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Call for Papers: Extra Muros

Avatar of Philipp WeissPhilipp Weiss - 04. November 2020 - Call for papers

Institut für Archäologische Wissenschaften
19. Treffen der Arbeitsgemeinschaft Etrusker & Italiker
Bochum, 29.-30. Januar 2021

Extra Muros. Gräber und Umland etruskischer und italischer Städte

Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft “Etrusker & Italiker” des DArV findet das 19. Treffen vom 29. bis 30.01.2021 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Archäologische Wissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum statt. Thema des Workshops sind die Gräber und Nekropolen sowie aktuelle Ergebnisse zur Umlandsforschung im vorkaiserzeitlichen Italien.

Neben  der  Erforschung  ganzer  Stadtstrukturen  und  spezifischer  Heiligtümer,  stellt  auch  die Analyse   antiker   Grabkontexte   bereits   seit   Jahrhunderten   eine   Kerndomäne   in   den archäologischen Wissenschaften dar.

Im  direkten  kulturhistorischen  Vergleich  wird  deutlich,  dass  die  Umlandsforschung, extra muros, hingegen noch immer als verhältnismäßig junger Forschungszweig zu definieren ist. Während Gräber und ihre Beigaben stets wichtige Quellen im Rahmen von Surveys darstellten und  Informationen über  die außerstädtischen  Siedlungen  und  Lebensbereiche  mit  ihren bestehenden  Sozialstrukturen  lieferten,  erlaubt  es  die  Umlandsforschung  einzelne Gräber aber auch ganze Nekropolen oder architektonische Bauten, wie z.B. extraurbane Heiligtümer und Wehranlagen,in ihre infrastrukturellen und landschaftlichen Kontexte zu verorten. Ebenso lassen sich Handelsnetze und Kulturkontakte über Land- und Flusswege rekonstruieren und liefern Hinweise zur wirtschaftlichen Prosperität der Städte, Siedlungen und Häfen. Mit dieser starken   inhaltlichen   Verzahnung   beider   Thematiken   geht   auch   eine   interdisziplinäre Herangehensweise  einher,  die  zielführend  ist und  den  Fokus  des  kommenden  AG  Treffens bilden soll. Um dieses Ziel zu erreichen werden Referent*innen gesucht, die sich entweder mit den Gräbern oder dem städtischen Umland auseinandersetzen.

Der Workshop soll ein möglichst weites Spektrum umfassen. Vor allem sollen unterschiedliche Projekte,   Ergebnisse   und   Kontexte   vorgestellt   und   aktuelle   kulturwissenschaftliche Forschungsansätze oder Methoden präsentiert und diskutiert werden. Die Vorträge sollen sich im  chronologischen  Rahmen  zwischen  früher  Eisenzeit  und  spätem  Hellenismus  bewegen. Der  Call  richtet  sich  gleichermaßen  an  Nachwuchswissenschaftler*innen wie  an  erfahrene Kolleg*innen.  Die  Beiträge  sollen  eine  Länge  von  ungefähr  20  min.  haben.  Interessenten werden gebeten, bis zum 15. November 2020 einen Titel mit kurzem Abstract (ca. 150-200 Wörter)  an Laura  Nazim (laura.nazim@rub.de) und Jon  Albers  (jon.albers@rub.de) zu schicken. Aus organisatorischen Gründen bitten wir auch diejenigen, die ohne eigenen Beitrag teilnehmen möchten, um eine Anmeldung.


Sollte die Veranstaltung aufgrund der aktuellen Coronakrise nicht in dem geplanten Umfang stattfinden, würden wir eine Verschiebung des Treffens anvisieren.

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