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25–26 March 2026: Monastic Letter Writing in Late Antiquity. The Role of Epistolary Communication in Monastic Life and Organisation

04. März 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Monastic Letter Writing in Late Antiquity 
The Role of Epistolary Communication in Monastic Life and Organisation 
International Conference 
Würzburg, 25–26 March 2026 

The conference aims to explore monastic letters from an interdisciplinary perspective—patristics and church history, philology, and ancient history— considering different languages and specific examples. It will examine the ways in which letters served as a medium for monks’ social interactions and the functions of epistolary commerce in monastic life. A comparison will be made to investigate how late antique monks communicated and acted in letters, in which areas and matters they intervened, which functions letters fulfilled in the process, and the extent to which the form of letter writing was relevant to these activities. 

Venue
Institut für Klassische Philologie, 
Residenzplatz 2, Würzburg 
Griechischbibliothek (Südflügel: R.3.27) 

Registration
Guests are welcome to attend the in-person conference. Please register in advance: sandra.erker@uni-wuerzburg.de   

Organisers
Sandra Erker | Jan R. Stenger (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
DFG-funded project: Monasticism and Local Self-Organisation  
DFG PAK 1066: Lokalität und Gesellschaft—Horizontale Bindungskräfte in der Antike

The complete program and further information can be found at the conference website.


26–27 March 2026: Desacralization in Premodern Europe and Asia. Senses, Spaces and Objects

04. März 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Desacralization in Premodern Europe and Asia. Senses, Spaces and Objects
Conference
Potsdam, 26-27 March 2026

Sacrality is a ubiquitous concept in academia. Although recent studies have complicated the notion of the sacred and the profane, their binary construction remains influential. One consequence of this distinction is that processes of sacralization are well-researched, but processes of desacralization are not. The conference brings together experts from ancient, medieval and early modern studies to investigate notions of desacralization in a comparative and trans-epochal framework.

Venue
University of Potsdam
Room: 1.12.1.01

Registration
Please register at simone.wagner@uni-potsdam.de

Organization
Martin Christ (Erfurt): martin.christ@uni-erfurt.de 
Simone Wagner (Potsdam): simone.wagner@uni-potsdam.de 

The complete program and further information can be found at the conference website


19.-21. März 2026: Quellenforschung: Epistemologische Voraussetzungen, historische Beispiele und Rezeption eines wissenschaftshistorischen Phänomens zwischen Philosophie und Geschichte

27. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Quellenforschung: Epistemologische Voraussetzungen, historische Beispiele und Rezeption eines wissenschaftshistorischen Phänomens zwischen Philosophie und Geschichte
Trier/hybrid, 19.-21. März 2026

Die Quellenforschung war im 19. und frühen 20. Jahrhundert eine prägende Methode innerhalb der Altertumswissenschaften. Obwohl sie später vielfach als übermäßig positivistisch kritisiert wurde, prägt sie bis heute grundlegende Debatten über Textgenese, Rekonstruktion und Geistesgeschichte. Auf der Tagung kommen Forschende der Klassischen Philologie und benachbarter Disziplinen zusammen, um dieses wissenschaftsgeschichtliche Phänomen aus epistemologischer und methodischer Perspektive neu zu beleuchten und kritisch zu reflektieren.

Veranstaltungsort
Universität Trier & online 
Online-Teilnahme: https://uni-trier.zoom-x.de/j/62344414606?pwd=fZh2flckKQbsJi5wLQxZrFQUy3kjWC.1

Organisation
Diego De Brasi, Theofanis Tsiampokalos, Piotr Wozniczka
FB II – Klassische Philologie/Gräzistik

Kontakt
quellenf@uni-trier.de

Das vollständige Programm mit weiteren Informationen finden Sie hier als PDF-Download.


12. März 2026: Neues aus der Antike

25. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Neues aus der Antike
Ein Greifswalder Altertumswissenschaftliches Kolloquium
Greifswald, 12. März 2026

Wie ist man im antiken und vormodernen Mittelmeerraum mit der ständigen Bedrohung durch Erdbeben fertig geworden? Wie hat man sich den eigenen Kosmos und das Jenseits vorgestellt, erzählerisch und wissenschaftlich zugleich? Welche Formen nahmen der interreligiöse Dialog und die interkulturelle Kooperation an? Wurden bereits „gerechte“ und „heilige“ Kriege geführt, und wie sahen deren Begründungen aus?

Diesen und anderen spannenden wie weitreichenden Fragen widmet sich das Greifswalder Kolloquium Neues aus der Antike. Mit einem breiten räumlichen und zeitlichen Horizont und unter interdisziplinärem Zugriff wird im Workshop ein Beitrag zur Neukonturierung antiker Gesellschaften geleistet: Diese lösen sich von ihrem klassischen, zum Teil idealisierten – ja starren – Bild und präsentieren sich als schillernde, risikobehaftete wie resilienzfähige Lebensrealitäten. Eine Vielzahl wenig bekannter Texte und neuartiger Quellen findet dabei Berücksichtigung; die innovativen Möglichkeiten ihrer digitalen Aufbereitung werden exemplarisch erörtert. Dadurch setzt der Workshop auch zahlreiche Impulse für die Reflexion sehr aktueller Themen und Zusammenhänge wie Katastrophe, Krise und Konflikt.

Veranstaltungsort
Alfried Krupp Wissenschafskolleg Greifswald
Martin-Luther-Straße 14
17489 Greifswald

Wissenschaftliche Leitung
Professorin Dr. Laura Carrara (Greifswald/Pisa) 

Anmeldung
laura.carrara@uni-greifswald.de 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


5.-6. März 2026: Die Welt zu Gast bei Freunden!? Rom als Knotenpunkt antiker Diplomatie zur Zeit der Republik

20. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Die Welt zu Gast bei Freunden!?
Rom als Knotenpunkt antiker Diplomatie zur Zeit der Republik
Workshop
Leipzig, 05.-06. März 2026

Rom entwickelte sich nach dem Ende der Punischen Kriege zur bestimmenden Macht im Mittelmeerraum und wurde zum Zielpunkt zahlreicher auswärtiger Gesandtschaften und Gäste. Diese hatten ganz unterschiedliche Strategien, ihre Anliegen vor dem römischen Senat zu vertreten. Gleichzeitig wurde die römische Bevölkerung mit neuen Kulturen konfrontiert, die ganz unterschiedlich wahrgenommen wurden. Im Rahmen des Workshops werden diese Begegnungen und Prozesse an verschiedenen Fallbeispielen diskutiert.

Veranstaltungsort
Leipzig, Universitätstraße 1, Seminarraum 105 und Geschwister-Scholl-Haus

Organisation 
Caroline Kreutzer, Alte Geschichte, Universität Bamberg 
caroline.kreutzer@uni-bamberg.de  
Oliver Bräckel, Historisches Seminar, Universität Leipzig 
oliver.braeckel@uni-leipzig.de 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


19.-21. März 2026: Antike Wurzeln der Nachhaltigkeit? Hans Carl von Carlowitz, Antikenrezeption und frühneuzeitliche Umweltdiskurse in der Sylvicultura oeconomica

18. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Antike Wurzeln der Nachhaltigkeit? Hans Carl von Carlowitz, Antikenrezeption und frühneuzeitliche Umweltdiskurse in der Sylvicultura oeconomica
Epochenübergreifende Tagung
Augsburg, 19.-21. März 2026

Hans Carl von Calowitzʼ „Sylvicultura oeconomica“ (1713) gilt nach wie vor als ein Gründungsdokument der ‚Nachhaltigkeit‘. Doch auf welchen Traditionen baute von Carlowitz auf und in welchem kultur- und sozialgeschichtlichen Kontext steht sein Werk? Diesen Fragen möchte eine epochenübergreifende Tagung nachgehen, die insbesondere die bislang nicht systematisch erforschte Antikerezeption der „Sylvicultura oeconomica“ in ihren diskursiven Bezügen untersuchen will. Die Tagung zielt insgesamt darauf ab, die Vergangenheitsorientierung der im Text dargelegten ‚nachhaltenden‘ Forstwirtschaft herausarbeiten und einen Beitrag zu einer Geschichte der Nachhaltigkeit zu liefern. Dabei geht es nicht um eine lineare Herleitung von Carlowitzʼ Ideen aus antiken Quellen, sondern vielmehr darum, in einem interdisziplinären Zugriff die spezifischen Modi der Rezeption antiker Texte und deren jeweilige soziokulturellen und umwelthistorischen Kontexte in den Fokus zu rücken. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit von Carlowitz, der Kultur seiner Zeit und v.a. zentralen Passagen der „Sylvicultura oeconomica“, sollen dementsprechend unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden, die sowohl (1) die Hintergründe der rezipierten antiken Vorläufer-Texte in den Blick nehmen, als auch (2) nach den spezifischen frühneuzeitlichen Rezeptionsbedingungen und intellektuellen Traditionslinien fragen.

Veranstaltungsort
Institut für Europäische Kulturgeschichte
Eichleitnerstraße 30, 86159 Augsburg, Gebäude F1, Raum 201

Veranstalter
PD Dr. Dr. Christopher Schliephake (Alte Geschichte, Universität Augsburg/Hannover) mit Prof. Dr. Ulrich Niggemann (Institut für Europäische Kulturgeschichte/Universität Augsburg) und Prof. Dr. Lothar Schilling (Geschichte der Frühen Neuzeit/Universität Augburg)

Kontakt
christopher.schliephake@uni-a.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


23.–25. März 2026: Darmstädter Diskussionen. 12. Interdisziplinäres DoktorandInnenkolloquium zu antiken Kulturen

18. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Darmstädter Diskussionen
12. Interdisziplinäres DoktorandInnenkolloquium zu antiken Kulturen
Darmstadt, 23.–25. März 2026

Die Darmstädter Diskussionen sind ein interdisziplinäres DoktorandIinnenkolloquium, das 2009 als gemeinsame Initiative der Fachgebiete Klassische Archäologie und Alte Geschichte der TU Darmstadt gegründet wurde und sich zu einem etablierten Forum für den wissenschaftlichen Austausch unter Peers in den Altertumswissenschaften entwickelt hat.

Veranstaltungsort
Technische Universität Darmstadt, Schloss, De-la-Fosse-Bau (S312 / R11)

Organisation
Fachgebiete Klassische Archäologie, Digitale Bauforschung und Archäologiewissenschaften und Alte Geschichte an der TU Darmstadt

Kontakt
darmstaedter-diskussionen@klarch.tu-darmstadt.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


25.-27. März 2026: καὶ κράτος νέμοι γυναιξίν - 2. Tagung des Frauen*netzwerks in der Klassischen Philologie

18. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

καὶ κράτος νέμοι γυναιξίν
2. Tagung des Frauen*netzwerks in der Klassischen Philologie
Potsdam, 25.-27. März 2026

Anmeldefrist: 16. März 2026

Die Tagung schließt an das erste Netzwerktreffen im März 2025 an der Universität Marburg an. Insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen* der Klassischen Philologie, die an Universitäten im deutschsprachigen Raum tätig sind bzw. langfristig tätig sein möchten, sind eingeladen, sich miteinander zu vernetzen und laufende Forschungsprojekte in einem wertschätzenden und konstruktiven Austausch zu präsentieren und zu diskutieren.

Veranstaltungsort
Universität Potsdam | Campus Am Neuen Palais | Haus 11 | Hörsaal 0.09

Anmeldung
Um Anmeldung möglichst bis zum 16.03.2026 wird gebeten: per E-Mail an frauenvernetzungkph@posteo.de.

Organisatorinnen
Hannah Brandenburg (Potsdam)
Marieke Fleck (Berlin, HU)
Sophia Häberle (Berlin, HU)
Samantha Philips (Kiel)

Kontakt
frauenvernetzungkph@posteo.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


9.-11. März 2026: Raubgrabungen in Deutschland: Ausmaß, Akteure, Antworten

12. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Raubgrabungen in Deutschland: Ausmaß, Akteure, Antworten
Tagung
Villingen-Schwenningen, 9.-11. März 2026

Anmeldefrist: 2. März 2026

Die regelmäßige Plünderung archäologischer Stätten durch professionelle Schatzsucher und Sondengänger stellt ein erhebliches Problem für den Erhalt des kulturellen Erbes dar. Die Aktivitäten dieser Akteure zerstören archäologische Befunde, berauben die Öffentlichkeit um bedeutende Zeugnisse ihrer Vergangenheit, und erschweren es der Forschung, ein umfassendes Bild der Vergangenheit zu rekonstruieren. Das Problem wird zusätzlich dadurch verschärft, dass Sondengänger bei spektakulären Funden gelegentlich mediale Aufmerksamkeit und Lob erfahren, was – zusammen mit einer wenig informierten öffentlichen Wahrnehmung des „Sondelns“ als Hobby – die Problematik verharmlost.

Obwohl die Auswirkungen illegaler Sondengänger Archäolog:innen wohlbekannt sind, mangelt es an wissenschaftlicher Literatur und verlässlichen Informationen, die das Ausmaß und die Dynamik des Problems erfassen und dadurch gezielte Gegenmaßnahmen ermöglichen. Die geplante Tagung hat zum Ziel, Gruppen zusammenzubringen, die selten gemeinsam diskutieren: Archäolog:innen, Polizeibeamt:innen und Jurist:innen, die sich mit der aktuelle Situation zu diesem Thema in Deutschland und Westeuropa beschäftigen. Allein die unterschiedlichen Perspektiven dieser Fachbereiche versprechen spannende Einsichten, und eine Publikation ihrer Beiträge könnte einen wichtigen Schritt hin zu einer fundierteren und über das Anekdotische hinausgehenden Auseinandersetzung mit dem Thema darstellen.

Der Fokus der Tagung liegt bewusst auf dem Phänomen der Plünderung innerhalb Deutschlands und Westeuropas – also dem „Looting at Home“ – und nicht auf Raubgrabungen in anderen Weltregionen und dem Import entsprechender Objekte auf den europäischen Markt, es sei denn, es besteht ein direkter Zusammenhang.

Veranstaltungsort
Hochschule für Polizei Baden-Württemberg
Stürmbühlstr. 250, Villingen-Schwenningen

Anmeldung
Bitte schicken Sie das vollständige Formular (s.u.) per E-Mail an: RaubgrabungTagung(at)gmail(dot)com, spätestens bis zum 2.3.2026

Organisation 
Philip Kiernan

Kontakt
RaubgrabungTagung(at)gmail(dot)com

Das vorläufige Programm finden Sie hier als PDF-Download.
Das Anmeldeformular finden hier zum Download.


17.-19. März 2026: Traditio et Innovatio – Der antike politische Diskurs über Neuerungen. Zwischen neoterismos und novus mos

12. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Traditio et Innovatio – Der antike politische Diskurs über Neuerungen
Zwischen neoterismos und novus mos
Tagung

Rostock, 17.-19. März 2026

Vom 17. bis zum 19. März veranstaltet der Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Rostock eine Tagung, die die diskursive Verhandlung politischer Neuerungen sowie die Wahrnehmung, die Wertung und das Verständnis des „Neuen“ im politischen Diskurs von der Archaik bis zur Spätantike untersucht. Uns geht es mithin um Handlungen und Verhaltensweisen, welche als „neu“ und „unerhört“ wahrgenommen werden, sowie um politische Praktiken, die als traditions- und normenbrechend präsentiert werden – entweder von ihren Verfechtern oder von ihren Gegnern. Ziel ist es somit, durch eine transkulturelle und diachrone Perspektive Formen des Wandels und der Kontinuität in der antiken Bewertung des „Neuen“ herauszuarbeiten.

Veranstaltungsort
Aula, Universitätshauptgebäude, Universitätsplatz
Hörsaal, Heinrich Schliemann-Institut, Schwaansche Straße 3, 18055 Rostock

Organisation & Kontakt
Elisabetta Lupi, elisabetta.lupi@uni-rostock.de 
Christina De Rentiis, christina.derentiis@uni-rostock.de 
Henning Börm, henning.boerm@uni-rostock.de 

Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.