Propylaeum Blog

13.-14. November 2026: Krieg und Frieden. Die militärischen Funktionen von Pfalzen

15. October 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Krieg und Frieden. Die militärischen Funktionen von Pfalzen
13. Workshop des Pfalzenarbeitskreises Sachsen-Anhalt
Zeitz, 13.-14. November 2026

Als anthropologische Konstante waren mit Waffengewalt ausgetragene Konflikte auch im Mittelalter Alltag. Deshalb waren sie schon häufig Gegenstand der Forschung. Die spezifischen Funktionen von Pfalzen in kriegerischen Zusammenhängen blieben dabei jedoch oftmals unbeachtet. Doch die königlichen Aufenthaltsorte waren wohl häufig unmittelbar betroffen und nach bisherigem archäologischen Kenntnisstand deshalb auch entsprechend geschützt. Oftmals an strategisch günstigen Stellen im Gelände errichtet, gilt dies aufgrund der Nähe zur östlichen Grenze des Reiches besonders für die Königspfalzen in der Saxonia. Sie waren  eingebunden in ein dichtes polylineares Wegenetz, verfügten über militärisch geprägte Infrastrukturen und dienten mitunter wiederholte Male als Sammelpunkte des Heeres vor Feldzügen.

Veranstaltungsort
Friedenssaal im Rathaus der Stadt Zeitz
Altmarkt 1
06712 Zeitz

Teilnahme/Anmeldung
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.
Es wird jedoch um Anmeldung an folgende E-Mail-Adresse gebeten: pfak.sachsen-anhalt@ovgu.de 

Kontakt
pfak.sachsen-anhalt@ovgu.de 

Das vollständie Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Veranstalters.


Neu: Online Encyclopedia of the Reception of Ancient Egypt (ERAE)

14. October 2026, Katrin Bemmann - Latest

„Online Encyclopedia of the Reception of Ancient Egypt (ERAE)" ist eine wissenschaftliche Enzyklopädie, deren Inhalte von Fachkollegen begutachtet werden. Die Enzyklopädie richtet sich an Wissenschaftler, Studierende sowie die breite Öffentlichkeit, die sich für die Rezeption, Interpretation und Neuinterpretation des alten Ägyptens in verschiedenen Medien, kulturellen Kontexten und historischen Epochen interessieren.
Die Lemmata werden sukzessive verfasst und online gestellt.
 


Call for Proposals: Inscribed Christian Culture(s) (4th – early 6th centuries)

12. October 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Inscribed Christian Culture(s) (4th – early 6th centuries) 
in collaboration of Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Universität Wien, HU Berlin and Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)
Berlin, 21–23 April 2027

Submission Deadline: 18 October 2026

The colloqium will be dedicated to the study of “Inscribed Christian Culture(s) (4th – early 6th centuries)”. The contributions should focus on the inscribed space of churches (walls, floors, inscribed larger and smaller objects and monuments in churches like altars, baptisteries), including inscriptions outside, over or / next to the entrance of churches.

We aim to explore to what extent the selection of epigraphic texts reflected the intellectual, societal, communal, theological, religious mindset(s) of the time, the region, the individual bishop etc., and how these practices may have contributed to the choice of words as well to the choice where and how these texts were inscribed.

We are particularly interested in the spatial relationships (which, in terms of agency, can take on a life of their own), the individuals and groups involved, and the textual strategies underlying the inscriptions.

Papers can be presented in English, French, Italian, Spanish or German.

We will be able to provide some financial support to early-career researchers. This support could include coverage of travel and accommodation expenses, subject to availability of funds and specific eligibility criteria. Further details regarding the application process and selection criteria will be made available in due course. 

Proposals (250–500 words), along with a short bio, should be sent to horster@uni-mainz.de by 18 October 2026.
Accepted authors will be notified by 15 November 2026.

Organization
Marietta Horster, Mainz, Ute Verstegen, Erlangen-Nürnberg and Philipp Pilhofer, Wien

Contact
horster@uni-mainz.de 

The complete Call for Papers can be found here as PDF-Donwload.


Call for Papers: Names in Ancient Myth and Religion

09. October 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Names in Ancient Myth and Religion
Zurich, 26–28 May 2027

Submission Deadline: 15 November 2026

→ zur deutschen Version

If interested, please send us a working title and an abstract of approximately 300 words at florian.sommer@iaka.uzh.ch and athanassios.vergados@ncl.ac.uk by the 15th November 2026.

The conference will be multilingual, and we welcome contributions in English, French, German, and Italian.

Organisation and Contact
Florian Sommer (Zürich): florian.sommer@iaka.uzh.ch
Athanassios Vergados (Newcastle): athanassios.vergados@ncl.ac.uk

The complete Call for Papers in English, German, French and Italian can be found at the conference website.


6. November 2026: Uchri / Ucrani / Ukranen – Archäologie und Geschichte der frühmittelalterlichen Slawen in der Uckermark

09. October 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Uchri / Ucrani / Ukranen – Archäologie und Geschichte der frühmittelalterlichen Slawen in der Uckermark
Wissenschaftliches Kolloquium zu Ehren von Prof. Dr. Joachim Henning zum 75. Geburtstag
Prenzlau, 6. November 2026

Anmeldefrist: 23. Oktober 2026

Die Slawen, die im frühen Mittelalter in der heutigen Uckermark lebten, werden vom 10. bis 12. Jh. wiederholt als Uchri oder Ucrani überliefert. Sie wurden in den 930er Jahren vom Ostfränkischen Reich unterworfen, gewannen nach dem großen Aufstand von 983 jedoch ihre Freiheit und ihren alten Glauben zurück und widersetzten sich bis in das mittlere 12. Jh. erfolgreich ihren bereits lange christlichen Nachbarn. Mächtige Burgwälle, aber auch ausgedehnte Siedlungsstätten und Gräberfelder, große Silberschätze und die Pfosten hölzerner Brücken in den Seen der Uckermark erinnern bis heute an diese von blühendem Handwerk und Handel, aber auch von kriegerisch ausgetragenen Religions- und Herrschaftskonflikten geprägte Epoche.
Neue Funde und Forschungen beleuchten diese dramatische Frühzeit der Uckermark in immer neuen Facetten. Dazu geben die reich bebilderten Vorträge einen Überblick. Das Kolloquium ehrt damit den bedeutenden Archäologen, wichtigen Erforscher der  slawischen Frühgeschichte Brandenburgs und Uckermärker, Prof. Dr. Joachim Henning, zu seinem 75. Geburtstag.

Das Kolloquium steht allen Interessierten offen. Eine Gebühr wird nicht erhoben. Um Anmeldung bis zum 23. Oktober 2026 wird gebeten.

Veranstalter
Historisches Institut der Universität Stettin (Szczecin) und Dominikanerkloster Prenzlau – Kulturzentrum und Museum, verantwortlich: Prof. US Dr. hab. Felix Biermann

Ort
Dominikanerkloster Prenzlau
Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau
Kleinkunstsaal

Information und Anmeldung
Dr. Katrin Frey
Dominikanerkloster Prenzlau
Kulturzentrum und Museum
Telefon 03984-75266
museum@dominikanerkloster-prenzlau.de
www.dominikanerkloster-prenzlau.de

Das vollständige Programm finden Sie hier als PDF-Download.


15-17 October 2026: Fragile Knowledge. Dealing with precarious and contested knowledge in premodern times

09. October 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Fragile Knowledge. Dealing with precarious and contested knowledge in premodern times/Fragiles Wissen. Zum Umgang mit prekärem und umstrittenem Wissen in der Vormoderne
ROOTS – Cluster of Excellence / Subcluster Knowledge ROOTS
Kiel, 15–17 October 2026

Venue
The conference is open to anyone interested.
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
IBZ / Kiellinie 5 / 24105 Kiel

Organisation
Prof. Dr Islème Sassi, Prof. Dr Andreas Schwab, Prof. Dr Gerald Schwedler (Kiel University)

Contact
Dr. Wong Tsz (wong-tsz@email.uni-kiel.de)

The complete programme can be found at the conference website.


23.-24. Oktober 2026: Burgkapellen

09. October 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Burgkapellen
Tagung
Braubach, 23.-24. Oktober 2026

Veranstaltungsort
Philippsburg
Europäisches Burgeninstitut
Schloss Str. 5
56338 Braubach

Teilnahmebeitrag
102,--€ · Mitglieder 96,--€ · Studierende 80 inkl . Kaffee und Gebäck, zzgl . Verpflegung

Anmeldung
Begrenzte Teilnehmerzahl: maximal 50 Personen. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten.
Europäisches Burgeninstitut · Aileen Schubert · Schloss Straße 5 · 56338 Braubach
Tel. 02627 974156 · ebi.sekretariat@deutsche-burgen.org 

Das vollständige Programm finden Sie hier als PDF-Download.  


5.-6. November 2026: Explorate Sepulcrum. Ausgrabung und Erforschung neuzeitlicher Friedhöfe

08. October 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Explorate Sepulcrum. Ausgrabung und Erforschung neuzeitlicher Friedhöfe
Interdisziplinäre Tagung
Brandenburg an der Havel, 5.-6. November 2026

Anmeldefrist: 16. Oktober 2026

Vor diesem Hintergrund laden wir Archäologen, Grabungstechniker, Anthropologen, Biologen und Historiker zu einem interdisziplinären Erfahrungsaustausch am 05.-06. November 2026 nach Brandenburg ein. Frei nach dem Motto „Explorate sepulcrum – Erkundet das Grab!“ wird sich die Tagung vor allem mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Wie soll man solche Friedhöfe ausgraben? Was unterscheidet neuzeitliche von älteren Friedhöfen? Warum haben die Bestatteten so viele Beigaben erhalten und wie geht man mit dem vielfältigen und häufig fragilen Fundmaterial um? Welche Traditionen und Bräuche liegen den Beisetzungen zugrunde und lassen sich konfessionelle Unterschiede erkennen? Was können uns Analysen und Untersuchungen der Verstorbenen über das Leben erzählen? Wir wollen uns dem Tagungsthema in zwei Blöcken nähern: im ersten Teil wird es um die Herausforderungen der Ausgrabung und den unmittelbaren Umgang mit dem Fundmaterial gehen. Im zweiten Teil steht die Erforschung von Bestattungsplätzen aus der Zeit zwischen 1600 und 1900 mit ihren mannigfaltigen Facetten im Mittelpunkt. Die Tagung wird zugleich innovative Ansätze diskutieren und das Netzwerk der Forschenden zum Thema neuzeitliche Bestattungsplätze stärken.

Veranstaltungsort
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg 
Neustädtische Heidestraße 28 | 14776 Brandenburg an der Havel

Anmeldung
Unkostenbeitrag für beide Tage: 25€ (vor Ort zu entrichten)
Anmeldung zur Tagung bist zum 16.10.2026 an janina.ludwig@stadt-brandenburg.de 

Idee, Konzeption und Organisation
Janina Ludwig, Stadtarchäologie Brandenburg an der Havel
Bettina Jungklaus, Anthropologie-Büro Jungklaus

Kontakt
janina.ludwig@stadt-brandenburg.de 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie hier als PDF-Download.


Call for Papers: Überschwemmungskulturen in der Vormoderne

07. October 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Überschwemmungskulturen in der Vormoderne
WIN-Konferenz
Heidelberg, 03.–04. Juni 2027

Einreichungsfrist: 30. November 2026

Die geplante Konferenz setzt hier an und untersucht den Umgang mit Hochwasser und Überschwemmungen in vormodernen Gesellschaften. Im Zentrum stehen das Verhältnis von Vulnerabilität und Resilienz gegenüber wiederkehrenden Umweltgefahren sowie die Frage nach der Kritikalität von Infrastrukturen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Auswirkungen von Überschwemmungen auf die gebaute Umwelt, auf Maßnahmen zu deren Schutz und Instandhaltung sowie auf den Akteuren und Institutionen, die für Vorsorge, Krisenmanagement und Wiederaufbau verantwortlich waren.

Die Tagung versteht Überschwemmungen als einen Gegenstand, der sich besonders fruchtbar aus der Verbindung unterschiedlicher disziplinärer Zugänge untersuchen lässt. Eingeladen sind daher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften. Angesprochen sind unter anderem die Geschichtswissenschaft, Archäologie, Geographie, Hydrologie, Klimatologie, Literaturwissenschaft, Religionswissenschaft, Kunstgeschichte, Sozial- und Politikwissenschaften, historische Bauforschung sowie Wissenschafts- und Technikphilosophie.

Besonders willkommen sind Beiträge, die über die Grenzen einzelner Disziplinen hinausweisen. Ziel der Tagung ist es, einen intensiven Dialog zwischen unterschiedlichen Fächern und Karrierestufen anzuregen und neue Perspektiven auf vormoderne Umwelt- und Krisendynamiken zu entwickeln. Die Konferenz soll nicht nur bestehende Forschungen zusammenführen, sondern auch Anknüpfungspunkte für längerfristige interdisziplinäre Kooperationen eröffnen.

Die Tagungssprache ist Deutsch; englischsprachige Beiträge sind ebenfalls möglich. Die Vorträge sollten eine Länge von 20 Minuten nicht überschreiten. Bitte reichen Sie bei Interesse ein halbseitiges Abstract sowie einen kurzen wissenschaftlichen Lebenslauf ein und senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 30. November 2026 an alicia.wolff@zegk.uni-heidelberg.de. Reise- und Übernachtungskosten der Referentinnen und Referenten werden übernommen. Eine Publikation der Konferenzergebnisse ist vorgesehen, voraussichtlich in der Reihe „Akademiekonferenzen“ des Winter Verlags.

Organisation
Dr. Alicia Wolff, Universität Heidelberg
alicia.wolff@zegk.uni-heidelberg.de

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als externen PDF-Download.