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Die zwischen 1968 und 1995 veröffentlichte internationale Zeitschrift „Tools & Tillage“ ist mit ihrem starken (experimental-)archäologischen Ansatz eine hervorragende Quelle für die Forschung zur Landwirtschaft der Ur- und Frühgeschichte.

In Kooperation der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten mit dem Freilichtlabor Lauresham des UNESCO Welterbes Kloster Lorsch und der Universitätsbibliothek Heidelberg wurde die Zeitschrift komplett gescannt und im Open Access zugänglich gemacht. Sämtliche 191 Artikel der Fachzeitschrift auf knapp 2000 Seiten sind demzufolge über eine benutzerfreundliche Volltextsuche weltweit kostenfrei erreichbar. Unterstützt wurde das Projekt durch Dr. Grith Lerche, ehemals Mitherausgeberin und alleinige Urheberrechtsinhaberin.

„Tools & Tillage“ hat eine große Anzahl der weltweiten Forschungsprojekte zum Thema der ur- und frühhistorischen Landwirtschaft zusammengetragen. Aufgrund des wieder erstarkten Forschungsinteresses an Agrargeschichte und des Anspruchs von Museen, archäologischen Freilichtprojekten sowie der Experimentalarchäologie, Methoden und Arbeitsweisen der ur- und frühgeschichtlichen Landwirtschaft zu verstehen, hatten sich mehrere internationale Institutionen zusammengefunden, um „Tools & Tillage“ der jetzigen Generation von WissenschaftlerInnen und der interessierten Öffentlichkeit zu erschließen.

Die weiteren Partner des Projektes sind: EXARC (das internationale Netzwerk archäologischer Freilichtmuseen und experimenteller Archäologie), AIMA (die internationale Vereinigung agrarhistorischer Museen), ALHFAM (die Vereinigung für Living History, Bauern- und agrarhistorische Museen) und tDAR (the Digital Archaeological Record).