Propylaeum Blog

9.-10. Oktober 2026: Die Burg um 1400

04. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Die Burg um 1400
17. Symposium zur Burgenforschung im Spessart und in den angrenzenden Regionen
Krombach, 9.-10. Oktober 2026

Die Tagung 2026 in Krombach soll dazu beitragen, das Bodendenkmal in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Dafür sind politische, ökologische, realienkundliche, ebenso wie burgenkundliche Aspekte von Interesse. Ähnlich wie heute lebten die Menschen damals in einer Zeit großer Umbrüche. Das Patriziat revoltierte in Würzburg gegen den Bischof, der Nachfolger der Lichtgestalt Karl IV. wurde wegen Unfähigkeit abgesetzt, lange vor dem Bauernkrieg wurde die Allmacht und Prunkliebe der Kirche kritisiert. Die Zeit um 1400 war allerdings nicht nur eine Epoche der Unsicherheit und der Konflikte. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ließ den Handel und den Warenaustausch erblühen, neue Techniken und Produktionsformen revolutionierten die Gesellschaft, die Umschichtung von Vermögen und Macht stellte das bestehende Feudalsystem in Frage, in den Metropolregionen Köln, Basel und Straßburg wurden geistige und künstlerische Impulse gesetzt, der Hang zum Repräsentativen erreichte weite Teile der Bevölkerung.

Im Rahmen des zweitägigen Symposiums möchten wir einem ganzen Bündel von Aspekten nachspüren. Im Mikrokosmos Spessart dienen die innerhalb des Mittelgebirges liegenden Burgen und kleinräumige Zentren des Wirtschaftsgeschehens als Ausgangspunkte für diese Betrachtungen.

Veranstaltungsort
Krombachhalle, Belzenstr. 18,
63829 Krombach

Kontakt
Dr. Harald Rosmanitz, Archäologisches Spessartprojekt e.V.
Mail: rosmanitz@spessartprojekt.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


Call for Papers: Herrschaftspraxis im Seleukidenreich. Räume, Strukturen und Akteure

03. September 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Herrschaftspraxis im Seleukidenreich. Räume, Strukturen und Akteure
Workshop
Bamberg, 16.–17. Februar 2027

Einreichungsfrist: 30. September 2026

Der Workshop möchte die Praxis seleukidischer Herrschaft in den Mittelpunkt stellen. Wie konnte eine kleine makedonisch-griechische Herrschaftsgruppe mit den vielfältigen ethnischen und politischen Gruppen des Reiches kommunizieren und Herrschaft vermitteln? Gefragt werden soll also, welche Akteure, Strukturen und Praktiken es ermöglichten, königliche Herrschaft über große Distanzen – auch vor dem Hintergrund der möglichen Kommunikationsmittel – hinweg auszuüben und unterschiedliche Regionen in die seleukidische Herrschaftsordnung einzubinden.

Von den Beiträgen wird erwünscht, dass sie über die Beschreibung einzelner Institutionen oder Phänomene hinausgehen und nach deren Funktion für die konkrete Ausübung königlicher Herrschaft fragen. Besonders willkommen sind Untersuchungen, die Herrschaft als einen dynamischen und räumlich vermittelten Prozess begreifen und unterschiedliche Akteure und Handlungsebenen miteinander in Beziehung setzen. 

Der Workshop versteht sich als Forum für neue Perspektiven und soll einen Beitrag zu einer stärker praxis- und raumorientierten Perspektive auf das Seleukidenreich leisten. Zugleich soll diskutiert werden, inwieweit sich das Seleukidenreich als ein Herrschaftsraum verstehen lässt, dessen politische Ordnung nicht allein durch institutionelle Strukturen, sondern wesentlich durch Mobilität, Präsenz, Kommunikation und persönliche Netzwerke konstituiert wurde.

Organisation und Kontakt
Dr. Caroline Kreutzer, caroline.kreutzer@uni-bamberg.de 

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als PDF-Download.


Veranstaltungsreihe: Frag mal LeNA

01. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Frag mal LeNA
Brownbag-Treffen
Online, 27. Oktober 2026, 19. November 2026, 24. November 2016, 10. Dezember 2026, 14. Januar 2027, 28. Januar 2027 | jeweils 12.00–12.45

Das "Lehrnetzwerk Altertumswissenschaften" (LeNA) veranstaltet im Wintersemester an sechs Terminen Brownbag-Treffen, um sich informell über Lehrformate und Lehrerfahrungen auszutauschen. Interessierte sind herzlich willkommen. Details finden sich im Flyer, hier als PDF.

Kontakt
lehrnetzwerk-altertumswissenschaften@proton.me


Call for Papers: In Poseidon's Realm XXXII. The Voyages of the Kogge and Co.

01. September 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

IN POSEIDON'S REALM XXXII
The Voyages of the Kogge and Co.
Bremen/Bremerhaven, 3-9 May 2027

Einreichungsfrist: 30 September 2026

→ Deutsche Version

The IPR XXXII conference aims to provide an international audience with a platform for presenting and discussing new findings in the fields of underwater archaeology, medieval shipbuilding, and shipyard and harbor sites from the Hanseatic era.

As with all IPR conferences, in addition to the main theme, contributions from all areas of underwater archaeology and underwater cultural heritage are welcome.

You are cordially invited to submit your proposals for presentations or posters, including a title and an abstract of up to 250 words (as well as two images), by September 30, 2026, to the following email address: ipr@deguwa.org 

Organizing Committee
Dieter Bischop
Ralph Kunz
Lisanne Rinke
Ruth Schilling
Tassilo Schmitt
Peter Winterstein, Coordination

Contact
ipr@deguwa.org

The complete Call for Papers can be found here as PDF-Download. The conference poster (in German) can be found here as PDF-Download.


Call for Papers: Jahrestagung der Archäologischen Kommission für Niedersachsen 2027

27. August 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Ein X für ein Y vormachen? Archäologie im Spannungsfeld von Gender, Gleichberechtigung und Stereotype
Jahrestagung der Archäologischen Kommission für Niedersachsen e. V.
Buxtehude, 24.-26. Juni 2027 

Einreichungsfrist: 15. November 2026

Die Tagung soll Raum für eine reflektierte Diskussion über Geschlecht, Gleichberechtigung und Stereotype in der Archäologie schaffen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen einladen, neue Forschungsergebnisse, methodische Ansätze und kritische Perspektiven vorzustellen.

Dieser Call for Papers richtet sich an Archäologinnen und Archäologen, an Kommunalarchäologien, Forschungseinrichtungen, Museen und Ausgrabungsfirmen. Erwartet werden Vorträge zum Tagungsthema von maximal 20 Minuten Dauer, an die sich 5-10 Minuten Diskussion anschließen. Vorträge sind sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache willkommen.
Davon unabhängig können Poster in Din A0-Format über wissenschaftliche (Teil-)Projekte mit dem Schwerpunkt Archäologie in Niedersachsen eingereicht werden. Möglich sind Präsentationen über einzelne Objekte, naturwissenschaftliche Verfahren, Ausgrabungen, etc. Besonders einladen möchten wir den wissenschaftlichen Nachwuchs, über eigenständige Untersuchungen aus Seminar-, Bachelor- oder Masterarbeiten zur niedersächsischen Archäologie zu berichten. Die einzelnen Poster sollen bei einem gemeinsamen Rundgang in einem fünfminütigen Kurzvortrag präsentiert werden.
Wir freuen uns auf ihre eingereichten Vorschläge für einen Vortrag oder eine Posterpräsentation mit Titel, einer aussagekräftigen Zusammenfassung von max. 200 Wörtern, einer Kurzbiografie (max. 5 Zeilen) und Ihren Kontaktdaten bis zum 15. November 2026 mit dem Betreff „AK-Tagung 2027-Buxtehude“ an den Vorstand der Archäologischen Kommission für Niedersachsen e.V. Email: vorstand@ak-niedersachsen.de 

Kontakt
vorstand@ak-niedersachsen.de 

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als PDF-Download.


Call for Papers: 20. Tag der Antiken Numismatik 2026

26. August 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

20. Tag der Antiken Numismatik
Münster, 20.-21. November 2026

Einreichungsfrist: 6. September 2026

Die Veranstaltung soll u. a. dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Plattform bieten, um neueste Forschungen und Projekte untereinander und mit Münzfreundinnen und -freunden zu diskutieren, sowie Möglichkeiten schaffen, den Blick auf das Material zu erweitern. Ziel ist es, alle an antiken Münzen Interessierten zu fruchtbarem Austausch zusammenzubringen und Kontakte untereinander zu fördern.

Wir freuen uns auf Beiträge, die universitäre Abschluss- und Qualifikationsarbeiten aus dem Bereich der Antiken Numismatik vorstellen, sowie auf Präsentationen von laufenden oder auch geplanten numismatischen Projekten. Sowohl Wortbeiträge als auch Poster-Präsentationen sollen ihren Platz finden. Ganz bewusst verzichten wir auf eine thematische Einengung. Der Erfolg der Veranstaltung zeigt, dass das Format mit seiner zuvor nicht planbaren Themenbreite, die die Vielfalt numismatischer Arbeit spiegelt, jedem TAN sein neues, eigenes Profil verleiht, das die Vielzahl von Gästen anspricht und damit das intendierte Miteinander von Wissenschaft und Öffentlichkeit fördert.

Den einleitenden Abendvortrag am Freitag wird in diesem Jahr Dr. Andrew Burnett halten. 

Ihre Anmeldungen von Kurzbeiträgen, Referaten und Poster-Präsentationen richten Sie bitte mit einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung bis zum 6. September 2026 an katharina.martin@uni-muenster.de. Nach Ablauf dieser Deadline werden wir Sie zeitnah informieren, ob Ihre Beitragsmeldung angenommen ist.

Organisation
Stefan Kötz – Achim Lichtenberger – Katharina Martin

Kontakt
katharina.martin@uni-muenster.de

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als PDF-Download und weitere Informationen auf der Website der Veranstaltungsreihe.


Call for Papers: Kiel Conference 2027: Social, Environmental, and Cultural Connectivity in Past Societies IX

24. August 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Kiel Conference 2027: Social, Environmental, and Cultural Connectivity in Past Societies IX
Kiel, 8–12 March 2027

Submission Deadline: 15 October 2026

The ROOTS Cluster of Excellence at Kiel University invites proposals for presentations or posters for the Kiel Conference 2027. The conference aims to bring together interdisciplinary perspectives to investigate the roots of social, environmental, and cultural phenomena, as well as the processes that have significantly shaped past human development.

The presentations are scheduled for 15 minutes plus 5 minutes of discussion. 
Poster presentations are also possible. Abstracts are limited to 2,500 characters (incl. spaces) and may include up to 5 references. 
Registration for the conference will be possible from November onwards.

Conference President
Prof. Dr. Martin Furholt

Scientific Coordination
Dr. Franziska Engelbogen

Organisation
Jule Christ
Jennifer Schüle-Hansen
Anna-Lena Heyn

Contact
kielconference@roots.uni-kiel.de

The complete Call for Papers can be found at the conference website.


8-10 October 2026: Ignored Intertexts: New Approaches to Greek-to-Latin Allusions

20. August 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Ignored Intertexts: New Approaches to Greek-to-Latin Allusions
Munich, 8-10 October 2026

Registration Deadline: 22 September 2026

Venue
Philologicum München

Registration
The conference papers will be circulated in advance. To receive access to the papers, please register by 22 September by emailing saskia.schomber@lmu.de.

Organization
Regina Höschele, Florence Klein and Saskia Schomber

Contact
saskia.schomber@lmu.de 

The complete programme and further information can be found at the conference website.


Call for Papers: Motte-and-Bailey Castles in Medieval Europe – Research, Reconstruction and Heritage Management

19. August 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Motte-and-Bailey Castles in Medieval Europe – Research, Reconstruction and Heritage Management
International Conference and 33rd Annual Conference of the Wartburg Society for the Study of Castles and Palaces (WBG)
Lütjenburg, 6–9 May 2027

Submission Deadline: 30 September 2026

→ Deutsche Version

Taking Lütjenburg as its starting point, the conference aims to focus on the phenomenon of motte-and-bailey castles across its full thematic scope. In addition to case studies of individual sites, overview papers may also present entire regions. Particular attention will be given to questions of chronology, architectural form, defensive elements and the respective history of use, including continuity into the late medieval and early modern period. A second section will address reconstructions of motte-and-bailey castles and hillforts both on full-scale (1:1) and using virtual reality as part of ‚public history‘, experimental archaeology and cultural tourism, as well as museum education, whilst also examining the general heritage conservation challenges involved in preserving castle sites. The third section will extend beyond the narrower topic of motte-and-bailey castles: it focuses on current research into castles and palaces in the conference region of East Holstein and neighbouring areas. The conference will be accompanied by an excursion to castles in the vicinity of Lütjenburg.

Presentations should not exceed 20 minutes, with the option of a subsequent 10-minute discussion. The conference languages are primarily German and English.

Proposals for papers should be submitted, together with an abstract of no more than half a page, by 30 September 2026 to the Chair of the WBG by email (gvbueren@juelich.de). It is planned to publish the proceedings in a volume of the series ‘Forschungen zu Burgen und Schlössern’ (Michael Imhof Verlag). Speakers will be exempted from the conference fee. Whether any further costs can be covered will depend on the successful acquisition of additional third-party funding.

Contact
gvbueren@juelich.de

The complete Call for Papers can be found at the conference website (in German) und here as PDF-Download (in English).


Call for Papers: Vergangenheit vergegenwärtigen. Historisch-politische Kulturen im Italien des 1. Jts. v. Chr.

19. August 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Vergangenheit vergegenwärtigen. Historisch-politische Kulturen im Italien des 1. Jts. v. Chr.
Internationale Tagung und 25. Treffen der AG Etrusker & Italiker des dArV e.V.
Salzburg, 19.-20. Februar 2027

Einreichungsfrist: 31. Oktober 2026

Wie erinnern politische Gemeinschaften an ihre Vergangenheit – und was entscheiden sie zu vergessen? Welche Rollen spielen historische Narrative, Rituale, Bilder, Monumente und Räume bei der Entstehung und Stabilisierung sozialer und politischer Ordnungen? Das 25. Treffen der dArV-Arbeitsgemeinschaft ‘Etrusker und Italiker‘ widmet sich den Verflechtungen von Erinnerung und Politik im Italien des 1. Jahrtausends v. Chr. Der Blick richtet sich auf die italischen und etruskischen Gemeinschaften ebenso wie auf die Magna Graecia und reicht bis in die republikanische Zeit.

Willkommen sind Beiträge, die sich mit den historisch-politischen Kulturen Italiens im 1. Jahrtausend v. Chr. befassen und theoretisch-methodische Reflexionen mit konkreten Fallstudien verknüpfen. Der Call for Papers richtet sich sowohl an Nachwuchswissenschaftler:innen als auch an erfahrene Kolleg:innen.
Deadline: 31. Oktober 2026 | Abstract: 200–300 Wörter | Beiträge: 20 Minuten Vortrag, 15 Minuten Diskussion. 

Kontakt
present.past.conference@gmail.com

Organisation
Matthias Hoernes und Alexander Sokolicek
Universität Salzburg

Raffaella Da Vela und Robinson Krämer
Sprecher*in der AG Etrusker & Italiker

Den vollständigen Call for Papers auf Deutsch, Italienisch und Englisch finden Sie hier als PDF-Download.