Propylaeum Blog

29 June-1 July 2026: Land and Power in the Later Roman World

20. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Land and Power in the Later Roman World
International conference
Tübingen, 29 June-1 July 2026

The conference aims to re-examine the links between land and power in the late Roman world in their legal, socio-economic and material dimensions. By bringing together scholars from different disciplines and academic traditions, the event will survey recent academic developments and hope to establish a comprehensive, interdisciplinary framework for understanding land ownership in the period between 300 and 600 CE.

Venue
Tübingen, Schloss Hohentübingen, Fürstenzimmer

Organisation
Sebastian Schmidt-Hofner,  Carlos Machado, Giordana Franceschini, Becca Grose

Enquiries
For all enquiries and further information, please contact Dr Giordana Franceschini, giordana.franceschini@histsem.uni-tuebingen.de.

The complete programme and further information can be found at the conference website.


23.-24. Juni 2026: GegenStand. Objekte zwischen Performanz, Präsenz und Affordanz

20. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

GegenStand. Objekte zwischen Performanz, Präsenz und Affordanz 
Interdisziplinäre Nachwuchstagung 
Tübingen, 23.–24. Juni 2026

Die Nachwuchstagung „GegenStand. Objekte zwischen Performanz, Präsenz und Affordanz“ stellt das Objekt gerade in seiner performativen Einbindung in menschliche Handlungen, soziale oder politische Kontexte und Diskurse sowie religiöse Inszenierungen in den Mittelpunkt. Das Spektrum der Tagung reicht dabei vom ästhetisch eingebundenen Alltagsobjekt über die Insignie oder das Kultobjekt bis hin zum Objekt im weiteren Sinne als textliches, bildliches oder klangliches Artefakt. Die Tagung nimmt das Objekt im Spannungsgefüge von Akteur und Netzwerk in den Blick und fragt nach der funktionellen Verflechtung von menschlichen und nichtmenschlichen Handlungsträgern, Objekten und performativen Akten. Ihr Ziel ist es, Perspektiven der Objekt- und der Performativitätsforschung in einem interdisziplinären Kontext in Austausch zu bringen.

Veranstaltungsort
Alte Aula (Münzgasse, Tübingen)

Anmeldung
Anmeldung beim Organisationsteam der Tagung

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


18.–19. Juni 2026: Tübinger Topos-Tage. Dimensionen und Facetten des Topos-Begriffes

20. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Tübinger Topos-Tage. Dimensionen und Facetten des Topos-Begriffes
Interdisziplinäres Nachwuchssymposion
Tübingen, 18.–19. Juni 2026

Seit Aristoteles wird der Topos-Begriff immer wieder in unterschiedlichen Ausformungen in Rhetorik, Poesie und anderen Disziplinen vielfach und auch fruchtbar genutzt. Anknüpfend an die intensive Forschung am Topos-Begriff ab der Mitte des 20. Jahrhunderts und um die Jahrtausendwende wollen wir den Faden wieder aufgreifen und der Topos-Forschung auf Basis des aktuellen Forschungsstandes neue Impulse geben. Ausgerichtet wird das Symposium vom Projekt A5 (Fülle, Redundanz, Überfluss: Verfahren der Steigerung in der Epideiktik der Frühen Neuzeit) des SFB 1391 Andere Ästhetik in Kooperation mit dem Seminar für Allgemeine Rhetorik.

Ziel ist es, zum einen den Einfluss näher zu klären, den die rhetorische Tradition der Topik auf die Forschung in einzelnen Disziplinen ausübt, und somit einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion der einzelnen Fächer und darüber hinaus zu leisten. Zum anderen soll die Genese, die historische Entwicklung des Topos-Konzeptes sowie dessen methodische Operationalisierung beispielsweise in argumentativ oder literarisch orientierten Topos-Analysen in den Blick genommen werden.

Veranstaltungsort
Raum 215, Brechtbau (Wilhelmstraße, Tübingen)

Organisation
Rebecca Kiderlen & Frank Schuhmacher

Anmeldung
rebecca.kiderlen@uni-tuebingen.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


Call for Papers: Studienkurs zu Architekturzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts

15. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Studienkurs zu Architekturzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts
Rom, 19.-20. Novemeber 2026

Einsendeschluss: 30. Juni 2026 

English version here.

Der Studienkurs umfasst zwei Tage. Am ersten Tag werden in den Räumlichkeiten des DAI Rom die besonderen Aspekte von Architekturzeichnungen der Frühen Neuzeit und ihr kulturhistorischer Kontext eingehend diskutiert und mit Hilfe von Kurzpräsentationen weiter vertieft. Am zweiten Tag werden im Istituto Centrale per la Grafica ausgewählte Zeichnungen näher betrachtet und gemeinsam analysiert.

Der Kurs richtet sich vor allem an Nachwuchswissenschaftler*Innen in der Promotions- oder Postdoc-Phase sowie in fortgeschrittenen Masterstudiengängen der Archäologie, der Kunstgeschichte, der Bauforschung und der Geschichtswissenschaften. Erwartet wird die Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferates, gerne aus dem Kontext der eigenen Forschungen zum Thema.

Wenn Sie an einer Teilnahme am Studienkurs interessiert sind, dann schicken Sie Ihre elektronische Bewerbung bis zum 30. Juni 2026 an barbara.sielhorst@rub.de.
Ihre Bewerbung sollte einen Lebenslauf (zwei Seiten) sowie ein Motivationsschreiben (eine Seite) enthalten, in dem auch der Bezug zum Thema des Kurses deutlich wird. Bitte schicken Sie ihre Unterlagen als ein PDF-Dokument.
Die Kurssprachen sind Deutsch, Englisch und Italienisch.
Die Kosten für die An- und Abreise sowie für die Unterbringung übernehmen die ausrichtenden
Institutionen.

Organisation
Deutsches Archäologisches Institut Abteilung Rom in Zusammenarbeit mit dem Institut für
Archäologische Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum

Kontakt
barbara.sielhorst@rub.de 

Den vollständigen Call for Papers finden Sie auf Deutsch und Englisch auf der Website des DAI.


27-29 May 2026: 3D and Virtual Reality in Archaeology. New Applications and Good Practice in Teaching and Research

13. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

3D and Virtual Reality in Archaeology. New Applications and Good Practice in Teaching and Research
International conference
Bonn/hybrid, 27-29 May 2026

Registration Deadline: 15 May 2026

We are happy to finally announce the program of our upcoming conference in Bonn. The conference will take place from the 27th until the 29th of May 2026 at the Department of Classical Archaeology in the Römerstraße 164, 53117 Bonn.

The conference will start with a Keynote Lecture by Matthias Lang entitled “Beyond the Illusion: Decimation, Digital Shadows, and the Epistemology of VR in Teaching Archaeology” on Wednesday evening followed by a get together. During Thursday and Friday a broad program of lectures will be provided: In addition to insights into the results of the Virtual Worlds project, other current initiatives for the use of 3D models and virtual reality in teaching of archaeological subjects will be presented. Furthermore, workshops on the conception and implementation of learning scenarios with those digital tools will be offered. The full program as well as abstracts of the contributions  and workshops can be found below.

The conference will be held in person and streamed on Zoom. In-person participants are kindly asked to register until 15th of May via e-mail: aguenzel@uni-bonn.de. Or join online at https://uni-bonn.zoom-x.de/j/62215079001?pwd=aivroc8O34bDj7BBSeREtFi49fKCSx.1.

Contact
aguenzel@uni-bonn.de

The complete program and further information can be found at the conference website.


Call for Contributions: 3. Konferenz der jDOG

13. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

3. Konferenz der jDOG
Leipzig, 6.-10. Januar 2027

Einsendeschluss: 31. Juli 2026

Die jDOG wurde 2024 als Gemeinschaft von Studierenden der Altorientalistik (Assyriologie), der Vorderasiatischen Archäologie sowie verwandter Disziplinen gegründet. Als Nachwuchsnetzwerk der Deutschen Orient-Gesellschaft e. V. setzt sie sich dafür ein, Vernetzung, fachlichen Austausch und gegenseitige Unterstützung bereits in frühen Phasen der akademischen Ausbildung zu fördern. Nach der großen Resonanz auf die erste und zweite jDOG-Konferenz in Marburg (Lahn) und München wird das erfolgreiche Format nun mit der dritten jDOG-Konferenz in Leipzig fortgeführt. Die Konferenz bietet Studierenden und Promovierenden einen geschützten, kollegialen und zugleich wissenschaftlich anregenden Rahmen, um eigene Forschungsprojekte in Form von Vorträgen, Kurzpräsentationen oder Postern zur Diskussion zu stellen. Ziel ist es, auf dieser Grundlage miteinander ins Gespräch zu kommen, Rückmeldungen zu erhalten, neue Perspektiven zu entwickeln und fachliche Kontakte zu knüpfen.

Beitragsvorschläge sind per E-Mail an jdog.konferenz@orient-gesellschaft.de zu senden. Einzureichen sind: Name, Universität, Studienabschnitt (Bachelor, Master, PhD), gewünschtes Beitragsformat (Vortrag, Blitzvortrag oder Poster) sowie ein Abstract von maximal 300 Wörtern. Das Abstract sollte prägnant darlegen, welches Thema behandelt wird, welche Fragestellung im Mittelpunkt steht und welches Ziel der Beitrag verfolgt. Bei Rückfragen, Anregungen oder Unsicherheiten hinsichtlich der Eignung einer Beitragsidee steht das Organisationsteam gerne als vertrauliche und unterstützende Anlaufstelle zur Verfügung.
Der Einsendeschluss für die Abstracts ist der 31. Juli 2026.

Kontakt 
jdog.konferenz@orient-gesellschaft.de

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als PDF-Download.


Archäologische Berichte, Bd. 37 - neu als Propylaeum-eBOOK

12. Mai 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Die Dissertation "Typologie und Chronologie spätbronze- und früheisenzeitlicher Grabkeramik in Westfalen und Overijssel" von Rashida Hussein-Oglü ist als 37. Band der Archäologischen Berichte im Open Access als Propylaeum-eBOOK erschienen. Die parallele Printausgabe wird von der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte veröffentlicht.
Frau Hussein-Oglü erarbeitete auf Basis der Gefäßfunde der Gräberfelder Westfalens und der niederländischen Provinz Overijssel die „Systematisierte Verlinde-Typologie“ sowie die „Westfalen-Overijssel-Chronologie“, die eine einheitliche Typisierung der Keramik und eine zeitliche Gliederung in vier Stufen von je 200 Jahren Dauer ermöglicht.
 


ISIMU und Studia Orientalia bei recensio.antiquitatis

07. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Aktuelles

Die Rezensionen von zwei neuen Zeitschriften werden auf recensio.antiquitatis erfasst: ISIMU und Studia Orientalia!

Die beiden neuen Zeitschriften behandeln, zusammen mit der schon aufgenommenen Zeitschrift "Bibliotheca Orientalis", vornehmlich den Bereich des "Alten Orients". Somit bieten sie einen guten Einblick in die vielfältige Vergangenheit des Nahen Ostens und seiner Kulturen.

ISIMU deckt den geographischen Bereich des Nahen und Mittleren Ostens mitsamt dem "Alten Ägypten" ab. Die Zeitschrift erscheint seit 1998 sowohl im digitalen Format als auch im Printformat. Die Herausgeber der Zeitschrift unter der Ägide der "Universidad Autónoma de Madrid" heben hervor, dass sie den interdisziplinären Ansatz, zum Beispiel mit den Naturwissenschaften, suchen und fördern. Der Rezensionsteil ist mehrheitlich in spanischer Sprache zugänglich.

Die fachlich anerkannte Zeitschrift Studia Orientalia deckt den Bereich der Asien- und Afrikastudien ab. Die Zeitschrift ist multidisziplinär und umfasst unter anderem Disziplinen wie Arabistik, Semitistik, den Alten Orient und die Ägyptologie. Sie erscheint zwei Mal im Jahr und wird von der Finnischen Gesellschaft für Asien- und Afrikastudien herausgegeben. Der Rezensionsteil ist meist in englischer Sprache abgehalten.

Direkt zu recensio.antiquitatis


Neues Propylaeum-eBOOK: "Poetry in the Name of God" von Eleonora Maiello

06. Mai 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Die Dissertation "Poetry in the Name of God. (Self-)Representation of Clerical Spiritual Authorityin the Carmina Latina Epigraphica of Italy (4th–5th Centuries CE)" von Eleonora Maiello ist als Band 15 der Schriftenreihe "Mainzer Althistorische Studien" als Propylaeum-eBOOK erschienen.
In der Dissertation untersucht Maieollo die Selbstdarstellung von Bischöfen und Klerikern als Träger spiritueller und asketischer Autorität in den lateinischen metrischen Inschriften Italiens (4.–5. Jh. n. Chr.).
Der Titel steht im Open Access zum Download bereit und ist zudem im Buchhandel als Printexemplar erhältlich.


Call for Papers: Emotions in Antiquity

06. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Emotions in Antiquity
Interdisciplinary conference
Bern, 2-3 October 2026

Submission deadline: 22 May 2026

The conference, hosted by the institute of Jewish Studies, is conceived as a forum for genuine interdisciplinary exchange within the broader field of ancient studies. We invite contributions from Archaeology, Ancient History, Classical Philology (Greek and Latin studies), Jewish Studies, Biblical Studies, and related disciplines. All contributions share a focus on emotions, affects, or emotional concepts in ancient cultures - from the Hebrew Bible to the Graeco-Roman world.

A particular concern of the conference is to bring together early-career researchers and established scholars in substantive dialogue: doctoral candidates and postdoctoral researchers are explicitly encouraged to apply alongside senior academics. The conference will be structured into thematic sections organised according to research field and period.

Submission
Please submit an abstract including theoretical framework, meta-reflection on the epistemic value of the emotion-focused approach of 300 to 500 words and a brief academic CV until May 22, 2026 to ilija.baumann@unibe.ch 

Contact
ilija.baumann@unibe.ch 

The complete Call for Papers can be found here as PDF-Download.