Propylaeum Blog

Neues Propylaeum-eBOOK "Frauenbilder – Männerbilder. Genderkonstruktionen in hellenistischer Zeit" von Laura Kopp-Zimmermann

10. Juni 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

"Frauenbilder – Männerbilder. Genderkonstruktionen in hellenistischer Zeit" von Laura Kopp-Zimmermann ist der 14. Band der Schriftenreihe "Mainzer Althistorische Studien", herausgegeben von Marietta Horster. Die Dissertation von Kopp-Zimmermann legt den Fokus darauf, wie es mit der Emanzipation fernab der Eliten im Hellenismus aussah. Hierbei konzentriert sich die Arbeit auf zwei Autoren des 3. Jh. v. Chr.: Herodas und Theokrit.
Der Titel steht als Propylaeum-eBOOK im Open Access zum Download bereit und ist zudem als Printexemplar im Buchhandel erhältlich.


16.–19. September 2026: Gelenktes Wasser – gestaltete Landschaft

02. Juni 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Gelenktes Wasser – gestaltete Landschaft
52. Jahrestagung des Arbeitskreises für historische Kulturlandschaftsforschung in Mitteleuropa
Langenthal (Schweiz), 16.–19. September 2026

Anmeldeschluss: 30. Juni 2026

Veranstaltungsort
Campus der Berufsfachschule Langenthal
Weststrasse 24, CH-4900 Langenthal

Anmeldung
Melden Sie sich bitte bis spätestens 30. Juni 2026 über den folgenden Link an: https://www.arkum.org/jahrestagung/2026/anmeldung 

Kontakt
kontakt@arkum.org

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


Call for Papers: Praktika im Archäologiestudium

01. Juni 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

DGUF-Session "Praktika im Archäologiestudium" im Rahmen der WSVA-Tagung
Bonn, 22. September 2026

Einsendeschluss (verlängert): 31. Mai 2026 15. Juni 2026

Die DGUF beteiligt sich an der Jahrestagung des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung (Bonn, 21.-25. Sept.) mit einer halbtägigen Session (Di., 22 .9., nachmittags). Der DGUF-Arbeitskreis "Studentische Belange" (mehr) wird dort die Ergebnisse seiner derzeit noch laufenden Umfrage zu Praktika im Archäologiestudium vorstellen und damit als Einstieg ins Thema einen Überblick über studentische Erfahrungen geben. Unser CfP richtet sich an Studierende, die den allgemeinen Überblick durch fokussierte Erfahrungen oder Statements ergänzen wollen, sowie an Lehrende, an Praktika-Geber und Arbeitgeber, die aus ihrer Perspektive das Thema beleuchten wollen. Ziel ist es, gemeinsam eine Zwischenbilanz zu ziehen und Perspektiven zu entwickeln, um den Ist-Zustand weiter zu verbessern. 

Anmeldung
Vortragsanmeldungen bitte bis 31. Mai 15. Juni an vorstand@dguf.de.
Beim WSVA ist eine Anmeldung zur Tagung erforderlich. Tagungswebsite beim WSVA: https://wsva.net/tagungen/

Kontakt
vorstand@dguf.de

Den vollständigen Call for Papers finden Sie auf der Website der DGUF.


Archivalien zu Ludwig Lindenschmit dem Älteren (1809-1893) jetzt online recherchierbar

26. Mai 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Das Archiv des Leibniz-Zentrums für Archäologie stellt den wissenschaftlichen Nachlass Ludwig Lindenschmit d.Ä. auf Archivportal-D bereit. Er gründete 1852 das Römisch-Germanische Zentralmuseum (seit 2023 Leibniz-Zentrum für Archäologie / LEIZA) und prägte die Archäologie als wissenschaftliche Disziplin entscheidend mit. Sein Nachlass zeigt eindrucksvoll, wie eng Forschende schon vor 170 Jahren europaweit vernetzt waren.

Die Feinerschließung der rund 2200 Verzeichnungseinheiten erfolgte seit 2021 im Rahmen des DFG-Projektes „Spuren archäologischer Wissensgenerierung. Propylaeum-VITAE – ein Instrument für die Wissenschaftsgeschichte der Archäologie“. Die aus den Archivalien hervorgegangenen weltweiten Kontakte Lindenschmits sind direkt in das biographische Informationssystem Proplaeum-VITAE eingegangen. Auch der Nachlass Ludwig Lindenschmits des Jüngeren (1850-1922) wurde im Rahmen des Projektes bearbeitet und steht nun Online.

Bereits 140 Einheiten der beiden Bestände stehen als Digitalisat zur Verfügung, die Digitalisierung der vollständigen Nachlässe ist in Arbeit.

Propylaeum-VITAE

ARCHIVPORTAL-D

Deutsche Digitale Bibliothek

(Annette Frey)


Call for Papers: Studienkurs zu Architekturzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts

15. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Studienkurs zu Architekturzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts
Rom, 19.-20. Novemeber 2026

Einsendeschluss: 30. Juni 2026 

English version here.

Der Studienkurs umfasst zwei Tage. Am ersten Tag werden in den Räumlichkeiten des DAI Rom die besonderen Aspekte von Architekturzeichnungen der Frühen Neuzeit und ihr kulturhistorischer Kontext eingehend diskutiert und mit Hilfe von Kurzpräsentationen weiter vertieft. Am zweiten Tag werden im Istituto Centrale per la Grafica ausgewählte Zeichnungen näher betrachtet und gemeinsam analysiert.

Der Kurs richtet sich vor allem an Nachwuchswissenschaftler*Innen in der Promotions- oder Postdoc-Phase sowie in fortgeschrittenen Masterstudiengängen der Archäologie, der Kunstgeschichte, der Bauforschung und der Geschichtswissenschaften. Erwartet wird die Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferates, gerne aus dem Kontext der eigenen Forschungen zum Thema.

Wenn Sie an einer Teilnahme am Studienkurs interessiert sind, dann schicken Sie Ihre elektronische Bewerbung bis zum 30. Juni 2026 an barbara.sielhorst@rub.de.
Ihre Bewerbung sollte einen Lebenslauf (zwei Seiten) sowie ein Motivationsschreiben (eine Seite) enthalten, in dem auch der Bezug zum Thema des Kurses deutlich wird. Bitte schicken Sie ihre Unterlagen als ein PDF-Dokument.
Die Kurssprachen sind Deutsch, Englisch und Italienisch.
Die Kosten für die An- und Abreise sowie für die Unterbringung übernehmen die ausrichtenden
Institutionen.

Organisation
Deutsches Archäologisches Institut Abteilung Rom in Zusammenarbeit mit dem Institut für
Archäologische Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum

Kontakt
barbara.sielhorst@rub.de 

Den vollständigen Call for Papers finden Sie auf Deutsch und Englisch auf der Website des DAI.


Call for Contributions: 3. Konferenz der jDOG

13. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

3. Konferenz der jDOG
Leipzig, 6.-10. Januar 2027

Einsendeschluss: 31. Juli 2026

Die jDOG wurde 2024 als Gemeinschaft von Studierenden der Altorientalistik (Assyriologie), der Vorderasiatischen Archäologie sowie verwandter Disziplinen gegründet. Als Nachwuchsnetzwerk der Deutschen Orient-Gesellschaft e. V. setzt sie sich dafür ein, Vernetzung, fachlichen Austausch und gegenseitige Unterstützung bereits in frühen Phasen der akademischen Ausbildung zu fördern. Nach der großen Resonanz auf die erste und zweite jDOG-Konferenz in Marburg (Lahn) und München wird das erfolgreiche Format nun mit der dritten jDOG-Konferenz in Leipzig fortgeführt. Die Konferenz bietet Studierenden und Promovierenden einen geschützten, kollegialen und zugleich wissenschaftlich anregenden Rahmen, um eigene Forschungsprojekte in Form von Vorträgen, Kurzpräsentationen oder Postern zur Diskussion zu stellen. Ziel ist es, auf dieser Grundlage miteinander ins Gespräch zu kommen, Rückmeldungen zu erhalten, neue Perspektiven zu entwickeln und fachliche Kontakte zu knüpfen.

Beitragsvorschläge sind per E-Mail an jdog.konferenz@orient-gesellschaft.de zu senden. Einzureichen sind: Name, Universität, Studienabschnitt (Bachelor, Master, PhD), gewünschtes Beitragsformat (Vortrag, Blitzvortrag oder Poster) sowie ein Abstract von maximal 300 Wörtern. Das Abstract sollte prägnant darlegen, welches Thema behandelt wird, welche Fragestellung im Mittelpunkt steht und welches Ziel der Beitrag verfolgt. Bei Rückfragen, Anregungen oder Unsicherheiten hinsichtlich der Eignung einer Beitragsidee steht das Organisationsteam gerne als vertrauliche und unterstützende Anlaufstelle zur Verfügung.
Der Einsendeschluss für die Abstracts ist der 31. Juli 2026.

Kontakt 
jdog.konferenz@orient-gesellschaft.de

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als PDF-Download.


Archäologische Berichte, Bd. 37 - neu als Propylaeum-eBOOK

12. Mai 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Die Dissertation "Typologie und Chronologie spätbronze- und früheisenzeitlicher Grabkeramik in Westfalen und Overijssel" von Rashida Hussein-Oglü ist als 37. Band der Archäologischen Berichte im Open Access als Propylaeum-eBOOK erschienen. Die parallele Printausgabe wird von der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte veröffentlicht.
Frau Hussein-Oglü erarbeitete auf Basis der Gefäßfunde der Gräberfelder Westfalens und der niederländischen Provinz Overijssel die „Systematisierte Verlinde-Typologie“ sowie die „Westfalen-Overijssel-Chronologie“, die eine einheitliche Typisierung der Keramik und eine zeitliche Gliederung in vier Stufen von je 200 Jahren Dauer ermöglicht.
 


ISIMU und Studia Orientalia bei recensio.antiquitatis

07. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Aktuelles

Die Rezensionen von zwei neuen Zeitschriften werden auf recensio.antiquitatis erfasst: ISIMU und Studia Orientalia!

Die beiden neuen Zeitschriften behandeln, zusammen mit der schon aufgenommenen Zeitschrift "Bibliotheca Orientalis", vornehmlich den Bereich des "Alten Orients". Somit bieten sie einen guten Einblick in die vielfältige Vergangenheit des Nahen Ostens und seiner Kulturen.

ISIMU deckt den geographischen Bereich des Nahen und Mittleren Ostens mitsamt dem "Alten Ägypten" ab. Die Zeitschrift erscheint seit 1998 sowohl im digitalen Format als auch im Printformat. Die Herausgeber der Zeitschrift unter der Ägide der "Universidad Autónoma de Madrid" heben hervor, dass sie den interdisziplinären Ansatz, zum Beispiel mit den Naturwissenschaften, suchen und fördern. Der Rezensionsteil ist mehrheitlich in spanischer Sprache zugänglich.

Die fachlich anerkannte Zeitschrift Studia Orientalia deckt den Bereich der Asien- und Afrikastudien ab. Die Zeitschrift ist multidisziplinär und umfasst unter anderem Disziplinen wie Arabistik, Semitistik, den Alten Orient und die Ägyptologie. Sie erscheint zwei Mal im Jahr und wird von der Finnischen Gesellschaft für Asien- und Afrikastudien herausgegeben. Der Rezensionsteil ist meist in englischer Sprache abgehalten.

Direkt zu recensio.antiquitatis


Neues Propylaeum-eBOOK: "Poetry in the Name of God" von Eleonora Maiello

06. Mai 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Die Dissertation "Poetry in the Name of God. (Self-)Representation of Clerical Spiritual Authorityin the Carmina Latina Epigraphica of Italy (4th–5th Centuries CE)" von Eleonora Maiello ist als Band 15 der Schriftenreihe "Mainzer Althistorische Studien" als Propylaeum-eBOOK erschienen.
In der Dissertation untersucht Maieollo die Selbstdarstellung von Bischöfen und Klerikern als Träger spiritueller und asketischer Autorität in den lateinischen metrischen Inschriften Italiens (4.–5. Jh. n. Chr.).
Der Titel steht im Open Access zum Download bereit und ist zudem im Buchhandel als Printexemplar erhältlich.


Call for Papers: Emotions in Antiquity

06. Mai 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Emotions in Antiquity
Interdisciplinary conference
Bern, 2-3 October 2026

Submission deadline: 22 May 2026

The conference, hosted by the institute of Jewish Studies, is conceived as a forum for genuine interdisciplinary exchange within the broader field of ancient studies. We invite contributions from Archaeology, Ancient History, Classical Philology (Greek and Latin studies), Jewish Studies, Biblical Studies, and related disciplines. All contributions share a focus on emotions, affects, or emotional concepts in ancient cultures - from the Hebrew Bible to the Graeco-Roman world.

A particular concern of the conference is to bring together early-career researchers and established scholars in substantive dialogue: doctoral candidates and postdoctoral researchers are explicitly encouraged to apply alongside senior academics. The conference will be structured into thematic sections organised according to research field and period.

Submission
Please submit an abstract including theoretical framework, meta-reflection on the epistemic value of the emotion-focused approach of 300 to 500 words and a brief academic CV until May 22, 2026 to ilija.baumann@unibe.ch 

Contact
ilija.baumann@unibe.ch 

The complete Call for Papers can be found here as PDF-Download.