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26.–27. Oktober 2026: Fließende Grenzen. Wassernutzung in Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas

16. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Fließende Grenzen. Wassernutzung in Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas
Jahreskonferenz Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)
Leipzig, 26.–27. Oktober 2026

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Gewässer formen Landschaften, prägen Siedlungsmuster und erleichtern Handel. Mit Blick auf das wissenschaftliche Schaffen von Matthias Hardt diskutiert die Tagung ihre Bedeutung für Ostmitteleuropa von der Vormoderne bis in die Gegenwart unter den Aspekten Erschließung, Abgrenzung und Austausch. Durch Wasserbaumaßnahmen wurden Naturräume erschlossen, Urbarmachung und Melioration ermöglichten landwirtschaftliche Nutzung sowie die Gründung neuer Siedlungen. Zugleich verbanden Wasserwege Städte, Märkte und Gesellschaften und förderten die Verbreitung von Wissen. Flüsse wie Weichsel, Oder und Donau entwickelten sich zu wichtigen Achsen transregionaler Interaktion. Gewässer markierten jedoch ebenso Trennlinien und Grenzen. Ihre Funktion als Lebensader, verbindendes Band und Grenzraum macht sie zu einem lohnenden Gegenstand historisch-kulturwissenschaftlicher Forschungen zu Ostmitteleuropa.

Ort
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur
des östlichen Europa (GWZO)
Specks Hof (Eingang A), Reichsstraße 4–6,
04109 Leipzig

Konzept und Koordinierung
Martin Bauch, Orsolya Heinrich-Tamáska, Uwe Müller, Timm Schönfelder, Marcin Wołoszyn (alle GWZO)

Organisation
Stephanie Yacoub
stephanie.yacoub@leibniz-gwzo.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie hier als PDF-Download.


30 September - 2 October 2026: (Re-)Negotiating Social Cohesion in Antiquity: Systematic Aspects

16. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

(Re-)Negotiating Social Cohesion in Antiquity: Systematic Aspects
Workshop Einstein Visiting Fellow project “(Re-)Negotiating Social Cohesion – Religion and Community in Antiquity (800 BCE–400 CE)”
Berlin/hybrid, 30 September - 2 October 2026

This workshop is dedicated to the significance of religion for social cohesion in ancient communities by means of a systematic and comparative analysis in three steps. For the comparative analysis of the systematic dimensions of social cohesion, it is important to identify different levels of religious influence. Which layers of social relationships display religious connotations, for example familial relations, associations, or an entire body of citizens? In what communicative contexts or media do we find these religious connotations through discourses or practices? Second, the aim is to identify and analyse the multifaceted connections between religious and ‘secular’ structures, such as institutions, laws, and economic practices. What religious strategies did individuals, groups and institutions develop to overcome personal conflicts or social unrest, and to sustain harmonious relations with the divine? As a third layer, the workshop aims to analyse how communities received access to religious knowledge or protection and how religious and social integration between various societal groups, such as soldiers and associations, were tied to their integration in larger societal structures.

The first two days of the workshop will be streamed on Zoom.

Venue
Lise-Meitner-Saal
Staatsbibliothek zu Berlin
Akademieflügel
Unter den Linden 8
10117 Berlin

Organisers
Claudia Tiersch (Humboldt-Universität zu Berlin)
Beate Dignas (University of Oxford)
Rogier van der Heijden (Humboldt-Universität zu Berlin)
Jonas Ortel (Humboldt-Universität zu Berlin)

Registration
For attendance (both in-person and via Zoom)
please contact: rogier.van.der.heijden@hu-berlin.de 

Contact
rogier.van.der.heijden@hu-berlin.de 

The complete programme and further information can be found at the project website.


14.-16. Oktober 2026: Dokumentieren - Vernetzen - Kontextualisieren. Status quo und Zukunft der Vasenforschung

16. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Dokumentieren - Vernetzen - Kontextualisieren. Status quo und Zukunft der Vasenforschung
Kolloquium
München, 14.-16. Oktober 2026

Die deutsche Sektion des Corpus Vasorum Antiquorum, die ihre Arbeit 1937 aufgenommen hat, wird 2030 mit der Bearbeitung eines großen Teils der deutschen Vasensammlungen ein wichtiges erstes Publikationsziel erreichen. Damit endet die Finanzierung durch die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften im Akademienprogramm von Bund und Ländern. Dies ist Anlass – nach fast 90 Jahren erfolgreicher Arbeit mit ca. 120 publizierten Bänden –, eine Positionsbestimmung der Forschung zu griechischen Vasen vorzunehmen und die zukünftigen Aufgaben eines Vasencorpus für die Forschung zu definieren.

Bei der Tagung werden exemplarische Ansätze und aktuelle Unternehmungen der Materialerschließung und Datenerfassung, der Forschung zu griechischen Vasen und zur antiken Ikonographie miteinander ins Gespräch gebracht. Der Erkenntniswert alter und neuer Dokumentationsmethoden soll ebenso evaluiert werden wie die Vernetzung und die Gestaltung von Forschungsdatenbanken zur antiken Keramik sowie die Ansätze und Möglichkeiten einer Verknüpfung unterschiedlicher antiker Bildmedien.

Ort
Sitzungssaal 1
Bayerische Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Straße 11 
80539 München

Veranstalter
Corpus Vasorum Antiquorum der Bayerischen Akademie
der Wissenschaften

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Martin Bentz (Bonn)
Prof. Dr. Stefan Schmidt (München)

Anmeldung
post[at]cva.badw.de 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


1.-2. Oktober 2026: ‚Wettbewerb‘ in der internationalen Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart

16. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

‚Wettbewerb‘ in der internationalen Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart
Jahrestagung der AG 'Internationale Geschichte' des VHD
Siegen, 1.-2. Oktober 2026

Im Zentrum der Jahrestagung steht die internationale Dimension von Wettbewerb als einem zentralen Modus zur Verteilung von Chancen, Anerkennung, Status und Teilhabe, der jedoch stets in Konkurrenz zu anderen Verteilungsmechanismen stand. Internationale Bezüge spielen in der Geschichte von Wettbewerb und Wettbewerben eine zentrale Rolle, ob als relationale Referenzpunkte der Selbstverortung, in Kooperations- und Konkurrenzverhältnissen, als Vor- oder Gegenbilder oder durch die grenzüberschreitende Beobachtung und Adaption von Ordnungssystemen, Formaten, Zielen und Deutungen.

Veranstaltungsort
Campus Unteres Schloss (US)
Unteres Schloss 3
57072 Siegen

US-C 109

Ansprechpartner/Kontakt
Univ.-Prof. Dr. Reinhild Kreis
reinhild.kreis@uni-siegen.de

PD Dr. Christian Franke
christian2.franke@uni-siegen.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


5.-7. November 2026: Ἀμαζόνες ἀντιάνειραι. 1. Tagung des Frauen*Netzwerks in der Alten Geschichte

08. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Ἀμαζόνες ἀντιάνειραι
1. Tagung des Frauen*Netzwerks in der Alten Geschichte
Potsdam, 5.-7. November 2026

Anmeldeschluss: 2. Oktober 2026

Im November 2026 findet an der Universität Potsdam die erste Tagung des Frauen*Netzwerks in der Alten Geschichte statt. Ausgehend von der Initiative unserer Kolleginnen* aus der Klassischen Philologie wird damit erstmals auch im Bereich der Alten Geschichte ein hochschulübergreifendes Frauen*Netzwerk in Kooperation zwischen der Universität Potsdam und der Universität Osnabrück ins Leben gerufen.

Veranstaltungsort
Universität Potsdam
Campus Am Neuen Palais
Haus 8, Raum 0.58 + 0.60
14469 Potsdam

Anmeldung
Interessierte aller Gebiete und Qualifikationsstufen sind herzlich willkommen. Um vorherige Anmeldung an ag-frauennetzwerk@uni-potsdam.de bis zum 02. Oktober 2026 wird gebeten.

Organisatorinnen
Bettina Reese (Universität Potsdam)
Nicole Diersen (Universität Osnabrück)
Victoria Macura (Universität Potsdam)
Lea Fürst (Universität Potsdam)

Kontakt
ag-frauennetzwerk@uni-potsdam.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


9.-10. Oktober 2026: Die Burg um 1400

04. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Die Burg um 1400
17. Symposium zur Burgenforschung im Spessart und in den angrenzenden Regionen
Krombach, 9.-10. Oktober 2026

Die Tagung 2026 in Krombach soll dazu beitragen, das Bodendenkmal in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Dafür sind politische, ökologische, realienkundliche, ebenso wie burgenkundliche Aspekte von Interesse. Ähnlich wie heute lebten die Menschen damals in einer Zeit großer Umbrüche. Das Patriziat revoltierte in Würzburg gegen den Bischof, der Nachfolger der Lichtgestalt Karl IV. wurde wegen Unfähigkeit abgesetzt, lange vor dem Bauernkrieg wurde die Allmacht und Prunkliebe der Kirche kritisiert. Die Zeit um 1400 war allerdings nicht nur eine Epoche der Unsicherheit und der Konflikte. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ließ den Handel und den Warenaustausch erblühen, neue Techniken und Produktionsformen revolutionierten die Gesellschaft, die Umschichtung von Vermögen und Macht stellte das bestehende Feudalsystem in Frage, in den Metropolregionen Köln, Basel und Straßburg wurden geistige und künstlerische Impulse gesetzt, der Hang zum Repräsentativen erreichte weite Teile der Bevölkerung.

Im Rahmen des zweitägigen Symposiums möchten wir einem ganzen Bündel von Aspekten nachspüren. Im Mikrokosmos Spessart dienen die innerhalb des Mittelgebirges liegenden Burgen und kleinräumige Zentren des Wirtschaftsgeschehens als Ausgangspunkte für diese Betrachtungen.

Veranstaltungsort
Krombachhalle, Belzenstr. 18,
63829 Krombach

Kontakt
Dr. Harald Rosmanitz, Archäologisches Spessartprojekt e.V.
Mail: rosmanitz@spessartprojekt.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


17-18 September 2026: Forensic Horror: The Roman Forum as a Site of the State Crises of the First Century BCE

03. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Forensic Horror: The Roman Forum as a Site of the State Crises of the First Century BCE
International conference
Berlin, 17-18 September 2026

Registration Deadline: 10 September 2026

Registration
Please register by September 10, 2026 at: sophia.haeberle@hu-berlin.de 

Venue
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Klassische Philologie
Unter den Linden 6
10117 Berlin
Room 3059

Organizers
Lisa Cordes
Sophia Häberle

Contact
sophia.haeberle@hu-berlin.de 

The complete programme and further information can be found at the conference website.


30. September-1. Oktober 2026: 150 Jahre und mehr … Jubiläumstagung des Instituts für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik der Universität Wien (1876 – 2026)

02. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

150 Jahre und mehr …
Jubiläumstagung des Instituts für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik der Universität Wien (1876 – 2026)
Wien, 30. September-1. Oktober 2026

Veranstaltungsort
Sky Lounge,
Oskar-Morgenstern-Platz 1

Veranstalter
Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik
Universität Wien

Kontakt
Fritz Mitthof
fritz.mitthof@univie.ac.at 

Theresia Pantzer
theresia.pantzer@univie.ac.at 

Das vollständige Programm finden Sie hier als PDF-Download.


2.–3. Oktober 2026: Human/Animal Studies in Classics. Aisthesis/Aesthetics

02. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Human/Animal Studies in Classics: Aisthesis/Aesthetics
Kiel, 2.–3. Oktober 2026

Die Konferenz fragt nach der Rolle, die die Wahrnehmung von (fehlender) Schönheit für Tier-Mensch-Beziehungen in der Antike spielte: Welchen Unterschied machte es, ob eine Spezies oder ein Individuum als schön oder hässlich angesehen wurde? War die Wahrnehmung von Schönheit zwingend mit Respekt und Zuneigung, die von Hässlichkeit hingegen mit Ablehnung und Ekel verbunden? Waren Schönheit und Gefährlichkeit vereinbar, oder galt was gefährlich war automatisch als hässlich? Neben Aspekten, die sich auf (fehlende) äußerliche Schönheit beziehen, interessieren wir uns auch dafür, ob und inwiefern Zusammenhänge zur inneren Verfasstheit hergestellt wurden. Außerdem fragen wir nach der anderen Perspektive, unter anderem im Hinblick darauf, inwiefern auch Tieren die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Schönheit zugeschrieben wurden.

Die Tagung verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, und wir freuen uns über Beiträge aus verschiedenen Fachgebieten wie der Alten Geschichte, der Klassischen Philologie, der Philosophie, der Theologie oder der Archäologie, die sich mit der visuellen oder literarischen Darstellung emotionaler Aspekte von Mensch-Tier-Beziehungen in der Antike auseinandersetzen. Tagungssprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Eine Veröffentlichung der Beiträge in einem Sammelband ist geplant.

Veranstaltungsort
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Organisation
Prof. Dr. Islème Sassi
Dr. Bettina Reese
Irene Di Gioia

Kontakt
irene.digioia@email.uni-kiel.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.