Propylaeum Blog

PropylaeumSEARCH/GBD: Neue Suche über historische Zeiträume

05. August 2026, Ansgar Teichgräber - Aktuelles

Die Rechercheportale PropylaeumSEARCH und Gnomon Bibliographische Datenbank bieten ab sofort eine gezielte Suchmöglichkeit nach historischen Zeiträumen.

Eine möglichst präzise Suche nach Literatur zu bestimmten Epochen und historischen Zeiträumen ist in den Altertumswissenschaften essenziell. Klassische Suchsysteme stoßen hier oft an ihre Grenzen. Die zentralen Rechercheangebote des Fachinformationsdienstes (FID) Altertumswissenschaften bieten ab sofort neben dem Erscheinungsjahr auch die Suche nach historischen Zeiträumen als eigenständiges Feature an. 

Definieren Sie den gewünschten Zeitraum entweder direkt in der Erweiterten Suche oder schränken Sie Ihre Trefferliste nachträglich über einen Facettenfilter ein (durchsuchbarer Zeitraum in PropylaeumSEARCH: ab 2,5 Mio. Jahre v. Chr.; in der GBD: ab 2.500 v. Chr.). Die Jahresangaben können entweder direkt eingegeben oder mit Hilfe eines Schiebereglers ausgewählt werden. Das System wertet für dieses Feature vor allem Zeitschlagwörter, den GBD-Thesaurus sowie Klassifikationssysteme wie die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) aus. 

(Hinweis: Da nicht alle Titel über solche standardisierten Zeitbegriffe tiefenerschlossen sind und in PropylaeumSEARCH nicht jede Datenquelle berücksichtigt werden kann, wird über dieses Feature im gewählten Zeitraum unter Umständen nicht immer im gesamten Datenbestand gesucht.)

Direkt zu PropylaeumSEARCH
Direkt zur Gnomon Bibliographischen Datenbank (GBD)


14–15 September 2026: Making Matters. Processes and Meaning of Crafting in Graeco-Roman Antiquity

05. August 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Making Matters. Processes and Meaning of Crafting in Graeco-Roman Antiquity
International Conference
Zurich/hybrid, 14-15 September 2026

The international conference Making Matters. Processes and Meaning of Crafting in Graeco-Roman Antiquity explores the changing relationships between people, artefacts, and processes of making in the ancient Greek and Roman worlds against the backdrop of contemporary debates on creativity and technological agency in the age of generative AI. As the latter increasingly blurs the boundaries between human and non-human production, these debates also draw attention to the historical contingency of such distinctions and the importance of the process of production itself.

A Zoom broadcast is planned. To receive the access link, please kindly fill out this form and we will send you the link in the days leading up to the event: https://forms.gle/68wy5f9BWwQQ1BHY8 

Venue
Auditorium / Aula, RAA-G-01, Rämistrasse 59, 8001 Zurich

Organizers
Corinna Reinhardt (corinna.reinhardt@iaka.uzh.ch
Sophie Preiswerk (sophie.preiswerk@iaka.uzh.ch)

The complete program and further information can be found at the conference website.


LEIZA Publications: Band 14 online als Propylaeum-eBOOK

04. August 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Der Band "Ricontestualizzare i vecchi scavi. L’area sacra urbana dell’antica Kasmenai e le sue dediche metalliche" von Azzurra Scarci, der als 14. Titel der LEIZA Publications erschienen ist, bietet die erste umfassende Rekonstruktion des Stadtheiligtums der antiken Kasmenai auf dem Monte Casale in Sizilien auf Grundlage archivalischer Quellen und archäologischer Funde. Im Fokus stehen die räumliche Struktur und die Nutzungsphasen des Heiligtums sowie vor allem die Metallfunde als Weihgaben, ergänzt durch Keramik, Münzen und Faunareste. Die Studie beleuchtet rituelle Praktiken, Stifteridentitäten und griechisch-indigene Interaktion und trägt so zur Neubewertung Kasmenais in der sakralen Geographie des archaischen Siziliens bei.
Der Titel steht im Open Access als Propylaeum-eBOOK zum Download bereit.


Prof. Dr. Peter von Möllendorff († 10. Juli 2026)

03. August 2026, Ansgar Teichgräber - Aktuelles

Peter von Möllendorff, Professor für Klassische Philologie / Griechische Philologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, ist am 10. Juli 2026 verstorben. Herr von Möllendorff gehörte seit Gründung des Fachinformationsdienstes Altertumswissenschaften 2016 dem wissenschaftlichen Beirat von Propylaeum an. Mit seiner herausragenden fachlichen Expertise, seinem Verständnis für die interdisziplinären Belange der Altertumswissenschaften sowie seinem von Aufgeschlossenheit und konstruktivem Interesse geprägten Engagement hat er als Beiratsmitglied maßgeblich zum Erfolg unseres Projekts beigetragen. Wir denken in tiefer Trauer und Dankbarkeit an über zehn Jahre gemeinsamer Zusammenarbeit zurück.


16.-18. September 2026: Natur – Tiere – Krieg. Beziehungen und Wechselwirkungen von der Antike bis zur Gegenwart

29. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Natur – Tiere – Krieg. Beziehungen und Wechselwirkungen von der Antike bis zur Gegenwart
Internationale Konferenz
Dortmund/hybrid, 16.-18. September 2026

Anmeldeschluss: 1. September 2026

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Im Zentrum der Konferenz steht die Frage, wie Natur- und Tierwelten im Kontext von Krieg und Gewalt verstanden werden können – nicht nur als Ressourcen, sondern auch als eigenständige Akteure, Resonanzkörper und Formen des Widerstands. Dabei richtet die Tagung ihre Aufmerksamkeit auf die historische Wirkmächtigkeit nichtmenschlicher Entitäten – etwa von Landschaften, Klima, Rohstoffen, Tieren oder Mikroorganismen – und auf ihre vielfältigen Verflechtungen mit menschlichen Gesellschaften in Kriegssituationen.

Die Tagung ist transdisziplinär und international ausgerichtet und bringt Forschende aller Karrierestufen aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Sie bietet ein Forum für den Austausch unterschiedlicher Forschungsansätze und Methoden und eröffnet neue Perspektiven auf das Verhältnis von Natur, Tieren und Krieg. Ergänzt wird die Tagung durch eine kleine Ausstellung historischer Fotografien und Gemälde, die zentrale Themen der Konferenz visuell erschließt.

Anmeldung und praktische Hinweise
Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Um sprachliche Barrieren abzubauen und eine breitere internationale Teilhabe zu ermöglichen, setzen wir KI-gestützte Simultanübersetzung ein.

Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Tagung (online oder vor Ort) ist bis zum 1. September 2026 über folgenden Link möglich: https://forms.gle/THQXr9gYX8yStkii6. Anmeldungen per E-Mail können leider nicht berücksichtigt werden.

Veranstaltungsort
TU Dortmund

Kontakt
naw-conference2026.us.fk17@tu-dortmund.de 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


"Hadiya. Festgabe für Stephan Westphalen" - neues Propylaeum-eBOOK

22. Juli 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Anlässlich des 65. Geburtstags von Stephan Westphalen haben Schüler*innen, Freund*innen und Kolleg*innen die Festschrift “ Hadiya. Festgabe für Stephan Westphalen”, herausgegeben von Jon C. Cubas Díaz, Martin Dennert, Jesko Fildhuth, Katinka Sewing, Fabian Stroth, gestaltet. Die Vielfalt der Beiträge spiegelt die Wege, Stationen und Freundschaften, die die wissenschaftliche Laufbahn von Westphalen geprägt haben, wider. Geographisch reicht der Bogen vom östlichen Mittelmeerraum bis nach Südwestdeutschland; methodisch verbindet der Band Bauforschung, ikonographische Analysen und Objektstudien mit Überlegungen zur Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte. Das chronologische Spektrum erstreckt sich von der Spätantike bis in die frühe Neuzeit.


Die Schriften von Norbert Blößner neu in Propylaeum-DOK

21. Juli 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Die Schriften des Altphilologen Norbert Blößner werden sukzessive in Propylaeum-DOK sekundär veröffentlicht.
Blößner studierte die Fächer Griechisch, Latein, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg. Ebendort wurde er mit der Schrift "Die singulären Iterata der Ilias. Bücher 16–20" promoviert. Ebenfalls in Regensburg habilitierte er sich mit dem Werk "Platon, ‘Politeia’ 543a1–555b2: Übersetzung, Kommentar, Appendizes". Von 1998 bis 2025 unterrichtete er an der Freien Universität Berlin, an der er 2005 Privatdozent und 2009 außerplanmäßiger Professor wurde.


28.-29. August 2026: Reich und Schön? Die Fürstengräber der jüngeren Römischen Kaiserzeit aus Emersleben

16. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Reich und Schön? Die Fürstengräber der jüngeren Römischen Kaiserzeit aus Emersleben
Wissenschaftliche Tagung
Halberstadt, 28.-29. August 2026

Anmeldeschluss: 17. August 2026

Die archäologische Sammlung des Städtischen Museums Halberstadt umfasst über 300.000 Objekte, darunter die bedeutenden Funde aus den beiden Fürstengräbern von Emersleben (2. Hälfte des 3. Jahrhunderts n. Chr.). 

Anlässlich des 85. Jahrestages ihrer Entdeckung richtet das Städtische Museum Halberstadt vom 28. bis 29. August 2026 eine wissenschaftliche Tagung aus. Im Mittelpunkt steht eine Neubewertung der einzigartigen Funde. Gleichzeitig soll eine Betrachtung der Emerslebener Bestattungen im Kontext der europäischen Prunkgräber der Römischen Kaiserzeit erfolgen und aktuelle, insbesondere interdisziplinäre Forschungen zu den Themen Gesellschaft, Bestattungssitten, Mobilität und Handel vorgestellt werden.

Veranstaltungsort
Ratssitzungssaal | Rathaus
Holzmarkt 1 | 38820 Halberstadt

Veranstalter
Städtisches Museum Halberstadt
Domplatz 36 | 38820 Halberstadt,
Telefon: 03941 551474

Anmeldung
Bitte bis zum 17. August 2026 per E-Mail an staedtischesmuseum@halberstadt.de mit Angabe der Teilnahme am Abendempfang (Anzahl begrenzt!)
Die Teilnahme ist kostenfrei!

Das vollständige Programm mit weiteren Informationen finden Sie hier als PDF-Download.


Call for Posters: Monument(al) clay

15. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Monument(al) clay
Internationaler interdisziplinärer Workshop
Eichstätt, 17.-18. Oktober 2026

Einsendeschluss: 8. August 2026

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Vom 17.-18. Oktober 2026 findet an der Universität Eichstätt-Ingolstadt der Workshop „Monument(al) Clay“ statt, organisiert von Louis Nebelsick (UKSW Warszawie) und Nadin Burkhardt (Universität Eichstätt-Ingolstadt). Der 17. Oktober ist ganztägig für Vorträge und Posterpräsentation angesetzt, am 18. Oktober ist eine Führung auf dem Stätteberg durch die AusgräberInnen vorgesehen. 

Ziel ist es, Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Archäologie, der Bauforschung und der Materialwissenschaften zusammenzubringen und einen offenen, vergleichenden Austausch auf Grundlage ihrer jeweiligen Fallstudien und Erfahrungen zu ermöglichen. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf einzelnen Befunden, sondern ausdrücklich auch auf methodischen Fragen: Wie lassen sich Lehmbauweisen im archäologischen Befund zuverlässig identifizieren? Welche terminologischen und analytischen Herausforderungen ergeben sich? Welche Verbreitungswege oder Verbindungen lassen sich durch die Verwendung von Lehm rekonstruieren (Stichwort: Wissenstransfer)? Unter welchen Voraussetzungen sind Vergleiche zwischen verschiedenen Regionen und Zeiträumen sinnvoll?

Auf dem Workshop ist am 17. 10. 2026 eine Postersession angesetzt, auf der die Posterersteller ihre Beiträge erläutern können. Auch ohne eigene Teilnahme ist die Einsendung eines Posters möglich, ebenso der Rückversand. Die Postersession bietet Raum für die Präsentation und Diskussion eigener Thesen oder laufender oder abgeschlossener Forschungsprojekte zum Workshopthema. Insbesondere NachwuchswissenschaftlerInnen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Die Bewerbung für ein Poster sollte bis 8. August 2026 via eMail an Nadin.Burkhardt@ku.de sowie l.nebelsick@uksw.edu.pl erfolgen. Bitte beschreiben Sie den angedachten Inhalt des Posters mit mindestens 300, maximal 500 Wörter als WORD oder PDF. Abbildungen können in den Abstract eingefügt werden. Er kann deutsch- oder englischsprachig sein.

Reichen Sie bitte nach Aufforderung die Poster ausgedruckt in A2 oder A1 auf dem Postweg ein. Verfassen Sie die Poster bitte in englischer Sprache. Auch deutsch, französisch, italienisch und polnisch ist möglich. Wenn Sie eine andere Sprache als Englisch verwenden, sollte auf dem Poster ein englischsprachiger Abstract enthalten sein.
Die WorkshoporganisatorInnen werden die eingereichten Posterbewerbungen prüfen und bis zum 30. August 2026 Rückmeldung geben, ob die Einreichung angenommen wird. Die Reisekostenmüssen von den Posterspräsentierenden selbst getragen werden.

Organisation und Kontakt
Nadin Burkhardt (Nadin.Burkhardt@ku.de)
Louis Nebelsick (l.nebelsick@uksw.edu.pl)

Den vollständigen Call for Posters finden hier auf Deutsch oder Englisch als PDF-Download.