact:
feuser@klassarch.uni-kiel.de or smerten@gshdl.uni-kiel.de


Tagung/Conference: Vis omnia vincit? Neue Perspektiven zur Gewalt in der griechisch-römischen Antike

05. March 2020, Philipp Weiss - Aktuelles

Interdisziplinäre Nachwuchstagung Hamburg
17.03.2020 - 18.03.2020
Warburg-Haus, Heilwigstr. 116, 20249 Hamburg und Überseering 35, 22297 Hamburg

Vis omnia vincit? Neue Perspektiven zur Gewalt in der griechisch-römischen Antike

Untersuchungen zur Gewalt in der griechisch-römischen Antike sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr in das Interesse der Forschung gerückt. Das Ziel dieser Nachwuchstagung ist es, innovative sowie ältere Ansätze aus der gesamten Breite des Forschungsfeldes anhand literarischer und archäologischer Quellen zu diskutieren. Dabei soll der Gewaltaspekt im kriegerischen, gesellschaftlichen, religiösen und politischen Kontext betrachtet werden. Die Frage nach der Rolle, Funktion und Grenze der Legitimität soll dabei intensiv untersucht werden.

Programm:

Dienstag, 17. März 2020
Ort: Warburg-Haus, Heilwigstr. 116, 20249 Hamburg

12.30 Uhr  Begrüßung und Einführung (Justine Diemke)

12.45 Uhr  Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Werner Rieß (Hamburg): Prolegomena zu einer temporalen Geschichte antiker Gewaltunternehmungen

13.30 Uhr  Jens Fischer (Halle): Dira carmina Cumanae – Über die grauenvollen Gesänge der cumaeischen Sibylle

14.15 Uhr  Katharina Angelberger (Heidelberg): Die Aitiologie der Gewalt – zu einer Denkfigur der augusteischen Zeit

15.30 Uhr  Jean Coert (Bremen): Augustus und das Ende der senatorischen Gewalt in der Peripherie des Imperium Romanum

16.15 Uhr  Florian Wieninger (Passau): Vi capta! Institutionalisierte Gewalt im Zuge von Plünderungsprozessen der römischen Kaiserzeit

17.00 Uhr  Marie Zöckler (München): Call it Rape – Vergewaltigungs-Mythen und ihre Rezeption im wissenschaftlichen Diskurs

18.15 Uhr  Abendvortrag: PD. Dr. Annemarie Ambühl (Mainz): Bürgerkrieg, Gewalt und Körperkonzepte bei Lucan

19.00 Uhr  Empfang im Foyer


Mittwoch, 18. März 2020
Ort: Überseering 35, 22297 Hamburg, Raum 01022

9.30 Uhr  Gerardo Guzmán Ramírez (Rom): Cratos, bia et dice in versibus epicis atque tragoedia

10.15 Uhr  Jessica Bartz (Berlin) Der Wandel öffentlicher Spiele in Rom zwischen der Späten Republik und Frühen Kaiserzeit

11.00 Uhr  Justine Diemke (Hamburg): Periculosae horae – Gewalthandlungen und Kriegsführung in der Nacht

12.15 Uhr  Konrad Löbcke (Mainz): Beschimpfung, Bloßstellung, Blutrausch. Gewaltdarstellung in Petrons Satyrica im Spiegel der antiken Komödie

13.00 Uhr  Christina Kecht (Passau): Ubique pavor et plurima mortis imago – Genozid in der Antike?

14.45 Uhr  Christoph Appel (Mainz): Possessa ferus pectora versat Amor. Gewalt und ihre poetische Legitimation in der römischen Liebeselegie

15.30 Uhr  Troy Wilkinson (Lampeter): A Red Sea of Trade: Violence in Rome’s Eastern Desert and the Indian Ocean Trade

16.15 Uhr  Key Note Lecture: Prof. Dr. Philip Sabin (London)

17.00 Uhr  Schlusswort (Justine Diemke)

Die Veranstaltung wird gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Für weitere Informationen siehe hier


Kontakt:
Justine Diemke
Historisches Seminar
Arbeitsbereich Alte Geschichte
Überseering 35 #5
22297 Hamburg

justine.dk@gmx.de


Tagung/Conference: Alleinsein im Altertum. Antike Vorstellungen und Erfahrungen von Menschenscheu, Isolation und Einsamkeit

05. March 2020, Philipp Weiss - Aktuelles

Die Veranstaltung wurde abgesagt!

Sehr geehrte Damen und Herren,

die aktuelle Entwicklung zum Coronavirus (SARS-CoV-2) mit steigenden Fallzahlen zwingt uns, das 2. Salzburger Frühlingssymposium Alleinsein im Altertum (23.-25. April 2020) abzusagen.

Wir bedauern, diese Entscheidung treffen zu müssen und hoffen auf Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,
Ulrike Stadler

 

2. Salzburger Frühlingssymposium
23.04.2020 - 25.04.2020
Edmundsburg (Europasaal), Mönchsberg 2, 5020 Salzburg

Alleinsein im Altertum. Antike Vorstellungen und Erfahrungen von Menschenscheu, Isolation und Einsamkeit

Ziel des 2. Salzburger Frühlingssymposiums ist es, verschiedene Dimensionen, Erscheinungsformen und Facetten des Alleinseins in der griechisch-römischen Antike zu thematisieren. Durch die Zusammenführung von ForscherInnen unterschiedlicher Disziplinen und Teilbereiche der Altertumswissenschaft (Geschichte, Klassische Philologie, Archäologie, Kunstgeschichte, Religionswissenschaft) stellt die Tagung einen ersten Versuch dar, sich diesem Themenkomplex unter verschiedenen theoretischen und methodischen Gesichtspunkten zu nähern.

Programm:

DONNERSTAG, 23. April 2020

09:00  Anmeldung

09:30 Eröffnung und Begrüßung (Dekan Univ.-Prof. Dr. Martin Knoll; Fachbereichsleiterin Univ.-Prof. Dr. Monika Frass)

10:00  Rafał Matuszewski (Salzburg): When a Man is an Island: Some Introductory Remarks on Being Alone in Antiquity

10:15  C. L. Caspers (Alkmaar & Amsterdam): On Your Own, By Yourself: Solitude and Community in Ancient Greek

11:15  Karolina Sekita (Oxford): Forms of Solitude and Isolation in the Face of Death in Ancient Greece

11:45  Silvio Bär (Oslo): Living Apart Together: Einsamkeit und Isolation in der griechisch-römischen Unterwelt

14:15 Rosalia Hatzilambrou (Athen): Being Unsociable in Classical Athens: A Very Bad Attitude Indeed

14:45  Ippokratis Kantzios (Tampa, Florida): Alone in a Changing Wilderness: The Case of Knemon

15:15  Aurélie Damet (Paris): Loneliness, Community and Politics in Ancient Sparta

16:15  Suvi Kuokkanen (Oulu): Fixed-Term Isolation as Punishment in Greek Political Thought and Practice

16:45  Frances Pownall (Edmonton, Alberta): Dionysius I and the Loneliness of Power (Or, the Tyrant as Cyclops)

17:15  Sabine Müller (Marburg): Kallisthenes of Olynthos and the Image of the Unsocial Loner

18:30  Festvortrag: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Angelos Chaniotis (IAS Princeton): „Are you lonesome tonight?”. Nächtliche Einsamkeit in der griechischen Kultur


FREITAG, 24. April 2020

09:00  Florian Krüpe (Marburg): Exil, Isolation, Rufmord: über die Ohnmacht einer Kaisertochter und ihr Nachleben in den Medien unserer Zeit

09:30  Darrel Janzen (Victoria, British Columbia): The Trouble with Solitude: Voluntary Solitude by the Roman Elite and Social Privilege

10:00  Eleni Bozia (Gainesville, Florida): Global Citizens or Stateless and Alone: Belonging in the High Roman Empire

11:00  Bernadette Descharmes (Braunschweig): „Nächst Dir ist mir nichts so lieb wie die Einsamkeit” (Cic. Att. XII 14). Die Einsamkeitserfahrungen des Cicero

11:30  Andres V. Matlock (Los Angeles): Cicero’s Solitude and Philosophical Time

14:00  Stefan Feddern (Kiel): Zu Ovids Vergleich zwischen seinen und Odysseusʼ Leiden (trist. 1,5)

14:30  Thomas Gärtner (Köln): Dimensionen der Einsamkeit in den Heroidenbriefen Ovids

15:00  Christian Laes (Manchester & Antwerpen): How Lonely Was It to Marry an Elder Husband? Graeco-Roman Antiquity and the Comparative Perspective

16:00  Islème Sassi (Zürich): „de vanis libera curis / otia amant, strepitumque fori rerumque tumultus / (...) abhorrent”. Paulinus von Nola im Spannungsfeld zwischen Weltabgewandtheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs

16:30  Przemysław Piwowarczyk (Katowice): O.Frange 773 as a Micro-Discourse on a Solitary Life in Western Thebes

17:00  Wolfgang Spickermann (Graz): Einsamkeit als fromme Übung: Die Wüsten-Askese des heiligen Antonius nach Athanasius (Vortrag in memoriam Veit Rosenberger)

19:30  Fakultatives Rahmenprogramm (Konzert im Großen Festspielhaus)


SAMSTAG, 25. April 2020

09:00  Bruce King (New York): Bellerophon and Akhilleus: Alienation as Self-Destruction and as World-Destruction

09:30  Sulochana R. Asirvatham (Montclair, New Jersey): Who is the Misanthrope? Diogenes the Cynic and His Audiences

10:00  Fabio Tutrone (Palermo): A View from the Garden: Contemplative Isolation and Constructive Sociability in Lucretius and in the Epicurean Tradition

11:00  Francesca Boldrer (Macerata): Einsamkeit und Misanthropie des Weisen: Die Verschwiegenheit des Proteus im Mythos und in der klassischen Literatur

11:30  Nadine Metzger (Erlangen): Misanthropia als melancholisches Symptom in der (spät-)antiken Medizin

12:00  Herbert Grassl (Salzburg): Soziale Absonderung und ihre Wahrnehmung im Altertum

12:30  Schlusswort

 

Für weitere Informationen siehe: http://sfs.sbg.ac.at

Kontakt:
Rafal Matuszewski
Universität Salzburg, FB Altertumswissenschaften / Alte Geschichte
Residenzplatz 1, A-5020 Salzburg

rafal.matuszewski@sbg.ac.a


Tagung/Conference: Urban Space in Historical Geography: Collective Perception and Territoriality

03. March 2020, Philipp Weiss - Aktuelles

International Conference
University of Eichstätt, 16-18 March 2020
Senatssaal, Ostenstraße 26, 85072 Eichstätt

Urban Space in Historical Geography: Collective Perception and Territoriality


16 March:

Opening of the Conference

17:00-17:30  Welcome: Michael Rathmann (University of Eichstätt) – Mariachiara Angelucci (AvH –University of Eichstätt)

17:30-18:30  Keynote speaker: Daniela Dueck (University of Bar-Ila): Pictorial Space and Verbal Landscaping in Strabo – Beyond Urban Territoriality

17 March:

9:00-9:15  Wolfang Thiel, Head of Research Service Center of the University of Eichstätt

Panel I: Strabo and the Urban Space
Chair: Anca Dan (ENS, Paris)

9:15-10:00  Mariachiara Angelucci (AvH – University of Eichstätt): Key Stages in Urban Settlements: Birth and Death of Cities in Strabo’s Geography

10:00-10:45  Alexandra Trachsel (University of Hamburg): Urban Spaces from Myths to Villages: Comparing Strabo's Account on Thebes and Troy

Chair: Veronica Bucciantini (University of Florence)

10:45-11:30  Encarnación Castro-Páez (University of Malaga): Δυναμέναι καὶ ὀνομαστοτάται πόλεις. Définir les villes dans le Livre III de Strabon

11:30-12:15  Gonzalo Cruz Andreotti (University of Malaga): Etnia y ciudad en la geografía antigua

Panel II: Perception of Space and Territoriality in Antiquity
Chair: Frank Daubner (University of Trier)

14:30-15:15  Anca Dan (ENS, Paris): Polis Hellenis: a Key-Notion for the Definitions of Ancient Hellenism

15:15-16:00  Serena Bianchetti (University of Florence): Die Rolle der städtischen Zentren in der alexandrinischen Karte

16:00-16:45  Monika Schuol (University of Eichstätt): Von der Herrscherresidenz in die Provinz: Konstruktionen städtischer Räume auf der Tabula Peutingeriana

Chair: Bardo Gauly (University of Eichstätt)

17:15-18:00  Ekaterina Ilyushechkina (RSUH/RANEPA, Moscow): Space of Archaic Rome in the Geography of Gaius Iulius Solinus

18:00-18:45  Javier Francisco Gómez Espelosín (University of Alcalá de Henares): The Lost Urban Topographies in the Historians of Alexander the Great


18 March:

Panel III: Urban Space in Ancient and Modern Times
Chair: Ekaterina Ilyushechkina (RSUH/RANEPA, Moscow)

9:00-9:45  Anna Ginestí Rosell (University of Eichstätt): Stadt vs. Land im Erotikos von Plutarch

9:45-10:30  Irene Madreiter (University of Innsbruck): The City as Female Body: Feminizations of Urban Space in Ancient Visual and Textual Media

Chair: Mariachiara Angelucci (AvH - University of Eichstätt)

10:45-11:30  Fabio Minazzi (University of Insubria): The City as an Ideal Principle of History According to Carlo Cattaneo

11:30-12:15  Giuseppe Muti (University of Insubria): Commerce, tourisme et industrie: la territorialisation contestée de la ville de Côme

12:15-13:00  Anke Breitung (University of Eichstätt): Atmospheres, Situations, Feelings – Re|Thinking Urban Space from a Neo-phenomenological Perspective

13:00  Mariachiara Angelucci (University of Eichstätt): Conclusions

Scientific Director: Mariachiara Angelucci (AvH - University of Eichstätt)

mariachiara.angelucci@ku.de / mariachiara.angelucci@unipv.it