Propylaeum Blog

Jetzt mehr als 3000 Rezensionen auf recensio.antiquitatis online!

13. June 2019, Katrin Bemmann - Aktuelles

Auf recensio.antiquitatis, der altertumswissenschaftlichen Rezensionsplattform von Propylaeum, die gemeinsam von der Bayerischen Staatsbibliothek und der Universitätsbibliothek Heidelberg betrieben wird, stehen aktuell bereits über 3000 Rezensionen im Open Access zum Download zur Verfügung.

recensio.antiquitatis bietet Fachzeitschriften aus dem Bereich der Altertumswissenschaften die Möglichkeit, ihre Rezensionsteile gesondert online stellen zu lassen. Alle Rezensionen erhalten zitierfähige DOIs (Digital Object Identifier) und werden mit den Angaben zum rezensierten Werk verknüpft.

Zur Zeit werden die Rezensionen der Zeitschriften Aegyptiaca, Archäologische Informationen, Arheologia Moldovei, Bonner Jahrbücher, Denkmalpflege in Baden-Württemberg – Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege, Forum Classicum, Fundberichte aus Baden-Württemberg, Germania, Museum Helveticum, Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Plekos. Elektronische Zeitschrift für Rezensionen und Berichte zur Erforschung der Spätantike und Propylaeum-DOK in „recensio.antiquitatis“ eingepflegt.

Weitere Kooperationen sind geplant.
Sollten auch Sie Interesse an einer Kooperation mit recensio.antiquitatis haben, wenden Sie sich bitte an das Team von Propylaeum.


"Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg": Neue Reihe in Propylaeum-eBOOKS

13. June 2019, Katrin Bemmann - Aktuelles

Als erster Band der Reihe "Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg", die vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegeben wird, steht jetzt auch die Dissertation von Lars Blöck "Die römerzeitliche Besiedlung im rechten südlichen Oberrheingebiet" im Open Access zum Download zur Verfügung.
Blöck untersucht die römische Besiedlung im südlichsten Abschnitt des rechten Oberrheingebiets zwischen Kaiserstuhl, Schwarzwald und der in den Hochrhein entwässernden Alb. Die Untersuchung basiert auf 750 römerzeitlichen Plätzen aus diesem Gebiet, die katalogartig erfasst und bewertet sind.

In der Reihe „Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg“ erscheinen Monographien und Sammelbände zu Themen aller Zeitstufen der Vor- und Frühgeschichte, der Provinzialrömischen Archäologie und des Mittelalters bis hin zur frühen Neuzeit. Sie präsentieren die Ergebnisse von Ausgrabungen und Forschungen der baden-württembergischen Landesarchäologie. Vergriffene Bände werden jetzt bei den Proylaeum-eBOOKS zum Download bereit gestellt.


Thought, Image, and the Mairing of Social Worlds

06. June 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

11. bis 13. Juli 2019

Institut für archäologische Wissenschaften

Archäologische Sammlung

Universität Freiburg

Opening Lecture: Carlo Severi 11 th of July, HS 1199, KG I, 18: 15

An international conference of archaeologists, anthropologists, epigraphers, historians, and art historians will explore how thought is externalised in material forms and images, across the broad sweep of human history, how images work to generate systems of knowledge distinct from language or text, and how these may co-exist wich script, how comparative scudy of image systems throws into doubt distinctions berween 'informal' vs. 'formal' mathematics, or 'oral' vs. 'literare' societies, - how images are integral to the making and modelling of human social worlds.

Organization: David Wengrow Registration: Silvia Rußig sekretariat@archaeologie.uni-freiburg.de
We kindly ask for registration in advance.

https://www.iaw.uni-freiburg.de/aktuelles/material_aktuelles/flyer-tagung-2019


Call for Papers: Materialien und Stoffe in der Medizin-, Wissenschafts- und Technikgeschichte

06. June 2019, Philipp Weiss - Call for papers

Fragen nach der Historizität von Materialien und Stoffen stehen seit jeher im Zentrum medizin-, wissenschafts- und technikgeschichtlicher Arbeiten, wobei sich die Perspektiven immer wieder verändert haben. In den letzten Jahren lässt sich in diesen Feldern ein deutlicher Anstieg von Studien verzeichnen, die sich mit den physischen Eigenschaften von Dingen, Objekten, Roh-, Rest-, Wert-, Werk- oder Wirkstoffen beschäftigen. Technik- und Umwelthistoriker/innen untersuchen Techniken des Extrahierens von Rohstoffen in extremen Umwelten wie den Polarregionen, gehen am Beispiel des Kalkstein- oder Kupferbergbaus dem Wandel im gesellschaftlichen Umgang mit Rohstoffen nach oder analysieren, wie sich so genannte „Stoffkreisläufe“ über die Zeit hinweg verändert haben. Wissenschafts- und Medizinhistoriker/innen verfolgen Hormone, Enzyme und Vitamine auf ihren Wegen vom Labor bis zur therapeutischen oder pharmakologischen Anwendung und fragen nach den Langzeitwirkungen von veränderten Nahrungsmitteln, medizinischen Wirkstoffen und Chemikalien. Diese Ansätze verstehen Materialität und Stofflichkeit nicht mehr bloß als Grundlage menschlicher Handlungen, sie fragen nach ihrer historischen Konstituierung und Wirkmächtigkeit.

Angelsächsisch geprägte Forschungsfelder wie die Science and Technology Studies und vor allem die Material Culture Studies demonstrieren seit einigen Jahren eine große Affinität und Hinwendung zu Objekten, Stoffen und Materialien, fragen nach ihrer Aneignung und setzen sich mit ihrer strukturierenden Wirkung auf Kultur, Technik und Wissenschaft auseinander. Sie haben mit dem New Materialism und Spielarten der Akteur-Netzwerk-Theorie Instrumente entwickelt, um die angesprochenen sozio-materiellen Verflechtungen oder auch eine „material agency“ zu erfassen. In der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft hat das erhöhte Interesse an material- und stoffbezogenen Forschungen bislang noch nicht dazu geführt, entsprechende Zugänge zu systematisieren und theoretisieren. Ausdruck dessen ist die sogenannte „Stoffgeschichtsschreibung“, die bislang als narrativer Ansatz fungiert, aber weder über eine konsensfähige Arbeitsdefinition noch über einen klar abgesteckten Methoden- und Werkzeugkasten verfügt. Diese Heterogenität ist Ausdruck unterschiedlicher Erkenntnisinteressen und disziplinärer Zugänge, sie erschwert aber auch den wissenschaftlichen Austausch.

Ziel des von der GWMT (Gesellschaft für Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik; https://www.gwmt.de) finanzierten Workshops ist es, methodische und theoretische Herausforderungen in der Untersuchung von Materialien und Stoffen in Bereichen der Geschichte von Wissenschaft, Medizin und Technik zu diskutieren. Der Workshop richtet sich an junge Wissenschaftler/innen (Graduierende, Promovierende, PostDocs) der Medizin-, Wissenschafts- und Technikgeschichte; er spricht aber auch Interessierte aus anderen kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen an, in denen historische Bezüge zu Materialität und Stofflichkeit zentral sind wie z.B. den Material Culture Studies, der Archäologie oder den STS. Der Workshop soll die Verständigung über methodische Zugänge erleichtern; es geht aber auch darum, Gemeinsamkeiten und Überschneidungen der Ansätze auszuloten und nutzbar zu machen, um das jeweilige stoffbezogene Forschungsdesign zu schärfen.

In den zwei Tagen werden 8-9 Teilnehmer/innen ihre Arbeiten präsentieren; es ist auch eine Teilnahme möglich, wenn die Kommentierung eines Beitrags übernommen wird. Von den Teilnehmer/innen, die ihre Projekte vorstellen, werden bis Anfang November kurze Arbeitspapiere erwartet, die im Anschluss den Kommentator/innen zugeordnet werden. In diesem Zusammenhang bringen auch die eingeladenen Expert/innen ihre Fachexpertise ein.
Damit wird der Workshop einerseits einen Beitrag dazu leisten, stoff- und materialgeschichtliche Ansätze zu systematisieren und zu konturieren. Andererseits geht es darum, auf diesem Feld forschende, jüngere Wissenschaftler/innen innerhalb und außerhalb der Medizin-, Wissenschafts- und Technikgeschichte zu vernetzen.

Es wird um die Einsendung von Abstracts (max. 400 Worte) und CV (max. eine Seite) gebeten. Der Workshop findet am 28./29. November 2019 in Berlin statt (genauer Tagungsort wird noch bekannt gegeben). Vorschläge sind bis zum 21. Juni 2019 erbeten an: christian.zumbraegel@tu-berlin.de. Reise- und Übernachtungskosten können voraussichtlich im üblichen Rahmen (Bahnfahrt, BC 50, 2. Klasse sowie eine Übernachtung) übernommen werden.

Teilnehmende Expert/innen: Mathias Grote, Sebastian Haumann, Ursula Klein, Heiko Stoff, Heike Weber

Organisation: Dr. Christian Zumbrägel, Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte, TU Berlin
Kontakt

Christian Zumbrägel
Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135 // D-10623 Berlin

christian.zumbraegel@tu-berlin.de


Römische Herrschaft und Verwaltung im Lichte der Edikte und Episteln der praefecti Aegypti

06. June 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

Einladung zum Fachwissenschaftlichen Kurs 2019 mit Prof. Dr. Rudolf Haensch (Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des DAI)

Der Kurs findet statt von
Donnerstag, 10. Oktober, 17 Uhr, bis Samstag, 12. Oktober 2019, ca. 12 Uhr.

Der Kurs zielt darauf, anhand von ausgewählten Beispielen aus den 134 erhaltenen Edikten und Episteln von praefecti Aegypti der ersten drei Jahrhunderte römischer Herrschaft den Beitrag dieser Quellen für die verschiedensten Aspekte der damaligen Herrschaftspraxis in Ägypten und dem gesamten Reich herauszuarbeiten. In den Blick genommen werden Aufgabengebiete, die für alle Statthalter typisch waren, wie kultische Pflichten, Heereskommando, Rechtsprechung, Kontakt zu den Städten, solche, die nur ritterliche Statthalter betrafen, wie z.B. die Steuererhebung, und schließlich die für Ägypten spezifischen. Neben der Diskussion der Inhalte dieser Aufgabenfelder und der für sie bezeichnenden Probleme wird es ebenso sehr um typische Merkmale der Kommunikation zwischen Vertretern Roms, lokalen Amtsinhabern und der Bevölkerung gehen – einschließlich der formalen Gestaltung der Urkunden – wie auch um die administrationsinternen Prozesse bei der Aufgabenerledigung. Die Diskussion in den einzelnen Sitzungen soll auf der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorzubereitenden Kontrolle der bisherigen Lesungen an Photos, gegebenenfalls zu entwickelnden eigenen Ergänzungen, Übersetzungen und Literaturrecherchen aufbauen. Papyrologische Kenntnisse werden begrüßt, sind aber nicht Voraussetzung. Mit der Benachrichtigung über die Aufnahme erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nähere Informationen zur Vorbereitung.

Eingeladen sind jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Postdocs, Doktoranden etc. der Alten Geschichte und ihrer Nachbarfächer. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt. Die Teilnehmer werden, falls nötig, in München auf Kosten der Kommission untergebracht, Reisekosten können nicht übernommen werden. Quartierwünsche bitten wir bei der Bewerbung mitzuteilen. Bewerbungen (mit einseitigem Motivationsschreiben und Lebenslauf, in einem pdf) bitte per Email an rudolf.haensch@dainst.de. Anmeldeschluss ist der 5. Juli 2019.

Christof Schuler – Rudolf Haensch


Platon Digital. Tradition und Rezeption, 3. Band der Digital Classics Books ist online!

14. May 2019, Katrin Bemmann - Aktuelles

Die Werke Platons sind seit dem Altertum bis in die Neuzeit die am meisten rezipierten Werke eines antiken Autors. Im dritten Band der Reihe Digital Classics Books "Platon Digital. Tradition und Rezeption", herausgegeben von Charlotte Schubert, Paul Molitor, Jörg Ritter, Joachim Scharloth und Kurt Sier werden neu entwickelte Methoden der Paraphrasensuche vorgestellt.
Um für die Rezeption der platonischen Werke in der Antike einen neuen Zugang zu entwickeln, haben die Autoren die Paraphrasen aus dem Bereich der indirekten Überlieferung in den Blick genommen und geben einen Einblick über die erprobten Arbeitsschritte, Entwicklungen und erzielten Forschungsergebnisse
Der Band steht nicht nur als PDF sondern auch als HTML-Version bei den Propylaeum-eBOOKS zur Verfügung.


Neues Propylaeum-eJournal: Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier

09. May 2019, Katrin Bemmann - Aktuelles

Die "Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier" werden nach erfolgter Rechteklärung jetzt sukzessive bei den Propylaeum-eJournals online gestellt. Mit einem Jahr Verzögerung werden perspektivisch alle Ausgaben im Open Access zur Verfügung stehen.
Die Zeitschrift wird vom Rheinischen Landesmuseum in Trier einmal jährlich mit Berichten aus der aktuellen Arbeit des Museums herausgegeben. Dabei bilden die Berichte über die vom Rheinischen Museum Trier durchgeführten Ausgrabungen den inhaltlichen Schwerpunkt. Weitere Themenkomplexe sind Artikel zur Wissenschaftsgeschichte, zu Ausstellungen und weiteren Museumsaktivitäten.


Vor- und Frühgeschichtliche Datenbank eHRAF Archaeology: Testzugang für Propylaeum

07. May 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

Registrierte Nutzerinnen und Nutzer von Propylaeum können ab sofort die Datenbank eHRAF Archaeology im Rahmen eines viermonatigen Testzugangs nutzen (bis 05.09.2019). Zur Datenbank gelangen Sie über diesen Link.

eHRAF Archaeology versammelt Materialien für kulturvergleichende Fragestellungen aus dem Bereich der Vor- und Frühgeschichte. Ein besonderes Feature des Produkts ist die hohe Erschließungsqualität der Daten, die eine gezielte Recherche nach Einzelthemen möglich macht. Lesen Sie hier eine ausführliche Beschreibung der Datenbank und ihrer Funktionen

Für den Zugang zur Datenbank müssen Sie sich als Nutzerin bzw. Nutzer registieren.


Gnomon Bibliographische Datenbank erhält neue Infrastruktur

06. May 2019, Philipp Weiss - Aktuelles

Zukunftssichere Fachinformation für die Altertumswissenschaften

Die neue Suchoberfläche der Gnomon Bibliographischen Datenbank (GBD) ist seit 6. Mai 2019 online zugänglich. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für ein Projekt erreicht, das im Rahmen des Fachinformationsdienstes Altertumswissenschaften – Propylaeum seit 2016 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Ziel der Projektpartner in München und Augsburg war u. a. die Überführung der Datenbank in die Infrastruktur des Bayerischen Bibliotheksverbundes und der Aufbau einer modernen und ansprechenden Suchoberfläche. Durch die Datenmigration wird der zuverlässige Betrieb der Datenbank auch für die Zukunft garantiert und die Erfassungseffizienz für die neu erscheinende Fachliteratur deutlich gesteigert. Die Gnomon Bibliographische Datenbank ist mit über 600 000 Einträgen eines der umfassendsten und renommiertesten Datenbanksysteme für Fachliteratur in den Altertumswissenschaften und stellt ein unverzichtbares Hilfsmittel für die bibliographische Recherche in diesen Fächern dar.

 

Hier finden Sie ausführlichere Informationen zum Thema.

 

© Gnomon Bibliographische Datenbank


Digital Classics Books, Band 2 online in Propylaeum-eBOOKS

29. April 2019, Katrin Bemmann - Aktuelles

Mit "Digital Classics in der Praxis: Arbeiten mit eAQUA. Eine Einführung mit Beispielen“ von Jens Wittig und Corina Willkommen steht der zweite Band der Propylaeum-eBOOK Reihe Digital Classics Books im Open Access online zur Verfügung. In verständlicher Sprache wird hier in die praktische Arbeit mit den aus dem Textmining stammenden Suchmöglichkeiten der Kookkurrenzsuche und Parallelstellensuche eingeführt. Hierzu sind keine Vorkenntnisse nötig und das Buch kann auch für den Einsatz als Lehrbuch zur Textanalyse in althistorisch-philologischen Übungen dienen. Die Tools werden anhand der im Portal eAQUA angebotenenn Funktionalitäten erläutert. Dem Nutzer sehen hier neben dem im Print erwerbbaren Buch sowohl PDF- wie HTML-Versionen zur Verfügung.