Propylaeum Blog

7. November 2026: CIfA Jahrestagung 2026

06. October 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

CIfA Jahrestagung 2026
Nachhaltigkeit in der Archäologie – Verantwortung für Daten, Funde und Wissen
Leipzig/hybrid, 7. November 2026

Archäologische Arbeit ist irreversibel. Nachhaltigkeit bedeutet daher vor allem die langfristige Sicherung, Nutzbarkeit und Sichtbarkeit von Funden, Daten und Forschungsergebnissen. Angesichts stetig wachsender Fund- und Datenmengen stellen sich zentrale Fragen nach Bewertung, Priorisierung, Auswertung und gesellschaftlicher Vermittlung archäologischer Ergebnisse.

Die Jahrestagung bietet ein Forum für den fachlichen Austausch zwischen Denkmalpflege, Forschung, Grabungspraxis, Museen, Dateninfrastrukturen und Öffentlichkeit.

Veranstaltungsort
Hybridveranstaltung, CCL Congress Center Leipzig, Seminarraum 6/7, Ebene 2, im Rahmen der Messe denkmal

Teilnahmegebühren
Die Teilnahme vor Ort ist kostenfrei. Für den Zugang benötigen Sie jedoch eine gültige Tageskarte für die denkmal Leipzig. Tageskarten für Samstag erhalten Sie auf der Website der denkmal Leipzig.
CIfA Deutschland stellt Ihnen auf Anfrage gern einen Code zur Verfügung, mit dem Sie auf der Website der denkmal Leipzig eine ermäßigte Tageskarte erwerben können.
Für die Online-Teilnahme beträgt die Tagungsgebühr 5–20 €.

Anmeldung
Vor Ort: Melden Sie sich ab sofort per E-Mail an mail@cifa-deutschland.de an.
Online: Die Anmeldung erfolgt über Eventbrite.

Kontakt
mail@cifa-deutschland.de 

Das vollständige Programm, Abstracts der Vorträge und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


26./27. Oktober 2026: Workshop und Abendvortrag mit Prof. Dr. Astrid Van Oyen

06. October 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Abendvortrag
Living Precariously in the Roman World: A Social Archaeology of Inequality
Basel, 26. Oktober 2026, 18:15–19:30 Uhr

Workshop (Masterclass)
The Socio-Cultural Dimension of Roman Rural Economies: Empire vs. Micro-Environments
Basel, 27. Oktober 2026, 09:00–13:00 Uhr

Der Workshop (Masterclass) und der Abendvortrag der Gastreferentin Astrid Van Oyen bieten einen einmaligen Einblick in die aktuelle Forschung zur Sozialökonomie der Römischen Landwirtschaft. Darüber hinaus werden spezifische Themen vor dem Hintergrund der sozialen Ungleichheit einerseits und dem Verhältnis von imperialen gegenüber lokalen Netzwerken andererseits theoretisch reflektiert. Insbesondere die Masterclass eröffnet den Teilnehmenden hierbei die Gelegenheit, persönliche Forschungen und Interessen einzubringen und zu besprechen. 

Die Veranstaltung findet gemeinsam mit der Swiss Theoretical Archaeology Group, der Vindonissa-Professur für Provinzialrömische Archäologie (Ana Z. Maspoli) und der Alten Geschichte (Sabine R. Huebner / Simon T. Bühler) der Universität Basel statt und steht allen Interessierten offen.

Veranstaltungsorte
Abendvortrag: Hörsaal 118, Kollegienhaus, Universität Basel
Workshop (Masterclass): Sitzungszimmer 206, Kollegienhaus, Universität Basel

Anmeldung
Um Anmeldung zum Workshop vom 27. Oktober (09:00 bis 13:00 Uhr) wird aus organisatorischen Gründen bis zum 20. Oktober an Simon Bühler (simon.buehler@unibas.ch) gebeten. Für den Abendvortrag vom 26. Oktober ist keine Anmeldung nötig. Studierende können die Veranstaltung zusätzlich im Vorlesungsverzeichnis belegen und Kreditpunkte erwerben.

Kontakt
Simon Bühler (simon.buehler@unibas.ch)

Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


6.11.2026: DGUF-Jahrestagung 2026: "Zwischenbilanz Lineare Projekte: Chancen, Learnings,

01. October 2026, Katrin Bemmann - Veranstaltungen

DGUF-Jahrestagung 2026: "Zwischenbilanz Lineare Projekte: Chancen, Learnings, Verbesserungspotenziale" (Leipzig, 6.11.; Anmeldung bis 22.10.)

Lineare Projekte wie z.B. die A4 Kassel - Dresden - Görlitz, die A20 Ostseeautobahn, die B6n, die NEL Pipeline oder die Ethylen-Pipeline Süd haben die Archäologie in Deutschland insbes. seit der Wende 1989 stark beschäftigt. Ein Ende ist nicht absehbar, im Gegenteil: Insbesondere die Energiewende geht mit zahlreichen weiteren Trassenbauten und -planungen einher, z.B. SuedLink, SuedOstLink, A-Nord/Ultranet. Was haben wir im Rückblick aus drei Jahrzehnten Trassenarchäologie methodisch und strukturell gelernt? Was lernen wir in den laufenden Planungsprozessen? Was folgt daraus für die Zukunft? Die Tagung möchte zusammentragen, welche übergreifenden Erkenntnisse für Planer und Investoren, Fachfirmen, Denkmalbehörden und Forschende gewonnen wurden. Unter den Vorträgen: Dr. Jörg Bofinger (LfD) & Marco Schrickel M.A: (LfD): "Lineare Projekte in Baden-Württemberg - Chancen und Risiken für die Landesarchäologie in Südwestdeutschland", Dr. Harald Stäuble: "30 Jahre Lineare Großprojekte am LfA Sachsen", Dr. Stefanie Berg (BLfD): "Erfahrungen bei Linearen Projekte in Bayern in den letzten 25 Jahren", Dr. Holger Hitgen (TenneT TSO GmbH) & Dr. Jürgen Obmann (BLfD): "Grundlagen zur Umsetzung der bodendenkmalpflegerischen Maßnahmen im Erdkabelprojekt SuedOstLink in Bayern", Sascha Piffko M.A., MCIfA (SPAU GmbH, Münzenberg): "Megaprojekte: Traum oder Alptraum?" und Anna Anzenberger M.Sc. (Archäologisches Büro Anzenberger & Leicht GbR, Furth), Falk Näth M.A: (denkmal3D GmbH & Co. KG, Vechta) & Stephan Winkler M.A.: (Archäologieberatung Winkler KG, Münster): "Vergeben und Vergessen 2.0. Warum wir in der Archäologie immer noch falsch ausschreiben." – Die Jahrestagung der DGUF findet eingebettet in die Messen "denkmal" und MUTEC in Leipzig (5.-7.11.) statt, und zwar am Freitag, 6.11. Die DGUF erhebt keine Tagungsgebühr, Teilnehmer müssen aber einen (ermäßigten) Eintritt in die Messe entrichten. Die DGUF bittet um eine Anmeldung zur Tagung bis spätestens 22.10. an tagung@dguf.de.

Tagungswebsite mit Programm und organisatorischen Hinweisen: https://www.dguf.de/tagungen-events/tagungen/aktuelle-tagung


Call for Papers: Sailing through Words. Maritime Technical Terminology from Antiquity to the Middle Ages

18. September 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Sailing through Words. Maritime Technical Terminology from Antiquity to the Middle Ages
Workshop
Trier, 10–11 December 2026

Submission Deadline: 10 October 2026

Our workshop seeks to compare the specialised languages of seafaring, shipbuilding, naval administration, warfare, and commerce across periods and regions, from the Aegean Bronze Age to the medieval Baltic and beyond. We aim to ask which processes govern the formation and transmission of these languages, and what role they played for the communities that developed them, offering, in doing so, the first systematic, comparative typology of maritime technical languages, and bringing papyrology, epigraphy, linguistics, philology, and the history of technology into a dialogue that has so far remained fragmented across disciplinary and period-specific boundaries.

Submission
- Please submit an abstract of around 250 words (excluding bibliography) to sailingwords.trier@gmail.com, no later than 10 October 2026.
- Please include in a separate page of the same document your name, affiliation, and contact details.
- Proposals will be evaluated by the Scientific Committee, and notification of the outcome will be sent no later than 20 October 2026.
- Please note that accommodation for participants will be covered by the organisers; travel costs are to be borne by each speaker.

Organisers
Eleonora Selvi (Trier), Afnen Habibi (Trier)

Scientific committee
Prof. Patrick Reinard, Dr. Eleonora Selvi, Dr. Afnen Habibi

Contacts
sailingwords.trier@gmail.com

The complete Call for Papers can be found at the conference website.


Neues Propylaeum-eBOOK: Digitale Kompetenzen in den archäologischen Disziplinen

16. September 2026, Katrin Bemmann - Latest

In "Digitale Kompetenzen in den archäologischen Disziplinen. Perspektiven für die Lehre", herausgegeben von Marion Bolder-Boos, Sebastian Hageneuer und Georg Pantelidi, sind die Beiträge versammelt, die anlässlich des 2025 an der TU Darstatt stattgefundenen Workshops „Digitale Kompetenzen in den archäologischen Disziplinen“ stattgefunden hat. Die Beitragenden stammen überwiegend aus archäologischen Disziplinen und arbeiten seit Jahren in der (digitalen) Lehre. Daneben kommen auch Studierende zu Wort, die ihre Perspektiven einbringen.
Der Band ist e-only erschienen und steht als Propylaeum-eBOOK im Open Access zum Download bereit.
 


26–27 October 2026: Fluid boundaries. Water bodies and their use in the history and culture of Eastern Central Europe

16. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Fluid boundaries. Water bodies and their use in the history and culture of Eastern Central Europe
Annual Conference Leibniz Institute for the History and Culture of Eastern Europe (GWZO)
Leipzig, 26–27 October 2026

→ Deutsch Version

Water bodies shape landscapes, influence settlement patterns, and facilitate trade. Reflecting on the scholarly work of Matthias Hardt, this conference explores their significance for Eastern Central Europe from the premodern period to the present through the lenses of development, demarcation, and exchange. Hydraulic engineering projects opened up natural environments, while land reclamation and drainage enabled agricultural use and the establishment of settlements. At the same time, waterways connected cities, markets, and societies, fostering the circulation of goods, people, and knowledge. Rivers such as the Vistula, Oder, and Danube became important corridors of transregional interaction. Yet bodies of water also served as lines of division and borders. Their role as lifelines, connecting links, and boundary spaces makes them a particularly fruitful subject for historical and cultural research on East Central Europe.

Venue
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)
Specks Hof (Eingang A), Reichsstraße 4–6,
04109 Leipzig

Concept and Coordination
Martin Bauch, Orsolya Heinrich-Tamáska, Uwe Müller, Timm Schönfelder, Marcin Wołoszyn (alle GWZO)

Organisation
Stephanie Yacoub
stephanie.yacoub@leibniz-gwzo.de

The complete programme and further information can be found here as PDF-Download.


Call for Papers: Ancient Magica in the Early Modern Period (16th–18th centuries) Visualizing Antiquity. On the Episteme of Early Modern Drawings and Prints VI

16. September 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Ancient Magica in the Early Modern Period (16th–18th centuries)
Visualizing Antiquity. On the Episteme of Early Modern Drawings and Prints VI
Berlin, 2 July 2027

Submission Deadline: 31 October 2026

→ Deutsche Version

The sixth colloquium in the series “Visualizing Antiquity. On the Episteme of Early Modern Drawings and Prints“ examines the manifold ways in which ancient Magica were perceived, transmitted, and interpreted in the early modern period. At its centre are material and visual sources: artefacts and their representations in drawings and prints, considered within the frameworks of early modern knowledge and interpretation. Contributions may address the religious, cultic, apotropaic, astrological-cosmological, alchemical, medical, ritual, mythological, and symbolic dimensions attributed to these objects.

The colloquium seeks to shed new light on the mechanisms through which ancient Magica were appropriated as scholarly knowledge and visually mediated in the European context of the 16th to 18th centuries.

Researchers are invited to submit proposals for 20-minute presentations in German, English, French or Italian, ideally combining case studies with broader perspectives. 

Proposals (max. 400 words) can be submitted until 31 October 2026, together with a short CV (max. 150 words) to thesaurus(at)bbaw.de with the keyword “Episteme VI”.

Hotel and travel expenses (economy-class flight or train; 2 nights’ accommodation) will be reimbursed according to the Federal Law on Travel Expenses (BRKG).

Publication of the contributions to the colloquium in expanded form is planned.

Organized by the Academy Research Project “Antiquitatum Thesaurus. Antiquities in European Visual Sources from the Seventeenth and Eighteenth Centuries” (BBAW) together with „Phoinix. Platform for Studying Ancient Amuletic Jewellery“ (Budapest). Conceived by Árpád M. Nagy, Arnold Nesselrath, Cristina Ruggero, Timo Strauch.

Contact
thesaurus(at)bbaw.de

The complete Call for Papers can be found at the conference website.


14.-16. Oktober 2026: Dokumentieren - Vernetzen - Kontextualisieren. Status quo und Zukunft der Vasenforschung

16. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Dokumentieren - Vernetzen - Kontextualisieren. Status quo und Zukunft der Vasenforschung
Kolloquium
München, 14.-16. Oktober 2026

Die deutsche Sektion des Corpus Vasorum Antiquorum, die ihre Arbeit 1937 aufgenommen hat, wird 2030 mit der Bearbeitung eines großen Teils der deutschen Vasensammlungen ein wichtiges erstes Publikationsziel erreichen. Damit endet die Finanzierung durch die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften im Akademienprogramm von Bund und Ländern. Dies ist Anlass – nach fast 90 Jahren erfolgreicher Arbeit mit ca. 120 publizierten Bänden –, eine Positionsbestimmung der Forschung zu griechischen Vasen vorzunehmen und die zukünftigen Aufgaben eines Vasencorpus für die Forschung zu definieren.

Bei der Tagung werden exemplarische Ansätze und aktuelle Unternehmungen der Materialerschließung und Datenerfassung, der Forschung zu griechischen Vasen und zur antiken Ikonographie miteinander ins Gespräch gebracht. Der Erkenntniswert alter und neuer Dokumentationsmethoden soll ebenso evaluiert werden wie die Vernetzung und die Gestaltung von Forschungsdatenbanken zur antiken Keramik sowie die Ansätze und Möglichkeiten einer Verknüpfung unterschiedlicher antiker Bildmedien.

Ort
Sitzungssaal 1
Bayerische Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Straße 11 
80539 München

Veranstalter
Corpus Vasorum Antiquorum der Bayerischen Akademie
der Wissenschaften

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Martin Bentz (Bonn)
Prof. Dr. Stefan Schmidt (München)

Anmeldung
post[at]cva.badw.de 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


Nummus in imo. Numismatic studies in honour of David Wigg-Wolf: Neues Propylaeum-eBOOK

15. September 2026, Katrin Bemmann - Latest

"Nummus in imo. Numismatic studies in honour of David Wigg-Wolf", herausgegeben von Fleur Kemmers, Stefan Krmnicek und Stéphane Martin, würdigt den Beitrag von David Wigg-Wolf zur Erforschung der antiken Numismatik sowie den nachhaltigen Einfluss, den er auf eine jüngere Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausgeübt hat.
Die Festschrift steht als Propylaeum-eBOOK im Open Access zum Download bereit und ist zudem als Printexemplar im Buchhandel erhältlich.