Propylaeum Blog

"Hadiya. Festgabe für Stephan Westphalen" - neues Propylaeum-eBOOK

22. Juli 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Anlässlich des 65. Geburtstags von Stephan Westphalen haben Schüler*innen, Freund*innen und Kolleg*innen die Festschrift “ Hadiya. Festgabe für Stephan Westphalen”, herausgegeben von Jon C. Cubas Díaz, Martin Dennert, Jesko Fildhuth, Katinka Sewing, Fabian Stroth, gestaltet. Die Vielfalt der Beiträge spiegelt die Wege, Stationen und Freundschaften, die die wissenschaftliche Laufbahn von Westphalen geprägt haben, wider. Geographisch reicht der Bogen vom östlichen Mittelmeerraum bis nach Südwestdeutschland; methodisch verbindet der Band Bauforschung, ikonographische Analysen und Objektstudien mit Überlegungen zur Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte. Das chronologische Spektrum erstreckt sich von der Spätantike bis in die frühe Neuzeit.


Die Schriften von Norbert Blößner neu in Propylaeum-DOK

21. Juli 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Die Schriften des Altphilologen Norbert Blößner werden sukzessive in Propylaeum-DOK sekundär veröffentlicht.
Blößner studierte die Fächer Griechisch, Latein, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg. Ebendort wurde er mit der Schrift "Die singulären Iterata der Ilias. Bücher 16–20" promoviert. Ebenfalls in Regensburg habilitierte er sich mit dem Werk "Platon, ‘Politeia’ 543a1–555b2: Übersetzung, Kommentar, Appendizes". Von 1998 bis 2025 unterrichtete er an der Freien Universität Berlin, an der er 2005 Privatdozent und 2009 außerplanmäßiger Professor wurde.


28.-29. August 2026: Reich und Schön? Die Fürstengräber der jüngeren Römischen Kaiserzeit aus Emersleben

16. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Reich und Schön? Die Fürstengräber der jüngeren Römischen Kaiserzeit aus Emersleben
Wissenschaftliche Tagung
Halberstadt, 28.-29. August 2026

Anmeldeschluss: 17. August 2026

Die archäologische Sammlung des Städtischen Museums Halberstadt umfasst über 300.000 Objekte, darunter die bedeutenden Funde aus den beiden Fürstengräbern von Emersleben (2. Hälfte des 3. Jahrhunderts n. Chr.). 

Anlässlich des 85. Jahrestages ihrer Entdeckung richtet das Städtische Museum Halberstadt vom 28. bis 29. August 2026 eine wissenschaftliche Tagung aus. Im Mittelpunkt steht eine Neubewertung der einzigartigen Funde. Gleichzeitig soll eine Betrachtung der Emerslebener Bestattungen im Kontext der europäischen Prunkgräber der Römischen Kaiserzeit erfolgen und aktuelle, insbesondere interdisziplinäre Forschungen zu den Themen Gesellschaft, Bestattungssitten, Mobilität und Handel vorgestellt werden.

Veranstaltungsort
Ratssitzungssaal | Rathaus
Holzmarkt 1 | 38820 Halberstadt

Veranstalter
Städtisches Museum Halberstadt
Domplatz 36 | 38820 Halberstadt,
Telefon: 03941 551474

Anmeldung
Bitte bis zum 17. August 2026 per E-Mail an staedtischesmuseum@halberstadt.de mit Angabe der Teilnahme am Abendempfang (Anzahl begrenzt!)
Die Teilnahme ist kostenfrei!

Das vollständige Programm mit weiteren Informationen finden Sie hier als PDF-Download.


29-31 July 2026: Time, Tempo, and Storytelling. From Late Antiquity to the Early Middle Ages

15. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Time, Tempo, and Storytelling. From Late Antiquity to the Early Middle Ages
International workshop
Tübingen, 29-31 July 2026

This workshop explores how late antique and early medieval historians used time as a narrative tool. Rather than treating chronology as a neutral backdrop, it asks how authors of chronicles, letters, hagiography, and homilies manipulated narrative time — its pace, sequence, gaps, and repetitions — to shape their audiences' understanding of historical meaning. Across three days, scholars analyse texts from c.300 to c.1100, ranging across the East and West, to explore how time was used to convey ideas on imperial crisis, political justification, exile, violence, sacred life, and memoria.

Venue
Fürstenzimmer · Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11 · 72070 Tübingen

Organisers
Michaela Selway · Yaniv Fox · Samuel Ottewill-Soulsby

Contact and Registration
For enquiries or to register your attendance, contact Michaela Selway: michaela.selway@uni-tuebingen.de 

The complete programme and further information can be found here as a PDF download.


Call for Posters: Monument(al) clay

15. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Monument(al) clay
Internationaler interdisziplinärer Workshop
Eichstätt, 17.-18. Oktober 2026

Einsendeschluss: 8. August 2026

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Vom 17.-18. Oktober 2026 findet an der Universität Eichstätt-Ingolstadt der Workshop „Monument(al) Clay“ statt, organisiert von Louis Nebelsick (UKSW Warszawie) und Nadin Burkhardt (Universität Eichstätt-Ingolstadt). Der 17. Oktober ist ganztägig für Vorträge und Posterpräsentation angesetzt, am 18. Oktober ist eine Führung auf dem Stätteberg durch die AusgräberInnen vorgesehen. 

Ziel ist es, Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Archäologie, der Bauforschung und der Materialwissenschaften zusammenzubringen und einen offenen, vergleichenden Austausch auf Grundlage ihrer jeweiligen Fallstudien und Erfahrungen zu ermöglichen. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf einzelnen Befunden, sondern ausdrücklich auch auf methodischen Fragen: Wie lassen sich Lehmbauweisen im archäologischen Befund zuverlässig identifizieren? Welche terminologischen und analytischen Herausforderungen ergeben sich? Welche Verbreitungswege oder Verbindungen lassen sich durch die Verwendung von Lehm rekonstruieren (Stichwort: Wissenstransfer)? Unter welchen Voraussetzungen sind Vergleiche zwischen verschiedenen Regionen und Zeiträumen sinnvoll?

Auf dem Workshop ist am 17. 10. 2026 eine Postersession angesetzt, auf der die Posterersteller ihre Beiträge erläutern können. Auch ohne eigene Teilnahme ist die Einsendung eines Posters möglich, ebenso der Rückversand. Die Postersession bietet Raum für die Präsentation und Diskussion eigener Thesen oder laufender oder abgeschlossener Forschungsprojekte zum Workshopthema. Insbesondere NachwuchswissenschaftlerInnen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Die Bewerbung für ein Poster sollte bis 8. August 2026 via eMail an Nadin.Burkhardt@ku.de sowie l.nebelsick@uksw.edu.pl erfolgen. Bitte beschreiben Sie den angedachten Inhalt des Posters mit mindestens 300, maximal 500 Wörter als WORD oder PDF. Abbildungen können in den Abstract eingefügt werden. Er kann deutsch- oder englischsprachig sein.

Reichen Sie bitte nach Aufforderung die Poster ausgedruckt in A2 oder A1 auf dem Postweg ein. Verfassen Sie die Poster bitte in englischer Sprache. Auch deutsch, französisch, italienisch und polnisch ist möglich. Wenn Sie eine andere Sprache als Englisch verwenden, sollte auf dem Poster ein englischsprachiger Abstract enthalten sein.
Die WorkshoporganisatorInnen werden die eingereichten Posterbewerbungen prüfen und bis zum 30. August 2026 Rückmeldung geben, ob die Einreichung angenommen wird. Die Reisekostenmüssen von den Posterspräsentierenden selbst getragen werden.

Organisation und Kontakt
Nadin Burkhardt (Nadin.Burkhardt@ku.de)
Louis Nebelsick (l.nebelsick@uksw.edu.pl)

Den vollständigen Call for Posters finden hier auf Deutsch oder Englisch als PDF-Download.


Call for Papers: Arbeitskreis für hagiographische Fragen

09. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Arbeitskreis für hagiographische Fragen
Stuttgart-Hohenheim, 15.–17. April 2027

Einreichungsfrist: 18. Oktober 2026

Vom 15. bis 17. April 2027 findet im Tagungszentrum der Akademie in Stuttgart-Hohenheim die nächste Tagung des Arbeitskreises statt. Dieses Treffen widmet sich keinem thematischen Schwerpunkt. Es soll stattdessen jüngeren Forscher:innen sowie etablierten Wissenschaftler:innen Gelegenheit geben, ihre Arbeiten und Projekte zu hagiographischen Fragen vorzustellen und sie im Plenum zu diskutieren. Sollten Sie Interesse haben, Ihre Forschungen vorzustellen, richten Sie bitte Ihren Vorschlag bis spätestens 18. Oktober 2026 an Johannes Kuber (kuber@akademie-rs.de). Bitte reichen Sie hierfür eine kurze Zusammenfassung bzw. Problematisierung Ihres Themas (max. 1 Seite) und einen kurzen CV ein.

Die Veranstaltung kann durchaus Elemente eines Workshops enthalten. Daher möchten wir es gerne Ihnen überlassen, wie Sie Ihren Beitrag gestalten. Denkbar wären klassische Vorträge (ca. 30 Minuten) mit anschließendder Diskussion, Vorträge mit Kommentaren bis hin zur Diskussion von ausgewählten Texten oder andere Präsentationsformen. Geben Sie also bitte bei der Meldung Ihres Beitrags auch die gewünschte Präsentationsform an.

Unterbringung und Verpflegung erfolgen direkt im Tagungszentrum. Eine Finanzierung kann nicht übernommen werden. Auch Gäste sind bei der Tagung herzlich willkommen. Das Programm wird voraussichtlich im Dezember veröffentlicht.

Organisation
Andreas Bihrer (Universität Kiel), Felicitas Schmieder (Fernuniversität Hagen), Julia Weitbrecht (Universität Köln), Johannes Kuber (Akademie)

Kontakt
Johannes Kuber (kuber@akademie-rs.de)

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als PDF-Download.


Call for Papers: Religion, Meteorology and Climate Anxiety in Late Antiquity

08. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Religion, Meteorology and Climate Anxiety in Late Antiquity
International conference
Innsbruck, 7-8 April 2027

Submission Deadline: 17 August 2026

The international conference RELIGION, METEOROLOGY AND CLIMATE ANXIETY IN LATE ANTIQUITY seeks to explore the complex relationships between atmospheric phenomena, environmental uncertainty, religious practices and strategies of resilience in the Late Antique world. Within the framework of the Networks of Sanctity, Lived Religion and Climate Risk in the Post-Roman West (NEXUS) project, funded by the University of Innsbruck (UIBK) and based at the Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik, the conference will examine how Christian communities in the late antique world interpreted, experienced and responded to climatic and environmental challenges, with particular attention to the ways in which religious strategies shaped these responses.

More broadly, the conference aims to reflect on how extreme weather events and disaster narratives contributed to processes of religious innovation, the construction of authority and cultural transformation in Late Antique and post-Roman societies. The conference particularly welcomes contributions engaging with ecocritical approaches, lived religion, hagiographical studies and interdisciplinary perspectives combining textual, archaeological and environmental analysis. 

The workshop will take place at the Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik, University of Innsbruck, on 7-8 april 2027. Proposals including a title, an abstract and a short CV (each with a maximum length of 300 words) should be sent to Rocio.Suarez-Vallejo@uibk.ac.at before 17 August 2026.
Subject to the availability of funding, we aim to contribute towards travel expenses.
The contributions are expected to be published in an edited monograph.

Organisation and Contact
Rocío Suárez Vallejo
Rocio.Suarez-Vallejo@uibk.ac.at 

The complete Call for Papers can be found here as a PDF-Download.


Neues Propylaeum-eBOOK: "kulturGUTerhalten. Rekonstruktion – Ergänzung – Retusche. Geschichte(n) der Restaurierung archäologischer Schätze"

08. Juli 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

"kulturGUTerhalten. Rekonstruktion – Ergänzung – Retusche. Geschichte(n) der Restaurierung archäologischer Schätze", herausgegeben von Elisabeth Ehler und Uwe Peltz, thematisiert das Thema der Restaurierung und Konservierung archäologischer Objekte um diese dauerhaft als Kunstwerke und Zeugnisse der Menschheitsgeschichte zu bewahren. Die Ergebnisse des dazu stattgefundenen Symposiums von 2024 werden im vorliegenden Band präsentiert. Der Titel steht im Open Access als Propylaeum-eBOOK zum Download bereit und ist zudem als Printexemplar im Buchhandel erhältlich.


Informationsveranstaltung: Altertumswissenschaftliches Publizieren im Open Access – Fragen und Antworten

07. Juli 2026, Katrin Bemmann - Aktuelles

Am Dienstag, den 17. November 2026 veranstaltet das Team von Propylaeum eine Informationsveranstaltung zum Thema “Altertumswissenschaftliches Publizieren im Open Access – Fragen und Antworten”

Sie möchten Ihre altertumswissenschaftliche Publikation im Open Access veröffentlichen? Ihre Forschungsergebnisse sollen frei zugänglich sein und dauerhaft nachnutzbar sein? Gleichzeitig fragen Sie sich, ob Open Access für Ihr Publikationsvorhaben geeignet ist, oder möchten die Abläufe und Möglichkeiten besser verstehen?

Die von Propylaeum – Fachinformationsdienst Altertumswissenschaften organisierte Informationsveranstaltung vermittelt kompakt grundlegendes Wissen rund um das wissenschaftliche Publizieren im Open Access. Ausgehend von den Publikationsangeboten von Propylaeum E-Publishing sowie den Services von NFDI4Culture und NFDI4Objects werden praxisnah zentrale Fragen wie zum Beispiel diese beantwortet:

  • Welche Möglichkeiten habe ich als Autor/-in, meinen Aufsatz, meine Dissertation oder meine Monografie im Open Access zu veröffentlichen?
  • Welche Optionen gibt es für Herausgeber/-innen, einen Tagungsband zu publizieren oder ein wissenschaftliches E-Journal zu gründen?
  • Ist neben einer Open-Access-Publikation auch eine gedruckte Ausgabe möglich?
  • Welche Auswirkungen hat Open Access auf Sichtbarkeit, Reputation und wissenschaftliche Anerkennung?
  • Welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für altertumswissenschaftliche Open-Access-Publikationen?
  • Was sind eigentlich ORCID-IDs und welche Vorteile bieten sie für Forschende?
  • Wie lassen sich Forschungsdaten, die im Zusammenhang mit einer Publikation entstanden sind, nachhaltig veröffentlichen und nachweisen?
  • Welche Besonderheiten ergeben sich bei Bildrechten und Lizenzen? Unter welchen Voraussetzungen können geschützte Abbildungen veröffentlicht werden, und welche Vorteile kann Open Access bei der Klärung von Nutzungsrechten bieten?

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende sowie Wissenschaftler/-innen der Altertumswissenschaften in allen Karrierephasen.

Die  Veranstaltung wird durchgeführt von Dr. Maria Effinger (Universitätsbibliothek Heidelberg / Propylaeum / NFDI4Culture / NFDI4Objects) und PD Dr. Dr. Grischka Petri (FIZ Karlsruhe / NFDI4Culture), die Moderation übernimmt Dr. Lisa Dieckmann (Universität Köln / prometheus e.V. / NFDI4Culture).

Die Veranstaltung findet von 10:00–12:00 Uhr, online via Zoom statt:

https://adwmainz.zoom.us/j/93060105212