Propylaeum Blog

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Dorf und ländliche Siedlung des Mittelalters zwischen Saale und Zwickauer Mulde (Ponitz, 25.-26.10.; CfP bis 30.4.)

05. Februar 2024, Katrin Bemmann - Call for papers

Dorf und ländliche Siedlung des Mittelalters zwischen Saale und Zwickauer Mulde (Ponitz, 25.-26.10.; CfP bis 30.4.)


Die Tagung auf Schloss Ponitz bei Altenburg, Ostthüringen, soll Kollegen zusammenbringen, die zu Dörfern und ländlichen Siedlungen des Mittelalters (Völkerwanderungs-/Merowingerzeit bis spätes Mittelalter/Reformationszeit) arbeiten. Auch der Landesausbau und Wüstungsprozess sollen Themen sein. Der räumliche Schwerpunkt der interdisziplinären Tagung liegt auf dem Gebiet zwischen Thüringischer Saale und Zwickauer Mulde. Die Organisatoren laden ein zur Anmeldung von aktuellen, bisher unveröffentlichten Beiträgen aus der Mittelalterarchäologie, der Bauforschung und Kunstgeschichte, der Landesgeschichte, der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, der Kirchengeschichte und der Rechtsgeschichte und der Namenkunde und angrenzenden Disziplinen. Vortragsvorschläge mit Titel des Beitrages, Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse und einem kurzen Exposé bis 30.4. an: verlagbeier@online.de. Eine spätere Publikation der Vorträge in der Reihe "Beiträge zur Frühgeschichte und zum Mittelalter Ostthüringens" ist geplant.

 


Neue Schriftenreihe von Christine Strube auf Propylaeum-DOK

30. Januar 2024, Katrin Bemmann - Aktuelles

Ausgewählter Schriften der Byzantinischen Archäologin Christine Strube werden sukzessive auf Propylaeum-DOK sekundär im Open Access zum Download bereit gestellt.
Strube promovierte 1970 in München im Fach Byzantinistik. Nach Publikationen zur Architektur und Liturgie Konstantinopels in spätantik-frühbyzantinischer Zeit begann sie ihr erstes Forschungsprojekt in Syrien, mit dessen Ergebnissen sie 1977 in München habilitierte. Ihre Lehrtätigkeit an der Universität Heidelberg begann 1980 und endete 2009.


Frisch erschienen: Archäologische Quellen, Band 7

25. Januar 2024, Katrin Bemmann - Aktuelles

"Dauerthal, Wallmow, Klockow, Dreesch, Rosow und Bietikow – verursacherfinanzierte Grabungen mit bandkeramischen Funden und Befunden aus der Uckermark, Brandenburg" von Erwin Cziesla ist als siebter Band der Reihe Archäologische Quellen als Propylaeum-eBOOK erschienen.
Vorgestellt werden die Ergebnisse der Untersuchungen von sechs Fundstellen mit bandkeramischen Funden in der Uckermark. Darunter zwei Grubenhäuser, die einen Haustyp mit Pfostenstellungen und Wandbewurf belegen. Am Fundplatz Dauerberg sind ausschließlich Haustiere belegt und es wurde nachgewiesen, dass die Rinder vor Ort geschlachtet, zerlegt und die Häute zu Leder verarbeitet wurden. Im Gegensatz zum üblichen Charakter dieser Kultur konnten keine Pfostenstellungen von Langhäusern belegt werden.
Der Band steht im Open Access als Propylaeum-eBOOK zum Download bereit und ist zudem als Printexemplar erhältlich.


Neue Propylaeum-DOK Schriftenreihe von Ulrike Fauerbach

22. Januar 2024, Katrin Bemmann - Aktuelles

Die Schriften der Ägyptologin und Bauforscherin Ulrike Fauerbach werden sukzessive bei Propylaeum-DOK sekundär im Open Access online gestellt.
Fauerbach studierte in Köln und Bamberg, wo Sie 2005 mit der Arbeit über „Der große Pylon des Horus-Tempels von Edfu. Eine bauforscherische Untersuchung“ promoviert wurde.
Nach weiteren Stationen in Berlin, Zürich und Regensburg ist sie seit September 2021 Professorin für Baugeschichte und Baukonstruktionsgeschichte an der Technischen Universität Braunschweig, wo sie das Institut für Baugeschichte leitet.


Neue Propylaeum-DOK Schriftenreihe von Axel G. Posluschny

20. Dezember 2023, Katrin Bemmann - Aktuelles

Die Schriften des Prähistorikers Dr. Axel G. Posluschny werden sukzessive auf Propylaeum-DOK im Open Access zum Download bereit gestellt. Posluschny ist Leiter des Forschungszentrum der Keltenwelt am Glauberg, das als Schnittstelle zwischen dem Museum, der archäologischen Bodendenkmalpflege (hessenARCHÄOLOGIE) sowie weiteren nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen fungiert.

 


Neues Propylaeum-eBOOK: Modelling Archaeological Landscapes: Bridging Past and Present in two Mediterranean Islands

01. Dezember 2023, Katrin Bemmann - Aktuelles

In "Modelling Archaeological Landscapes: Bridging Past and Present in two Mediterranean Islands", herausgegeben von Diamantis Panagiotopoulos und Pietro M. Militello, werden die Ergebnisse des Projekts „Modelling Archaeological Landscapes. Bridging Past and Present in Two Mediterranean Islands“ vorstellt, welches von den Universitäten von Heidelberg und Catania im Jahr 2018 durchgeführt und vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) gefördert wurde.
Der Band steht als Propylaeum-eBOOK im Open Access zum Download bereit und ist über den Buchhandel als Printexemplar erhältlich.


Die Festschrift für Achim Arbeiter ist als Propylaeum-eBOOK erschienen

28. November 2023, Katrin Bemmann - Aktuelles

Anlässlich des 65. Geburtstages von Achim Arbeiter wurde ihm die Festschrift "Preguntando se llega a Roma: Festschrift für Achim Arbeiter zum 65. Geburtstag", herausgegeben von Sait Can Kutsal und Fedor Schlimbach, gewidmet. Die Festschrift enthält 15 Beiträge, die sich mit ikonographischen und ikonologischen Aspekten von Bildwerken, mit stilistischen, typologischen und ikonographischen Aspekten von Architektur, mit Siedlungsarchäologie, Musik, antiken Traditionen in christlichen Heiligenkulten und der mehrfachen Belegung von Gräbern befassen.
Der Titel steht als Propylaeum-eBOOK im Open Access zum Download bereit und ist im Buchhandel als Printausgabe erhältlich.


Call for Papers: Das Epos im lateinischen Westen (4. bis 15. Jahrhundert) / Epic in the Latin West (4th-15th Century)

23. November 2023, Katrin Bemmann - Call for papers

Das Epos im lateinischen Westen (4. bis 15. Jahrhundert)

Epic in the Latin West (4th-15th Century)

 

Nürnberg, Mittwoch, 25. September 2024, bis Samstag, 28. September 2024

 

Veranstalter: Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit (Prof. Dr. Michele C. Ferrari), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Kochstr. 4/3, D-91054 Erlangen (www.mittellatein.phil.fau.de)

 

Das Epos ist jene literarische Gattung, die wie kaum eine andere sowohl Garant kultureller Kontinuität über die Jahrhunderte als auch Werkstatt grundlegender Neuerungen in Stil, Stoff und Ausrichtung in der westlichen Kultur war. Diese Gattung führte aufgrund ihrer Komplexität zu hitzigen Kontroversen, so zum Beispiel in den Bereichen Nationalismus oder Kolonialismus. Welche Bezüge hat mittelalterliches Latein (Mittellatein) zu derartigen Debatten – oder hat es das überhaupt?

 

Der Kongress Das Epos im lateinischen Westen (4. bis 15. Jahrhundert) setzt sich zum Ziel, die Gattung Epos in ihren mannigfaltigen Entwicklungsformen von der Spätantike bis zur Frühen Neuzeit zu untersuchen. In der mittellateinischen Literatur entstanden zahlreiche Epen, viele davon bisher wenig erforscht. Im Zentrum der Vorträge steht zwar das Mittellatein, aber weitere mögliche Vortragsthemen sind dessen Bezüge zu Antike, mittelalterlichen Volkssprachen und der Moderne (von der Renaissance bis zur Gegenwart). Was hat die Vergangenheit uns im 21. Jahrhundert zu sagen?

 

Eine Reihe von Themen können dabei angesprochen werden, z.B.:

 

  • Epische Helden und Heldinnen: Adaptionen klassischer Heldenfiguren (von Homer, Vergil, Lukan u.a.); Genderfragen; Geburt neuer Helden (biblisch, heiligmäßig); Auswirkungen des Christentums auf die Natur eines Helden.
  • Texte und Gattungen: Epos und andere Genres (z.B. Historiographie, Hagiographie, Philosophie oder Theologie); gattungsgeschichtliche Merkmale; Mündlichkeit und Schriftlichkeit in der Abfassung und Überlieferung; Stil bzw. Metrik; Verhältnis Vers zu Prosa.
  • Rezeption: Intertextualität in lateinischen Texten, aber auch in Bezug auf die volkssprachliche Überlieferung; Aspekte der Überlieferung und der Philologie; Zitat und Paraphrase; Text und Bild; Text und Musik; Epos in den Medien (Märchen, Romane, Filme, neue Medienarten, solange der Bezug zum Mittellatein noch deutlich zu erkennen ist).

 

Der Kongress steht unter der Ägide des Internationalen Mittellateinerkomitees (Vorsitzender: Prof. Dr. Jan Ziolkowski, Harvard). Er wird eine Reihe von Plenarvorträgen (Keynote Speeches) durch international anerkannte Fachleute bieten, die jeweils am Vormittag gehalten werden, sowie Sektionsvorträge (20 Min. plus 10 Min. Diskussion) an den Nachmittagen. Kongresssprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Latein und Spanisch.

 

Dieser Call for Papers zielt darauf, Vortragende aus allen Karrierephasen für die einzelnen Sektionen zu gewinnen. Interessentinnen und Interessenten reichen bitte ihre Vorschläge ab 1. November 2023 bis zum 1. März 2024 über folgende Internetseite ein:

 

            www.conftool.net/kongress-epos2024

 

Bitte beachten Sie, dass auch Vortragende sich für den Kongress registrieren müssen. Wir erwarten neben einem Lebenslauf einen definitiven Titel des Beitrages sowie eine Kurzvorstellung des Vorschlages in englischer Sprache (max. 300 Wörter). Die Vorträge selbst dürfen in einer der oben genannten Kongresssprachen gehalten werden. Die Organisatoren werden bei der Auswahl der Vortragenden ein thematisch und methodisch möglichst breites Spektrum berücksichtigen.

 

Für einige Jungwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (unter 35 Jahren), deren Vortragsvorschläge für den Kongress angenommen wurden und die ihre Teilnahme zugesagt haben, werden Sebaldus-Stipendien in Höhe von jeweils 400€ zur Verfügung gestellt. Nach Annahme des Vortragsvorschlages und Zusage werden diese Personen von den Organisatoren benachrichtigt. Eine gesonderte Bewerbung auf ein Sebaldus-Stipendium ist nicht notwendig. Eine Kumulation des Sebaldus-Stipendiums mit einem Stipendium der HWB Mittellatein Stiftung (s.u.) ist nicht möglich.

 

Über den Kongress und das Begleitprogramm informiert unsere Homepage:

 

www.mittellatein.phil.fau.de/epos-2024

 

Die Registrierung für Vortragende sowie für Hörerinnen und Hörer erfolgt von 1. November 2023 bis 15. September 2024 hier:

 

www.conftool.net/kongress-epos2024

 

Für 10 Jungwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden als Zuschuss für Reise- und Aufenthaltskosten Stipendien in Höhe von jeweils 400€ ausgeschrieben, die durch die HWB Mittellatein Stiftung dankenswerterweise zur Verfügung gestellt werden. Interessierte senden bitte bis zum 30. Juni 2024 ihre Bewerbung mit fachbezogenem Lebenslauf an: Dr. iur. Felix Berschin, Kennwort „HWB Mittellatein“, Max-Reger-Str. 41, 69121 Heidelberg (Germany).


Neue Schriftenreihe von Otto-Herman Frey

23. November 2023, Katrin Bemmann - Aktuelles

Die Schriften des Prähistorikers Otto-Herman-Frey werden sukzessive in einer Schriftenreihe über Propylaeum-DOK im Open Access verfügbar gemacht.
Frey studierte in Freiburg, wo er 1957 mit der Arbeit „Eine etruskische Bronze-Schnabelkanne in Besanҫon und der Import etruskischer Schnabelkannen in Mitteleuropa“ promoviert wurde. Aus dieser Studie entwickelte sich sein zentrales Forschungsgebiet, das ihn bis in sein 94. Lebensjahr begleitete. 1964 wurde er mit der Arbeit „Die Entstehung der Situlen-Kunst. Studien zur figürlich verzierten Toreutik von Este“ in Marburg habilitiert. Von 1970-1976 war er als Professor an der Universität Hamburg tätig, von 1976 bis zu seiner Emeritierung 1996 lehrte er als ordentlicher Professor für Vor- und Frühgeschichte an der Universität Marburg.
Für seine Verdienste erhielt er 2020 die höchste Auszeichnung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, die Goethe-Plakette.