Digitales Edieren in der Klassischen Philologie

In XML kodierter Abschnitt aus der Schrift De fide et lege naturae des Severian von Gabala (Quelle: Patristic Text Archive, BBAW)

Kaum ein Bereich der Altertumswissenschaften konnte in den letzten Jahrzehnten so von den Möglichkeiten digitaler Forschungsunterstützung profitieren wie die Editionswissenschaft. Die Entwicklungen betreffen beinahe alle Bereiche editorischer Arbeit, von der Heuristik über die Erfassung, Auszeichnung und Auswertung der Textzeugen bis hin zur technischen Realisierung eines adäquaten und nutzerfreundlichen Front Ends.

Das Themenportal bietet aktuelle Informationen zu den neueren Entwicklungen mit einem Schwerpunkt auf der digitalen Edition griechischer und lateinischer Texte der Antike. Die Ergebnisse eines Workshops, den der FID Altertumswissenschaften in Kooperation mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften im September 2019 organisiert hat, werden zugänglich gemacht. Hinweise zu einschlägigen Portalen und Plattformen sowie eine Bibliographie aktueller Forschungsbeiträge dokumentieren den Stand der methodischen Diskussion. Über die Arbeitsgruppe Standardformat soll der fachwissenschaftliche Austausch projektübergreifend unterstützt werden.

 

Kontakt:

Dr. Philipp Weiß
Projektkoordination FID Altertumswissenschaften, BSB München
Telefon: +49 89 28638 2893
E-Mail: philipp.weiss@bsb-muenchen.de