Propylaeum Blog

Call for Papers: Antike Kindheit(en) im Spannungsfeld von biologischem Wissen und sozialen Konstrukten

24. Juni 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Antike Kindheit(en) im Spannungsfeld von biologischem Wissen und sozialen Konstrukten
IPHIS-Konferenz
Trier, 20.-22. Mai 2027

Einreichungsfrist: 10. Juli 2026

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Die Konferenz im Rahmen von „IPHIS – Gender Studies in den Altertumswissenschaften“ möchte die Frage, wie Kindheit(en) in der Antike wahrgenommen und medial vermittelt wurden, im Licht aktueller Fragestellungen neu untersuchen. Der Fokus wird dabei insbesondere auf der Bedeutung von Statusungleichheiten, den Konstruktionen von biologischem und sozialem Geschlecht und deren vielfältigen Wechselwirkungen liegen. In drei breiten thematischen Sektionen sollen jeweils unterschiedliche Zeugnisse (literarische und dokumentarische Textgattungen, bildende Kunst, ggf. bioarchäologische Befunde) aus den Perspektiven von Klassischer Philologie, Alter Geschichte, Archäologie und weiteren Kulturwissenschaften des antiken Mittelmeerraums in einen interdisziplinären Dialog gebracht werden.

Zusätzlich zu den aufgrund ihrer Expertise eingeladenen Gästen möchten wir auch bis zu vier Nachwuchswissenschaftler*innen (Doktorand*innen in fortgeschrittenem Stadium der Promotion sowie Wissenschaftler*innen in der frühen Postdoc-Phase, bis ca. zwei Jahre nach der Promotion) die Möglichkeit geben, ihre Forschung zu antiken Kindheiten in einer kooperativen Atmosphäre zu präsentieren. Aus der Tagung wird ein Sammelband in der IPHIS-Reihe des Wissenschaftlichen Verlags Trier hervorgehen (https://www.wvttrier.de/c/fachgebiete/altertumswissenschaft/iphis-gender-studies-in-den-altertumswissenschaften). Abstracts von max. 400 Wörtern können bis zum 10. Juli 2026 an debrasi@uni-trier.de und ambuehl@uni-mainz.de gesendet werden. Die Vortragenden sind herzlich eingeladen, in der Sprache ihrer Wahl vorzutragen; die gemeinsamen Kommunikationssprachen werden Deutsch und Englisch sein. Eine (teilweise) Übernahme der Reise- und Übernachtungskosten ist vorgesehen.

Organisation
Diego De Brasi (Trier; debrasi@uni-trier.de) & Annemarie Ambühl (Mainz; ambuehl@uni-mainz.de)

Den vollständigen Call for Papers auf Deutsch und Englisch finden Sie hier als PDF-Download.


Call for Papers: From the East and Back: manuscript tradition, translation and reception of Historia trium regum by John of Hildesheim

24. Juni 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

From the East and Back: manuscript tradition, translation and  reception of Historia trium regum by John of Hildesheim
Vienna/hybrid, 20-22 January 2027

Submission Deadline: 1 August 2026

On the bicentenary of the translation of the Three Wise Kings’ relics from Milan to Cologne in 1164, the Carmelite friar John of Hildesheim composed a work known today as Historia trium regum. The text assembles and reworks narratives concerning the prophecy of the Saviour’s birth and the Star of Bethlehem, the Nativity and the Adoration of the Magi, as well as descriptions of Oriental lands. It survives in more than a hundred Latin manuscripts across Europe and in six incunabula editions. From the fifteenth century onwards, the treatise was translated into a range of vernacular languages. Extant translations are known in English, Flemish, Dutch, French, German, Czech, Polish, and Ruthenian.

Thanks to the support of the Cluster of Excellence "EurAsian Transformations", the conference has no fee; accommodations, travel costs and lunches are also covered for the participants. A peer-reviewed edition of the conference material is planned for 2028. We understand that travel may be complicated for any number of reasons, and while we encourage in-person attendance and community, a virtual presentation and attendance option will be available via Zoom.

Please submit proposals, consisting of a 200-300 word abstract and a short bio, to Aliaksandra.Valodzina@oeaw.ac.at by 1 August 2026. Please also indicate whether you are considering in-person or virtual attendance, if accepted. Notification of acceptance will be sent by 1 September 2026.

Organisation and Contact
Dr Aliaksandra Valodzina
Aliaksandra.Valodzina@oeaw.ac.at

The complete Call for Papers can be found on the conference website.


24.–29. August 2026: 25. Internationaler Kongress für Byzantinistik

24. Juni 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

25. Internationaler Kongress für Byzantinistik
Byzantium beyond Byzantium
Wien, 24.–29. August 2026

Anmeldeschluss: 31. Juli 2026

Der internationale Kongress für Byzantinistik ist weltweit die größte wissenschaftliche Veranstaltung, die sich den neuesten Forschungen und Erkenntnissen zum Byzantinischen Reich, seiner Geschichte und Kultur widmet. Im Jahr 2026 findet der 25. Kongress in Wien statt. Forscher*innen aus aller Welt präsentieren ihre Arbeiten in Hunderten Vorträgen.

Veranstaltungsort
Hauptgebäude der Universität Wien

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


Neues Propylaeum-eBOOK "Frauenbilder – Männerbilder. Genderkonstruktionen in hellenistischer Zeit" von Laura Kopp-Zimmermann

10. Juni 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

"Frauenbilder – Männerbilder. Genderkonstruktionen in hellenistischer Zeit" von Laura Kopp-Zimmermann ist der 14. Band der Schriftenreihe "Mainzer Althistorische Studien", herausgegeben von Marietta Horster. Die Dissertation von Kopp-Zimmermann legt den Fokus darauf, wie es mit der Emanzipation fernab der Eliten im Hellenismus aussah. Hierbei konzentriert sich die Arbeit auf zwei Autoren des 3. Jh. v. Chr.: Herodas und Theokrit.
Der Titel steht als Propylaeum-eBOOK im Open Access zum Download bereit und ist zudem als Printexemplar im Buchhandel erhältlich.


16.–19. September 2026: Gelenktes Wasser – gestaltete Landschaft

02. Juni 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Gelenktes Wasser – gestaltete Landschaft
52. Jahrestagung des Arbeitskreises für historische Kulturlandschaftsforschung in Mitteleuropa
Langenthal (Schweiz), 16.–19. September 2026

Anmeldeschluss: 30. Juni 2026

Veranstaltungsort
Campus der Berufsfachschule Langenthal
Weststrasse 24, CH-4900 Langenthal

Anmeldung
Melden Sie sich bitte bis spätestens 30. Juni 2026 über den folgenden Link an: https://www.arkum.org/jahrestagung/2026/anmeldung 

Kontakt
kontakt@arkum.org

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


21.9.-25.9.2026: Gemeinsame Tagung des West- und Süddeutschen, des Nordwestdeutschen und des Mittel- und Ostdeutschen Verbandes für Altertumsforschung

02. Juni 2026, Katrin Bemmann - Veranstaltungen

Auf der Verbandstagung treffen sich die folgenden Arbeitsgruppen: Spätantike/Frühmittelalter (SFM), Boden, Waffen und Werkzeuge, Theorie in der Archäologie (TidA), Neolithikum, Römerzeit, RKZ Barbaricum, Master und Promotion sowie Geschlechterforschung. Die DGUF beteiligt sich mit einer halbtägigen Session am 22.9. zum Thema "Praktika im Archäologiestudium"; dafür können Vortragsvorschläge bis 15.6. eingereicht werden. Das gesamte Tagungsprogramm ist ab Mitte Juli auf der Tagungswebseite verfügbar. – Die Tagung wird ausgerichtet vom WSVA in Kooperation mit dem LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland und dem LVR-LandesMuseum Bonn. Anmeldeschluss ist der 1.9.

Tagungswebsite mit Anmeldung: https://wsva.net/tagungen/


Call for Papers: Praktika im Archäologiestudium

01. Juni 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

DGUF-Session "Praktika im Archäologiestudium" im Rahmen der WSVA-Tagung
Bonn, 22. September 2026

Einsendeschluss (verlängert): 31. Mai 2026 15. Juni 2026

Die DGUF beteiligt sich an der Jahrestagung des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung (Bonn, 21.-25. Sept.) mit einer halbtägigen Session (Di., 22 .9., nachmittags). Der DGUF-Arbeitskreis "Studentische Belange" (mehr) wird dort die Ergebnisse seiner derzeit noch laufenden Umfrage zu Praktika im Archäologiestudium vorstellen und damit als Einstieg ins Thema einen Überblick über studentische Erfahrungen geben. Unser CfP richtet sich an Studierende, die den allgemeinen Überblick durch fokussierte Erfahrungen oder Statements ergänzen wollen, sowie an Lehrende, an Praktika-Geber und Arbeitgeber, die aus ihrer Perspektive das Thema beleuchten wollen. Ziel ist es, gemeinsam eine Zwischenbilanz zu ziehen und Perspektiven zu entwickeln, um den Ist-Zustand weiter zu verbessern. 

Anmeldung
Vortragsanmeldungen bitte bis 31. Mai 15. Juni an vorstand@dguf.de.
Beim WSVA ist eine Anmeldung zur Tagung erforderlich. Tagungswebsite beim WSVA: https://wsva.net/tagungen/

Kontakt
vorstand@dguf.de

Den vollständigen Call for Papers finden Sie auf der Website der DGUF.


Archivalien zu Ludwig Lindenschmit dem Älteren (1809-1893) jetzt online recherchierbar

26. Mai 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Das Archiv des Leibniz-Zentrums für Archäologie stellt den wissenschaftlichen Nachlass Ludwig Lindenschmit d.Ä. auf Archivportal-D bereit. Er gründete 1852 das Römisch-Germanische Zentralmuseum (seit 2023 Leibniz-Zentrum für Archäologie / LEIZA) und prägte die Archäologie als wissenschaftliche Disziplin entscheidend mit. Sein Nachlass zeigt eindrucksvoll, wie eng Forschende schon vor 170 Jahren europaweit vernetzt waren.

Die Feinerschließung der rund 2200 Verzeichnungseinheiten erfolgte seit 2021 im Rahmen des DFG-Projektes „Spuren archäologischer Wissensgenerierung. Propylaeum-VITAE – ein Instrument für die Wissenschaftsgeschichte der Archäologie“. Die aus den Archivalien hervorgegangenen weltweiten Kontakte Lindenschmits sind direkt in das biographische Informationssystem Proplaeum-VITAE eingegangen. Auch der Nachlass Ludwig Lindenschmits des Jüngeren (1850-1922) wurde im Rahmen des Projektes bearbeitet und steht nun Online.

Bereits 140 Einheiten der beiden Bestände stehen als Digitalisat zur Verfügung, die Digitalisierung der vollständigen Nachlässe ist in Arbeit.

Propylaeum-VITAE

ARCHIVPORTAL-D

Deutsche Digitale Bibliothek

(Annette Frey)


Call for Papers: Studienkurs zu Architekturzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts

15. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Studienkurs zu Architekturzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts
Rom, 19.-20. Novemeber 2026

Einsendeschluss: 30. Juni 2026 

English version here.

Der Studienkurs umfasst zwei Tage. Am ersten Tag werden in den Räumlichkeiten des DAI Rom die besonderen Aspekte von Architekturzeichnungen der Frühen Neuzeit und ihr kulturhistorischer Kontext eingehend diskutiert und mit Hilfe von Kurzpräsentationen weiter vertieft. Am zweiten Tag werden im Istituto Centrale per la Grafica ausgewählte Zeichnungen näher betrachtet und gemeinsam analysiert.

Der Kurs richtet sich vor allem an Nachwuchswissenschaftler*Innen in der Promotions- oder Postdoc-Phase sowie in fortgeschrittenen Masterstudiengängen der Archäologie, der Kunstgeschichte, der Bauforschung und der Geschichtswissenschaften. Erwartet wird die Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferates, gerne aus dem Kontext der eigenen Forschungen zum Thema.

Wenn Sie an einer Teilnahme am Studienkurs interessiert sind, dann schicken Sie Ihre elektronische Bewerbung bis zum 30. Juni 2026 an barbara.sielhorst@rub.de.
Ihre Bewerbung sollte einen Lebenslauf (zwei Seiten) sowie ein Motivationsschreiben (eine Seite) enthalten, in dem auch der Bezug zum Thema des Kurses deutlich wird. Bitte schicken Sie ihre Unterlagen als ein PDF-Dokument.
Die Kurssprachen sind Deutsch, Englisch und Italienisch.
Die Kosten für die An- und Abreise sowie für die Unterbringung übernehmen die ausrichtenden
Institutionen.

Organisation
Deutsches Archäologisches Institut Abteilung Rom in Zusammenarbeit mit dem Institut für
Archäologische Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum

Kontakt
barbara.sielhorst@rub.de 

Den vollständigen Call for Papers finden Sie auf Deutsch und Englisch auf der Website des DAI.


Call for Contributions: 3. Konferenz der jDOG

13. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

3. Konferenz der jDOG
Leipzig, 6.-10. Januar 2027

Einsendeschluss: 31. Juli 2026

Die jDOG wurde 2024 als Gemeinschaft von Studierenden der Altorientalistik (Assyriologie), der Vorderasiatischen Archäologie sowie verwandter Disziplinen gegründet. Als Nachwuchsnetzwerk der Deutschen Orient-Gesellschaft e. V. setzt sie sich dafür ein, Vernetzung, fachlichen Austausch und gegenseitige Unterstützung bereits in frühen Phasen der akademischen Ausbildung zu fördern. Nach der großen Resonanz auf die erste und zweite jDOG-Konferenz in Marburg (Lahn) und München wird das erfolgreiche Format nun mit der dritten jDOG-Konferenz in Leipzig fortgeführt. Die Konferenz bietet Studierenden und Promovierenden einen geschützten, kollegialen und zugleich wissenschaftlich anregenden Rahmen, um eigene Forschungsprojekte in Form von Vorträgen, Kurzpräsentationen oder Postern zur Diskussion zu stellen. Ziel ist es, auf dieser Grundlage miteinander ins Gespräch zu kommen, Rückmeldungen zu erhalten, neue Perspektiven zu entwickeln und fachliche Kontakte zu knüpfen.

Beitragsvorschläge sind per E-Mail an jdog.konferenz@orient-gesellschaft.de zu senden. Einzureichen sind: Name, Universität, Studienabschnitt (Bachelor, Master, PhD), gewünschtes Beitragsformat (Vortrag, Blitzvortrag oder Poster) sowie ein Abstract von maximal 300 Wörtern. Das Abstract sollte prägnant darlegen, welches Thema behandelt wird, welche Fragestellung im Mittelpunkt steht und welches Ziel der Beitrag verfolgt. Bei Rückfragen, Anregungen oder Unsicherheiten hinsichtlich der Eignung einer Beitragsidee steht das Organisationsteam gerne als vertrauliche und unterstützende Anlaufstelle zur Verfügung.
Der Einsendeschluss für die Abstracts ist der 31. Juli 2026.

Kontakt 
jdog.konferenz@orient-gesellschaft.de

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als PDF-Download.