Veranstaltung

Vermittlung von Antike. Table Ronde in Mainz am 8.12.2017


08. 12. 2017


Universität Mainz


Deutschland, Mainz


E-Mail-Kontakt:



E-Mail-Kontakt: schollme@uni-mainz.de

Tagungssprache: Deutsch

Berichtszeitraum: Frühgeschichte / Antike

 

Die Ausdifferenzierung der altertumswissenschaftlichen und kunsthistorischen Disziplinen in der
2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde von einer theoretischen Diskussion um ihre Vermittlung
begleitet. Den Museen kam dabei eine herausragende Rolle zu. Zunehmend etablierten sich
Bestrebungen, altertumswissenschaftliche und archäologische Inhalte in der schulischen
Ausbildung zu verankern. Die Standpunkte „Erst erfreuen, dann belehren“ und „Sehen lernen“
markieren dabei nur zwei Pole, die das Selbstverständnis der Museen und den Anspruch an die
Vermittlung von Antike im weitesten Sinn definierten. Impulse zur Implementierung von Antike
in der Ausbildung gaben Philologen, Archäologen und Pädagogen vor allem auf ihren gesamtdeutschen
Versammlungen, doch auch die Regierungen der Einzelstaaten im deutschsprachigen
Raum nahmen an diesem gestalterischen Prozess der Wissensgenese teil.