Revue égyptologique

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Die "Revue égyptologique" wurde 1880 von den renommierten Ägyptologen Emil Brugsch, François Chabas und Eugène Revillout, die alle eine große Expertise in dem Bereich der hieroglyphischen Lesung und Grammatik mitbrachten, ins Leben gerufen. Die neue Zeitschrift sollte besonders der weiteren Entzifferung und Interpretation der Hieroglyphen, des Hieratischen, Demotischen und Koptischen gewidmet sein, aber auch für weitere Themen zum Alten Ägypten offen stehen. Besonders innovativ für die damalige Zeit war die Setzung der Hieroglyphen als Drucktypen anstatt diese per Hand in den Text einzufügen.

Die "Revue égyptologique" erschien bis 1914 und erfuhr während der Kriegsjahre eine Unterbrechung. 1919, 1920 und 1924 erschien dann eine Neue Serie unter der Herausgeberschaft von Alexandre Moret und Pierre Jouguet. Ab 1925 wurde sie, ebenso wie die "Travaux relatifs à la philologie et à l'archéologie égyptiennes et assyriennes" durch die "Revue de l'Égypte ancienne" abgelöst.