Antike Magica in der Frühen Neuzeit (16.–18. Jh.)
Bildwerdung der Antike. Zur Episteme von Zeichnungen und Druckgraphiken der Frühen Neuzeit VI
Berlin, 2. Juli 2027
Einreichungsfrist: 31. Oktober 2026
→ English version
Das sechste Kolloquium der Reihe „Bildwerdung der Antike“ widmet sich den vielfältigen Formen der Wahrnehmung, Tradierung und Interpretation antiker Magica in der Frühen Neuzeit. Ausgangspunkt bilden materielle wie mediale Zeugnisse, d.h. Artefakte und ihre bildlichen Wiedergaben in Zeichnung und Druckgraphik, die im Kontext frühneuzeitlicher Wissens- und Interpretationszusammenhänge hinsichtlich ihrer religiösen, kultischen, apotropäischen, astrologisch-kosmologischen, alchimistischen, medizinischen, rituellen, mythologischen und symbolischen Dimensionen untersucht werden.
Ziel der Tagung ist es, die Mechanismen der wissenschaftlichen Aneignung und der visuellen Vermittlung antiker Magica im europäischen Kontext des 16. bis 18. Jahrhunderts grundlegend zu konturieren.
Erbeten sind Vorschläge für Beiträge in Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch von 20 Minuten Länge, die idealerweise Fallstudie und größere Perspektive verbinden.
Vorschläge (max. 400 Wörter) können bis zum 31. Oktober 2026 zusammen mit einem kurzen Lebenslauf (max. 150 Wörter) mit dem Stichwort „Episteme VI“ an thesaurus(at)bbaw.de eingereicht werden.
Reise- und Hotelkosten (Zug 2. Klasse; Flug Economy Class; 2 Übernachtungen) werden nach dem Bundesreisekostengesetz (BRKG) erstattet.
Eine Veröffentlichung in erweiterter Form ist geplant.
Eine Veranstaltung des Akademienvorhabens „Antiquitatum Thesaurus. Antiken in den europäischen Bildquellen des 17. und 18. Jahrhunderts“ (BBAW) zusammen mit „Phoinix. Platform for Studying Ancient Amuletic Jewellery“ (Budapest). Konzeption: Árpád M. Nagy, Arnold Nesselrath, Cristina Ruggero, Timo Strauch.
Kontakt
thesaurus(at)bbaw.de
Den vollständigen Call for Papers finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.