Projektbeschreibung

Das Projekt "Rezeption der Antike im semantischen Netz: Buch, Bild und Objekt" hatte die Digitalisierung, die webbasierte Bereitstellung sowie die Erschließung von Drucken zur Archäologie und Ägyptologie vom 16. bis zum Beginn des 20 Jahrhunderts zum Thema. Das Projekt wurde vom 1.September 2009 bis zum 31. Dezember 2012 gemeinsam vom Deutschen Archäologischen Institut Rom, der Universitätsbibliothek Heidelberg, der Winckelmann-Gesellschaft Stendal und der  Arbeitsstelle für Digitale Archäologie - Cologne Digital Archaeology Laboratory in Köln durchgeführt.

Neben der Digitalisierung der Alten Drucke wurden in ausgewählten Projektteilen Formen der semantischen Vernetzung  erprobt. Dies geschah während der ersten Projektphase am Beispiel der Stosch’schen Gemmen, die mit den Digitalisaten kontextualisiert wurden. In einem weiteren Schritt wurde der „Palace of Minos“ kontextualisiert.

Inhalte

Angestrebt wurden strukturverbessernde Maßnahme für die Geschichts-, Kunst- und Altertumswissenschaften durch die Digitalisierung eines wesentlichen Teiles der Alten Drucke an, die seit dem Beginn der Forschungen der frühen Antiquare während der Renaissance bis zum Ausgang des 19. Jahrhunderts zur klassischen, vorderasiatischen und ägyptischen Archäologie erschienen sind. Dieses Quellenmaterial ist die Grundlage für eine Reihe wissenschaftlicher Studien, von denen mit den Untersuchungen zu den Gemmensammlungen des 17. und 18. Jahrhunderts und zur Rezeptionsgeschichte der antiken Skulptur bereits zwei in das Projekt selbst integriert sind.  Bei der Auswahl der zu digitalisierenden Titel lag beim Deutschen Archäologischen Institut der Sammelschwerpunkt auf der Topographie Roms und Italiens. Daher erstreckt sich die Titelauswahl vorrangig auf diese Regionen. Die Universitätsbibliothek Heidelberg hat schwerpunktmäßig Titel zu Griechenland, der Türkei, dem übrigen östlichen Mittelmeerraum sowie zu Ägypten digitalisiert. Die beiden Projektpartner verfügen über herausragende, sich ideal ergänzende Bestände, die einen wesentlichen Teil der Antikenrezeption dieser Epochen nicht nur reflektieren, sondern auch die Geschichte der Archäologie und der Ägyptologie an sich dokumentieren.

Deutsches Archäologisches Institut Rom

Die digitalisierten Alten Drucke des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom sind zwischen etwa 1500 und 1830 entstanden und dokumentieren die Entwicklung der Auseinandersetzung mit den materiellen Hinterlassenschaften der Antike von der Renaissance bis zum Zeitalter der Aufklärung und der Etablierung der Klassischen Archäologie als selbstständiger Disziplin. Der Gesamtbestand der Bibliothek des DAI Rom zu dieser chronologisch und thematisch definierten Gruppe beträgt ca. 1800 Bände.Ein Schwerpunkt des Rarabestandes liegt naturgemäß auf der Topographie Roms und Italiens, nicht nur, weil die Bibliothek hier ihren Standort hat, sondern auch weil sich Rom seit der Rückkehr der Päpste aus dem Exil in Avignon zum Zentrum und gleichzeitig zum Studienobjekt der antiquarischen Forschung entwickelt hatte. Diese war bestrebt, die antiken Funde und die Topographie des alten Rom mit den Informationen der antiken Schriftquellen zu erklären und in Einklang zu bringen. Die Werke der meisten Antiquare sind vorhanden, von den noch fast ausschließlich an den Schriftquellen orientierten Studien des G.P. Leto  und des F. Blondus über den vielleicht ersten Spezialforscher A. Fulvio bis hin zu späten Kompilatoren wie R. Venuti. Oft liegen mehrere Ausgaben und Übersetzungen vor. Vom topographischen Ansatz ausgehend, wurden bereits im 16. Jh. zahlreiche Spezialuntersuchungen zu verschiedenen Denkmälergattungen verfasst, die sich in den nachfolgenden Jahrhunderten fortsetzten, zum Teil eigene Forschungsstränge begründeten und ihrerseits auf Kunst und Kultur ihrer Entstehungszeit einwirkten. Als einige frühe Beispiele seien hier genannt U. Aldrovandi zur Skulptur, P. Apianus und J. Mazochius zu den Inschriften und für die Numismatik F. Orsini. Die Zunahme von Antikensammlungen in ganz Europa führte im 17. Jh. zu einem weiteren Aufblühen der antiquarischen Gelehrsamkeit, die eines ihrer Hauptanliegen darin sah, reale Objekte mit Personen oder Ereignissen in Beziehung zu setzen, die aus der schriftlichen Überlieferung bekannt waren. Das Zentrum des Interesses lag hierbei weiterhin in Rom und Italien, welches zunehmend bereist wurde. Neben den nach wie vor gepflegten Gattungen der topographischen Untersuchungen und der Corpora zu einzelnen Denkmälergruppen  entstanden nun auch umfangreiche Sammlungskataloge, die im Bestand der Bibliothek gut vertreten sind, von frühen Beispielen wie H. Prideaux über die Arbeiten F. Goris zu den florentiner Sammlungen bis hin zu vielbändigen Werken wie die von E. Pistolesi.

Vor allem aber waren es die bourbonischen Ausgrabungen in Herculaneum und Pompeji, die den Blick auf die Antike erweiterten und in der mehrbändigen, offiziellen Publikation Le antichità di Ercolano esposte, 1757-1792 vorgelegt wurden, welche durch zahlreiche kleinere Publikationen vom Hof unabhängiger Gelehrter ergänzt wurden. Etwa gleichzeitig weckten nun auch die monumentalen Ruinen der griechischen Städte Unteritaliens und Siziliens das Interesse der Gelehrten und es entstanden großformatige Stichwerke und wissenschaftliche Studien wie G. Pancrazi und J.P. D'Orville.

Am Ende der Entwicklung war aus der antiquarischen Forschung eine wissenschaftliche Disziplin geworden, die sich als Teil der Altertumswissenschaft eines überaus lebhaften Interesses erfreute, da die Kultur der Antike als normativer Orientierungs- und Anhaltspunkt in vielen Bereichen des kulturellen und politischen Lebens rezipiert wurde. Die Antikenbegeisterung Goethes ist hierfür ebenso ein Beleg wie die Einrichtung entsprechender Lehrstühle an den Universitäten und schließlich auch die 1829 erfolgte Gründung des Instituto di Corrispondenza Archeologica in Rom, für das der preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm das Protektorat übernahm.

Die Bereitstellung und Erschließung der Alten Drucke aus der Frühgeschichte der Archäologie ist vor diesem Hintergrund nicht nur fachintern, sondern fächerübergreifend ein Beitrag zur interdisziplinären, kulturgeschichtlichen Forschung.

Universitätsbibliothek Heidelberg

Bei der für die Digitalisierung aus den Beständen der Heidelberger Sondersammelgebiete ausgewählten Literatur zur Topographie und Kunst Griechenlands, der Türkei sowie Syriens, Jordaniens und Ägyptens handelt es sich um Bände aus der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts, die den damaligen Kenntnisstand zur Antike vermitteln, was gelegentlich Informationen zu Monumenten der byzantinischen Zeit mit einschließt. Der Komplex umfasst sowohl Tafelwerke zu antiken Stätten und Sammlungskataloge, als auch Grabungsberichte, Reisebeschreibungen und Werke theoretischer Natur, die vor allem seit dem 18. Jahrhundert erschienen sind und die in jener Zeit stattfindende Ausbildung der Archäologie und Ägyptologie zu eigenständigen wissenschaftlichen Disziplinen dokumentieren bzw. damit einhergingen. Unter den Titeln aus dem Bereich der Klassischen Archäologie befindet sich als eines der frühesten Werke die 1678 erschienene Reisebeschreibung von J. Spon und G. Wheler, die erste Topographie Athens und des übrigen Griechenlands mit in Ansätzen wissenschaftlichen Kriterien; die enthaltenen Abbildungen blieben für mehr als ein halbes Jahrhundert die wichtigste Informationsquelle zur griechischen Architektur des Altertums. Als Beispiele für die ab ca. 1750 einsetzende, erste große Welle an Prachtpublikationen, mit welchen Frankreich und England in einen Wettkampf der Nationen auf dem Feld der Archäologie eintraten, sind die Hauptwerke von R. Wood zu den großen Ruinenstätten römischer Zeit in Palmyra und Baalbek zu nennen. Sie vertreten, wie auch die Werke von J. Stuart und N. Revett oder des französischen Architekten J.-D. Le Roy und andere mehr, den neuen Typus der Antikendokumentation, die als Ergebnisse organisierter archäologischer Expeditionen zustande kamen, anlässlich derer man in vorbildgebender Weise planmäßige Erfassungen der Baudenkmäler Griechenlands unternahm. Als eine weitere wichtige Gattung bei der Auswahl auf dem Gebiet der Klassischen Archäologie sind die z.T. mit großformatigen Stichtafeln opulent ausgestatteten Reiseberichte berücksichtigt, welche auch in damals wenig bekannte Gegenden führten und im 18. Jh. einen geradezu inflationären Schub erhielten, so z.B. die Werke von H. Maundrell, J.P. Tournefort, L.F. Cassas  oder W.R. Hamiltons. Sie sind deswegen für die aktuelle Forschung so überaus wertvoll, weil in ihnen oft die eigentlichen Informationen über die Reise mit heute besonders wichtigen Objektbeschreibungen und wissenschaftliche Abhandlungen kombiniert sind. Ausgewählt wurden darüber hinaus eine Reihe von grundlegenden Sammlungskatalogen.

Universitätsbibliothek Heidelberg

Die ausgewählte ägyptologische Literatur dokumentiert Ägypten mit seinen antiken Monumenten, als diese noch unzerstört oder nur teilweise beschädigt waren. Dies betrifft in erster Linie die Gräber, Tempel und Pyramiden, die von den Reisenden bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts noch in ihrem weitgehend antiken Zustand betrachtet werden konnten. Aufgrund von Beschreibungen und Zeichnungen waren so wichtige Rekonstruktionen der originalen Zustände wieder zu gewinnen. Hierzu gehören etwa das mit qualitätvollen Veduten, Bauaufnahmen und detaillierten Karten des Nils ausgestattete, 1757 erschienene Stichwerk F. Nordens, das die erste ausschließlich Ägypten gewidmete Publikation darstellt, und R. Pocockes Description of the East von 1743, welche mit seinen Bild- und Textinformationen zur bislang unbekannten Architektur Ägyptens den eigentlichen Auftakt zur Fachdisziplin Ägyptologie bildete. Auch die Bände von J.F.L. Grobert und W. Osburn sind in diesem Kontext anzuführen. Nachdem es J.-F. Champollion 1822 gelungen war, die Hieroglyphen zu entziffern, setzten auch die ersten wissenschaftlichen Grabungstätigkeiten ein, wofür hier beispielhaft nur die von W.M.F. Petrie, A.E. Mariette oder H. Brugsch genannt seien, auf deren Publikationen bis heute in der Forschung zurückgegriffen wird.

Die zentralen Werke zur antiken Topographie und Kunst des Mittelmeerraumes sind in der Universitätsbibliothek Heidelberg nicht nur allesamt in den Originalausgaben, sondern in sehr vielen Fällen auch in (vornehmlich deutschen) Übersetzungen vorhanden. Letztere sind für die Erforschung der Rezeption der Antike von nicht zu unterschätzender Bedeutung, verschafften sie doch auch Kenntnis und Zugang für den interessierten Leser im deutschsprachigen Raum.

Winckelmann-Gesellschaft Stendal

Die Winckelmann-Gesellschaft Stendal hat sich mit der Digitalisierung und Inventarisierung der Daktyliothek des Barons Philipp von Stosch beschäftigt. Diese Sammlung von Originalen und Abdrücken antiker und neuzeitlicher, antikisierender Gemmen umfasst knapp 3500 Stücke.

Durch sie lassen sich wertvolle Informationen über so verschiedene Themenbereiche wie Mythologie, Kriegführung, Kindererziehung, Mode, berühmte Persönlichkeiten oder die Wissenschaft der Antike gewinnen. Ferner wird die Winckelmann-Gesellschaft die Rezeption der antiken Gemmen vom 17. bis ins 19. Jahrhundert untersuchen, da Stichwerke aus diesem Zeitraum nach Darstellungen der Stosch’schen Gemmen durchgesehen werden. Das Resultat des Projektes wird eine auf diese Weise erstmals so umfassend zusammengestellte Sammlung antiker Artefakte und ihrer wissenschaftlichen Rezeption, die jedem Interessierten im Internet frei zugänglich sein wird.

Weitere Informationen finden Sie hier

Digitalisierung

Das Deutsche Archäologische Institut Rom hat die Digitalisierung der Drucke an einen externen Anbieter übergeben. Die Drucke wurden vom DAI Rom bibliographisch in ZENON DAI erschlossen, die Aufbereitung der Digitalisate fand dann beim Arbeitsstelle für Digitale Archäologie - Cologne Digital Archaeology Laboratory in Köln statt, wo sie in den iDAI.Bookbrowser (als Modul von Arachne) integriert wurden. Die bibliographischen Metadaten wurden in Köln um die Strukturdaten ergänzt, dies erfolgte direkt in Arachne (für alle Bände die Inhaltsverzeichnisse, das Vorkommen von Abbildungen und ggf. Bildunterschriften).

Beim digitalisierten Buch im iDAI.Bookbrowser wurde eine direkte Verknüpfung zum entsprechenden Datensatz im ZENON DAI angeboten. Im jeweiligen ZENON-Datensatz wird wiederum die URL zum digitalisierten Buch im iDAI.Bookbrowser angezeigt.

Eine OCR-Bearbeitung für eine Volltextrecherche wude im Verlauf des Projektes erreicht. Die Langzeitarchivierung der produzierten Daten erfolgt am Regionalen Rechenzentrum der Universität zu Köln sowie in Berlin an der Zentrale des DAI in Zusammenarbeit mit dem Konrad Zuse-Rechenzentrum.

 

An der Universitätsbibliothek Heidelberg weuden alle im Rahmen des Projektes zu bearbeitenden Bände im hauseigenen Digitalisierungszentrum digitalisiert und für die Internetpräsentation aufbereitet. Auch die Langzeitarchivierung der produzierten Daten erfolgte in Heidelberg. Für die überwiegende Mehrzahl der Bände, die in modernen Schriftarten gedruckt sind, ist mittels OCR-Bearbeitung eine Volltextrecherche ermöglicht worden. Weitere Informationen zum Workflow und zur eingesetzten Technik finden Sie hier.

Bibliographische Erschließung

Die bibliographischen Metadaten der digitalisierten Werke wurden in Rom, soweit nicht bereits geschehen, in ZENON (Aleph) nach den Anglo-American Cataloguing Rules, Alte Drucke katalogisiert. Hierbei werden die Anforderungen für die Datenlieferungen an EROMM und ZVDD erfüllt. Die Werke haben in ZENON einen permanenten Link zum Digitalisat in Arachne erhalten. Die katalogisierten bibliographischen Angaben werden aus Arachne heraus direkt adressiert.
In der Universitätsbibliothek Heidelberg weuden die digitalen Reproduktionen formal (RAK) und sachlich (RSWK und DDC) im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) katalogisiert. Hierbei sind die Anforderungen für die Datenlieferungen an EROMM und ZVDD erfüllt worden.

Alle im Projekt digitalisierten Titel sind auch über die Metasuche der Virtuellen Fachbibliothek Altertumswissenschaften PropylaeumSEARCH recherchierbar und sollen über die OAI-Schnittstelle auch in weitere nationale und internationale Nachweisinstrumente eingebunden werden.

Objekterschließung (Stosch’sche Gemmensammlung)

In die archäologische Bild- und Objektdatenbank Arachne wurde das Projekt zur Stosch'schen Gemmensammlung modellhaft eingebunden. In der Beschreibung dieser berühmten Gemmensammlung durch J. J. Winckelmann, eine Gründerfigur der Klassischen Archäologie, sind keine Abbildungen enthalten. Nichtsdestotrotz handelt es sich in datenbanktechnischer Sicht um eine große Aufreihung von Einzelobjekten, nur dass diese eben textuell beschrieben sind. Anders als in den Projekten Clarac und Maffeiano wurden demnach nicht Abbildungen dieser Objekte zu Ausgangspunkten der Kontextualisierung. Sie wurden durch ein entwickeltes Arachne-Eingabeformular nach den Regeln der TEI kodiert.

Aufgrund des katalogartigen Charakters des Winckelmann-Textes sollte der Objektbezug im Mittelpunkt der Kontextualisierung stehen. Von der Textpassage ausgehend wurde die von den Bearbeitern innerhalb von Arachne manuell vorzunehmende Kontextualisierung zunächst auf die ca. 3.500 Abdrücke der im Stendaler Museum vorhandenen Daktyliothek der Stosch'schen Steine verweisen. Sie waren bereits vollständig im Detail digital aufgenommen worden, so dass diese 3.500 Scans im Projekt verwendet werden konnten. Zudem sind sie teilweise in den Publikationen der Edition der Winckelmann-Schriften (seit 1996) identifiziert; auf dieses Wissen konnte im Projekt zurückgegriffen werden.

Die Datenmodellierung bei der Verknüpfung von Sinneinheiten im Text und Informationseinheiten in Arachne erfolgte hinsichtlich der Kontexte den vorhandenen Arachne-Kategorien, hinsichtlich der Begrifflichkeit dem Arachne-Thesaurus, der mit Thesauri aus anderen Bereichen des DAI zunehmend zusammengeführt wird (ZENON DAI, Emagines/Image Finder)

Im Rahmen des Projektes sollten die in den begrifflichen Bereich der Stosch'schen Gemmensammlung fallenden Teile kulturwissenschaftlicher Dokumentationsstandards systematisch aufbereitet werden. In Arachne sind das die Bereiche Reproduktion, Rezeption, Einzelobjekt, Szene, Motiv und Sammlung. Die entsprechenden Strukturen aus ICONCLASS, HiDa/MIDAS, »Museumdat« wurden in einer Konkordanz zu Arachne in Beziehung gesetzt und eventuell fehlende Ebenen in Arachne ergänzt. Parallel dazu sollte der direkt vom Projekt betroffene semantische Bereich in Arachne und den genannten Dokumentationsstandards in eine hierarchisierte Thesaurusbaumstruktur überführt werden. Sie mussten mit den spezifischen Arachne-Feldern verknüpft und durch einen Thesaurusbrowser navigier- und handhabbar gemacht werden.

Veröffentlichungen zum Projekt

  • M. Effinger: Acht auf einen Streich: Propylaeum – Die Virtuelle Fachbibliothek Altertumswis-senschaften, in: Millennium. Jahrbuch zu Kultur und Geschichte des ersten Jahrtausends n. Chr. / Yearbook on the Culture and History of the First Millennium C.E. , 8, 2011, S. 1 - 18
  • Rieger – H. Rose – J. Rychert – St. Steidle, Rezeption der Antike im Semantischen Netz, KuBA 1, 2011, 182–183.
  • M. Remmy, Kontextualisierung der Gemmensammlung des Barons Philipp von Stosch, Ku-BA 1, 2011, 187-188.
  • L. Berger – F. Kähler – M. Röhl – H. Rose – U. Stockinger, Rezeption der Antike im Seman-tischen Netz II, KuBA 2, 2012, 267–270.
  • H. Rose – M. Röhl – L. Berger, Rezeption der Antike im Semantischen Netz III  - Ergebnisse und Perspektiven, KuBA 3, 2013, 275–279.
  • L. Berger – M. Röhl – H. Rose, Medium Stichwerke. Der Kupferstich in den archäologischen Wissenschaften, in: P. Scheding – M. Remmy (Hrsg.), Antike Plastik 5.0:// 50 Jahre Forschungsarchiv für Antike Plastik in Köln. Ausstellungskatalog Bonn  (Berlin 2014), 182–190.