Grab I (P10.1)

Inhaber: Djefai-Hapi I.

Djefai-Hapi I. war in seiner Funktion als Nomarch sowohl Bürgermeister von Asyut als auch Vorsteher der Priester der Tempel von Upuaut und Anubis, den Hauptgottheiten der Stadt. Er war zweimal verheiratet, seine Frauen hießen Sennuy und Wepay. Er hatte zwei Söhne, beide mit Namen Djefai-Hapi, einen Bruder mit demselben Namen und eine Tochter, die wie seine Mutter Idy hieß (Kahl, Jochem, Ancient Asyut: the first synthesis after 300 years of research (The Asyut Project 1), Wiesbaden 2007, 130-132). Den Namen seines Vaters gab er in seinen Inschriften nicht an, stattdessen nannte er sich selbst Abkömmling des Gottes Upuaut. Vermutlich war der aus forschungsgeschichtlichen Gründen als Djefai-Hapi II. bekannte Nomarch, Bürgermeister von Assiut und Vorsteher der Priester der Tempel von Upuaut und Anubis, sein Vater.

Datierung: Sesostris I. (12. Dyn.); ca. 1910 v. Chr.

Forschungsstand vor Beginn der Arbeiten des deutsch-ägyptischen The Asyut Project:


In Gänze wurde Grab I niemals systematisch wissenschaftlich erforscht (JochemKahl,  Ancient Asyut: the first synthesis after 300 years of research (The Asyut Project 1), Wiesbaden 2007, 86-92). Die Französische Expedition unter Bonaparte dokumentierte im Jahre 1799 die Architektur des Grabes (Edmé-François Jomard et al., Description de l’Égypte ou recueil des observations et des recherches qui ont été faites en Égypte pendant l’Expédition de l’armée française, Seconde édition (Paris 1820-1830), A.IV, Taf. 44), Francis Llewellyn Griffith im Jahre 1888 (Francis Llewellyn Griffith, The Inscriptions of Siût and Dêr Rîfeh, in: The Babylonian and Oriental Record: A Monthly Magazine of the Antiquities of the East 3, 1888-1889, 166-168; Francis Llewellyn Griffith, The Inscriptions of Siût and Dêr Rîfeh (London 1889), 9-10, Taf. 1-10) und Pierre Montet in den Jahren 1911 und 1914 (Pierre Montet, Les tombeaux de Siout et de Deir Rifeh, in: Kêmi. Revue de philologie et d‘archéologie égyptiennes et coptes 1, 1928, 54-68; Pierre Montet, Les tombeaux de Siout et de Deir Rifeh (suite), in: Kêmi. Revue de philologie et d‘archéologie égyptiennes et coptes 3, 1930-35, 45-86) gaben die Inschriften des Grabes in Handkopien wieder. Architektur, Dekoration und archäologische Forschungen wurden beinahe vollkommen vernachlässigt (Ausnahmen: G. A. Wainwright, A Subsidiary Burial in Hap-Zefi's Tomb at Assiut, in: Annales du Service des Antiquités de I‘Egypte 26, 1926, 160-166; Battiscombe Gunn, The Coffins of Heny, in: Annales du Service des Antiquités de l‘Egypte 26, 1926, 166-171; William Stevenson Smith, A Painting in the Assiut Tomb of Hepzefa, in: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Institutes Abteilung Kairo 15, 1957, 221-224; Maria C. Shaw, Ceiling Patterns from the Tomb of Hepzefa, in: American Journal of Archaeology 74, 1970, 25-30). Seit 2004 hat das deutsch-ägyptische The Asyut Project begonnen, die Architektur, Inschriften und Bilddekoration von Grab I nach heutigen Standards aufzunehmen, Faksimiles und neue Pläne anzufertigen.


Beschreibung:


Zur Zeit von König Sesostris I., dem zweiten König der 12. Dynastie, ließ sich der Nomarch Djefai-Hapi I. um 1910 v. Chr. das größte Grab auf dem Gebel Asyut al-gharbi anlegen. Darüber hinaus ist dieser Bau auch das größte Felsgrab seiner Zeit in Ägypten.
Grab I wurde im unteren Bereich des Gebel Assiut al-gharbi, ungefähr 75 m über dem Meeresspiegel, auf der geologischen Stufe 2 aus dem Fels gehauen (Abb. 1-2). Durch die Steinbruchtätigkeiten des späten 18. Jahrhunderts n. Chr. wurde das Grab teilweise zerstört (Jochem Kahl, Die Zeit selbst lag nun tot darnieder. Die Stadt Assiut und ihre Nekropolen nach westlichen Reiseberichten des 17. bis 19. Jahrhunderts: Konstruktion, Destruktion und Rekonstruktion (The Asyut Project 5), Wiesbaden 2013, 95-106). Heute ist Grab I noch auf einer Länge von 55 m im Innern des Berges erhalten (Abb. 3). Weitere, davor gelegene 16 m gehörten zu einer ersten Raumeinheit (First Hall), welche zwischen 1778 und 1798 Opfer von Steinbrucharbeiten wurde. Reste der Decke dieses ersten Raumes sowie Seitenkammern sind aber noch erkennbar (Abb. 4).
Trotz der Zerstörungen kann das gesamte Architekturkonzept von Grab I aus noch im Grab vorhandenen Inschriften und archäologischer Feldarbeit rekonstruiert werden (Eva-Maria Engel & Jochem Kahl, Die Grabanlage Djefaihapis I. in Assiut: ein Rekonstruktionsversuch, in: Joanna Popielska-Grzybowska, Olga Białostocka & Jadwiga Iwaszczuk (Hgg.), Proceedings of the Third Central European Conference of Young Egyptologists. Egypt 2004: Perspectives of Research. Warsaw 12-14 May 2004 (Acta Archaeologica Pultuskiensia 1), Pułtusk 2009, 55-59). Von einer am Rande des Fruchtlandes gelegenen, heute nicht erhaltenen bzw. nicht mehr sichtbaren Kapelle führte ein Aufweg zum Gebel Assiut al-gharbi (Abb. 5) und mündete dort in eine erste aus dem Fels gearbeitete, heute stark zerstörte Halle mit einer Fläche von ca. 16 x 12,5 m und einer Raumhöhe von über 11 m (Abb. 5; Jochem Kahl, Tomb I (P10.1): Causeway, first hall, and main shaft, in: Jochem Kahl, Mahmoud El-Hamrawi & Ursula Verhoeven, The Asyut Project: Thirteenth Season of Fieldwork (2017), in: Studien zur Altägyptischen Kultur 47, 2018, 137-140). In dieser Halle sind die Seitenwände teilweise durchbrochen und geben so Zugang zu Bestattungsanlagen, die wahrscheinlich für Verwandte oder Vertraute Djefai-Hapis I. angelegt worden waren. Auch das Grab des Heny, eines Beamten aus der Zeit Djefai-Hapis I., war in dieser Halle angelegt worden. (G. A. Wainwright, A Subsidiary Burial in Hap-Zefi's Tomb at Assiut, in: Annales du Service des Antiquités de I‘Egypte 26, 1926, 160-166; Battiscombe Gunn, The Coffins of Heny, in: Annales du Service des Antiquités de l‘Egypte 26, 1926, 166-171).  Von dieser heute noch in ihren Grundmauern erhaltenen Halle aus gelangt man in einen ersten Korridor von ca. 14 m Länge und 8,5 m Breite, der ebenfalls beinahe 11 m hoch ist. Er ist u.a. mit der aus dem königlichen Umfeld stammenden Verklärungsliturgie no. 7 (Jochem Kahl, S1S 380-418: Eine Textidentifizierung, in: Göttinger Miszellen 139, 1994, 41-42; Jochem Kahl, Siut-Theben: Zur Wertschätzung von Traditionen im alten Ägypten (Probleme der Ägyptologie 13), Leiden – Boston – Köln 1999, 53-186), aber auch mit Titeln und Epitheta des Grabherrn beschriftet und weist bildliche Dekorationselemente auf. Die Decke dieses Korridors ist mit gemalten Sternen geschmückt. Ein großer Türdurchgang (Abb. 6), der einst mit einer schweren Holztür verschließbar gewesen sein muss, führt in die über 6 m hohe Große Querhalle (Great Transverse Hall), deren Grundriss 21 m x 10,5 m misst und deren Decke mit geometrischen Mustern dekoriert ist (Abb. 7). Auf der nördlichen Hälfte der Ostwand der Halle sind die zehn Verträge, die Djefai-Hapi mit den Priesterschaften und dem Nekropolenpersonal von Assiut zur Sicherung seines Totenkultes schloss, in einer monumentalen Inschrift auf ca. 40 m² Beschreibfläche wiedergegeben (Abb. 8) (Jochem Kahl, Regionale Milieus und die Macht des Staates im Alten Ägypten: Die Vergöttlichung der Gaufürsten von Assiut, in: Studien zur Altägyptischen Kultur 41, 2012, 163-188). Ebenfalls auf der Ostwand (südliche Hälfte) ist ein Text mit über einhundert idealbiographischen Epitheta angebracht. Die anderen Wände der Großen Querhalle sind mit sogenannten Szenen des täglichen Lebens bemalt (Mahmoud El-Khadragy, Fishing, Fowling and Animal-handling in the Tomb of Djefaihapi I at Asyut, in: The Bulletin of the Australian Centre for Egyptology 18, 2007, 131-133). Auf Türdurchgängen der Westwand sind zudem Namen, Titel und Epitheta Djefai-Hapis I. in Relief wiedergegeben. Diese Wand bietet Zugang zu einem in der zentralen Achse gelegenen zweiten Korridor, aber auch zu zwei Seitenkammern, wobei die eine nördlich, die andere südlich der zentralen Achse liegt. Diese aus dem Fels gearbeiteten Kammern waren ursprünglich dekoriert, und zumindest die im nördlichen Bereich der Westwand gelegene weist noch Spuren einer Scheintür auf, so dass anzunehmen ist, dass beide Kammern für den Kult der nächsten Verwandten von Djefai-Hapi I. bestimmt waren. Der zweite, ca. 12 m lange, 5 m breite und 5 m hohe Korridor ist mit Malereien dekoriert (Mahmoud El-Khadragy, Fishing, Fowling and Animal-handling in the Tomb of Djefaihapi I at Asyut, in: The Bulletin of the Australian Centre for Egyptology 18, 2007, 126-131), die auf der Nordwand Djefai-Hapi I. zeigen, wie er mit Familienangehörigen in einem Boot zur Jagd in die Sümpfe ausfährt, während auf der Südwand das Herbeibringen landwirtschaftlicher Güter aus den Wirtschaftsanlagen des Grabherren dargestellt wird (Abb. 9). Dieser Korridor führt in eine 15 x 12 m große und ca. 5,20 m hohe innere Halle, in welcher ein aus dem Fels gearbeiteter Schrein zentral für Scheintür und Opferlisten sowie eine heute nicht mehr vorhandene Grabstatue Raum bot (Mahmoud El-Khadragy, The Shrine of the Rock-cut chapel of Djefai-Hapi I at Asyut, in: Göttinger Miszellen 212, 2007, 41-62). Dieser heute durch Steinbruchtätigkeiten beschädigte Schrein war einst durch eine zweiflügelige Tür, dem Symbol für himmlische Tore, verschließbar. Von der Südwand der inneren Halle zweigt ein schräg abfallender, gewinkelter Korridor (Abb. 10) in ein mehrgeschossiges unterirdisches Gang- und Schachtsystem ab, welches offensichtlich die damals geläufigen osirianischen Unterweltsvorstellungen abbildet (Tina Beck, Tomb I, Shaft 1, in: Jochem Kahl, Ahmed Alansary, Ursula Verhoeven, Tina Beck, Ewa Czyzewska-Zalewska, Eva Gervers & Andrea Kilian, The Asyut Project: Twelfth Season of Fieldwork (2016), in: Studien zur Altägyptischen Kultur 46, 2017, 131-141); Andrea Kilian, Pottery from P10.1, main shaft (inner hall), in: Jochem Kahl, Ahmed Alansary, Ursula Verhoeven, Tina Beck, Ewa Czyzewska-Zalewska, Eva Gervers & Andrea Kilian, The Asyut Project: Twelfth Season of Fieldwork (2016), in: Studien zur Altägyptischen Kultur 46, 2017, 141-145). In 28 m Tiefe mündet das Schachtsystem in eine dekorierte Grabkammer (Abb. 11), von deren Wandbemalung noch Reste erhalten sind (Jochem Kahl, Tomb I (P10.1): Causeway, first hall, and main shaft, in: Jochem Kahl, Mahmoud El-Hamrawi & Ursula Verhoeven, The Asyut Project: Thirteenth Season of Fieldwork (2017), in: Studien zur Altägyptischen Kultur 47, 2018, 137-142).
Grab I stellte damals wie heute ein monumentales, weithin sichtbares Zeugnis von Djefai-Hapis Macht und Fähigkeiten dar. Gemeinsam mit den darin aufgezeichneten Texten und Statuen von besonderer Qualität und Größe verankerte es Djefai-Hapi I. bleibend im Gedächtnis seiner Nachwelt. Schon bald nach seinem Tod wurde Djefai-Hapi I. vergöttlicht, wofür seine Position als Nomarch, seine selbst in den idealbiographischen Epitheta geschilderte Gelehrsamkeit sowie die Qualität seiner Grabdekoration ausschlaggebend gewesen sein dürften. Viele der in Grab I angebrachten Texte zirkulierten noch mehr als 2000 Jahre nach Djefai-Hapis Tod in Ägypten, sei es, dass hohe Beamte Exzerpte dieser Texte in ihre eigenen Gräber übernahmen (Jochem Kahl, Siut-Theben: Zur Wertschätzung von Traditionen im alten Ägypten (Probleme der Ägyptologie 13), Leiden – Boston – Köln 1999, 53-186), sei es, dass komplette Grabinschriften in Tempelbibliotheken aufbewahrt wurden (Jochem Kahl,  Assiut – Theben – Tebtynis. Wissensbewegungen von der Ersten Zwischenzeit und dem Mittleren Reich bis in Römische Zeit, in: Studien zur Altägyptischen Kultur 43, 2014, 159-172). Auch Bilder sowie die Deckendekoration (Abb. 12) aus der Großen Querhalle von Grab I wurden in den folgenden Jahrhunderten und Jahrtausenden in Ägypten transferiert (Jochem Kahl, Ornamente in Bewegung. Die Deckendekoration der Großen Querhalle im Grab von Djefai-Hapi I. in Assiut (The Asyut Project 6), Wiesbaden 2016).  

(Jochem Kahl)

Publikationen des The Asyut Project zu Grab I (in chronologischer Reihenfolge):

 

  • Kahl, Jochem, S1S 380-418: Eine Textidentifizierung, in: Göttinger Miszellen 139, 1994, 41-42.
  • Kahl, Jochem, Siut-Theben: Zur Wertschätzung von Traditionen im alten Ägypten(Probleme der Ägyptologie 13), Leiden – Boston – Köln 1999, 53-186.
  • El-Khadragy, Mahmoud, The Shrine of the Rock-cut chapel of Djefai-Hapi I at Asyut, in: Göttinger Miszellen 212, 2007, 41-62.
  • El-Khadragy, Mahmoud, Fishing, Fowling and Animal-handling in the Tomb of Djefaihapi I at Asyut, in: The Bulletin of the Australian Centre for Egyptology 18, 2007, 125-144.
  • Kahl, Jochem, Ancient Asyut: the first synthesis after 300 years of research (The Asyut Project 1), Wiesbaden 2007, 86-92, 130-132.
  • Engel, Eva-Maria & Jochem Kahl, Die Grabanlage Djefaihapis I. in Assiut: ein Rekonstruktionsversuch, in: Joanna Popielska-Grzybowska, Olga Białostocka & Jadwiga Iwaszczuk (Hgg.), Proceedings of the Third Central European Conference of Young Egyptologists. Egypt 2004: Perspectives of Research. Warsaw 12-14 May 2004 (Acta Archaeologica Pultuskiensia 1), Pułtusk 2009, 55-59.
  • Kahl, Jochem, Regionale Milieus und die Macht des Staates im Alten Ägypten: Die Vergöttlichung der Gaufürsten von Assiut, in: Studien zur Altägyptischen Kultur 41, 2012, 163-188.
  • Kahl, Jochem, Die Zeit selbst lag nun tot darnieder. Die Stadt Assiut und ihre Nekropolen nach westlichen Reiseberichten des 17. bis 19. Jahrhunderts: Konstruktion, Destruktion und Rekonstruktion (The Asyut Project 5), Wiesbaden 2013, 95-106.
  • Kahl, Jochem, Assiut – Theben – Tebtynis. Wissensbewegungen von der Ersten Zwischenzeit und dem Mittleren Reich bis in Römische Zeit, in: Studien zur Altägyptischen Kultur 43, 2014, 159-172.
  • Kahl, Jochem, Ornamente in Bewegung. Die Deckendekoration der Großen Querhalle im Grab von Djefai-Hapi I. in Assiut (The Asyut Project 6), Wiesbaden 2016.
  • Beck, Tina, Tomb I, Shaft 1, in: Jochem Kahl, Ahmed Alansary, Ursula Verhoeven, Tina Beck, Ewa Czyzewska-Zalewska, Eva Gervers & Andrea Kilian, The Asyut Project: Twelfth Season of Fieldwork (2016), in: Studien zur Altägyptischen Kultur 46, 2017, 131-141.
  • Kilian, Andrea, Pottery from P10.1, main shaft (inner hall), in: Jochem Kahl, Ahmed Alansary, Ursula Verhoeven, Tina Beck, Ewa Czyzewska-Zalewska, Eva Gervers & Andrea Kilian, The Asyut Project: Twelfth Season of Fieldwork (2016), in: Studien zur Altägyptischen Kultur 46, 2017, 141-145.Kahl, Jochem, Tomb I (P10.1): Causeway, first hall, and main shaft, in: Jochem Kahl, Mahmoud El-Hamrawi & Ursula Verhoeven, The Asyut Project: Thirteenth Season of Fieldwork (2017), in: Studien zur Altägyptischen Kultur 47, 2018, 137-142.

Andere Literatur (in alphabetischer Reihenfolge):

 

  • Griffith, Francis Llewellyn, The Inscriptions of Siût and Dêr Rîfeh, in: The Babylonian and Oriental Record: A Monthly Magazine of the Antiquities of the East 3, 1888-1889, 121-129, 164-168, 174-184, 244-252.
  • Griffith, Francis Llewellyn, The Inscriptions of Siût and Dêr Rîfeh (London 1889).
  • Gunn, Battiscombe, The Coffins of Heny, in: Annales du Service des Antiquités de l‘Egypte 26, 1926, 166-171.
  • Jomard, Edmé-François, et al., Description de l’Égypte ou recueil des observations et des recherches qui ont été faites en Égypte pendant l’Expédition de l’armée française, Seconde édition (Paris 1820-1830).
  • Montet, Pierre, Les tombeaux de Siout et de Deir Rifeh, in: Kêmi. Revue de philologie et d‘archéologie égyptiennes et coptes 1, 1928, 53-68.
  • Montet, Pierre , Les tombeaux de Siout et de Deir Rifeh (suite), in: Kêmi. Revue de philologie et d‘archéologie égyptiennes et coptes 3, 1930-35, 45-111.
  • Shaw, Maria C., Ceiling Patterns from the Tomb of Hepzefa, in: American Journal of Archaeology 74, 1970, 25-30.
  • Smith, William Stevenson, A Painting in the Assiut Tomb of Hepzefa, in: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Institutes Abteilung Kairo 15, 1957, 221-224.
  • Wainwright, G. A., A Subsidiary Burial in Hap-Zefi's Tomb at Assiut, in: Annales du Service des Antiquités de I‘Egypte 26, 1926, 160-166.