Propylaeum Blog

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6.05.2024 - 8.05.2024: The Material Culture of Hellenistic Foundations in the Southern Levant (332 – 64 BCE)

19. April 2024, Katrin Bemmann - Veranstaltungen

Cluster of Excellence “Religion and Politics”

The conference aims for systematic understanding of the material culture of cities (re-)founded in the Hellenistic southern Levant. It will use the unique situation of the region - which had little exposure to Hellenization before Alexander and later saw a direct change from Ptolemaic to Seleucid rule - to make regional and cross-temporal comparisons of the two monarchies and examine the interplay of local and Greek influences during that time. Concentrating on the most visible agent of Hellenization, the foundation of cities, the following questions will be examined to disentangle the different vectors of influences and their interconnectedness:

  •     How did the material culture develop over time?
  •     How did the Ptolemaic and Seleucid impacts differ?
  •     How did new influences relate to local cultures?
  •     What were the specific ways of fusing local and Greek forms of material culture? Which local forms continued and are there common patterns between different groups of adaptations?

    How did local kingdoms react to the new models of Hellenistic city foundations?

More informations see here.


3.5.-5.5.2024: Archäologie in Ober- und Unterfranken 2024

19. April 2024, Katrin Bemmann - Veranstaltungen

Vom 3. bis 5. Mai 2024 findet in Obernburg am Main, Lkr. Miltenberg, die Tagung Archäologie in Ober- und Unterfranken statt. Dieses Jahr wird die Tagung zusammen mit unseren Nachbarn der hessenARCHÄOLOGIE veranstaltet und von der Stadt Obernburg sowie dem Römermuseum Obernburg gefördert.

An drei Tagen präsentieren spannende Vorträge die neuesten Ergebnisse archäologischer Ausgrabungen und Forschungsprojekte aus Ober- und Unterfranken sowie Südhessen. Eine abschließende Exkursion führt am Sonntagnachmittag durchs römische Obernburg.
Die Teilnahme der Tagung ist kostenfrei und richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Zum Programm


23.-25.05.2024: Sinne in der Antike - Sensorik, Wahrnehmung, Wirkung (Große Mommsen-Tagung 2024)

17. April 2024, Dorothée Grieb - Veranstaltungen

Große Mommsen-Tagung 2024
Universität Hamburg und Mommsen-Gesellschaft

In diesem Jahr steht die Große Mommsen-Tagung unter dem Thema "Sinne in der Antike - Sensorik, Wahrnehmung, Wirkung". Wie Sie dem Tagungsprogramm entnehmen können, erwartet Sie ein breites Angebot interessanter Vorträge.

Bitte beachten Sie, dass die Tagung in diesem Jahr bereits am Donnerstag beginnt und am Samstag endet. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, den Sonntag noch zu einem Stadtbummel durch Hamburg einzuplanen.

Am Donnerstagabend erwarten wir Sie zur Verleihung der beiden jüngsten Bruno-Snell-Preise mit anschließendem Empfang.

Am späten Freitagnachmittag begrüßen wir unsere Mitglieder zur Mitgliederversammlung. Eine Hafenrundfahrt beschließt das Programm am Samstagnachmittag.

Für Fragen wenden Sie sich gerne an:

Justine Diemke
Universität Hamburg
Tel. +49 (40) 42838 – 9846
E-Mail: justine.diemke@uni-hamburg.de

Ort: Universität Hamburg, Von-Melle-Park 4, Audimax II (2. Etage)


17.-18. Mai 2024: Die Karolingerzeit in Unterfranken und darüber hinaus – Eine archäologische Spurensuche

08. April 2024, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Die Karolingerzeit in Unterfranken und darüber hinaus – Eine archäologische Spurensuche
15. Symposium zur Burgenforschung im Spessart und in den angrenzenden Regionen

Eine Tagung der Arge Seehausen, des Marktes Zellingen, des Historischen Vereins Karlstadt e.V. und des Archäologischen Spessartprojekts e.V. – Unterfränkisches Institut für Kulturlandschaftsforschung an der Universität Würzburg
www.spessartprojekt.de/forschung/burgensymposien/burgensymposien-2024-zellingen/


am Freitag, den 17. Mai 2024,
ab 14:00
mit einem Festvortrag ab 19:00 Uhr

und am Samstag, den 18. Mai 2024, von 9:00 bis 18:00 Uhr

im Pfarrheim Zellingen, Schulplatz 7, in 97225 Zellingen

Der Eintritt ist frei.

 

Tagungsprogramm
Freitag, 17. Mai 2024
14:00 – 14:10 Uhr Begrüßung durch Stefan Wohlfart, Bürgermeister des Marktes Zellingen
14:10 – 14:30 Uhr Dr. Harald Rosmanitz (Partenstein)
Gedanken zum Tagungsthema


THEMENBLOCK I: Die Karolingerzeit als Forschungsfeld der Archäologie
14:30 – 15:00 Uhr Dr. Gerald Grimm (Bonn) Image Karls des Großen
15:00 – 15:30 Uhr Tanja Kilzer (Trier) Zwischen Krieg und Frieden – archäologische und kunsthistorische Forschungen zum Klosterleben in Northumberland im 8. Und 9. Jahrhundert
15:30 – 16:00 Uhr Dr. Anja Pütz (Aschheim) und Dr. Michael Machert (Jena) Die merowinger- bis karolingerzeitliche Siedlung Iphofen-Dornheim – Eine normale(?) Siedlung im ländlichen Raum Unterfrankens
16:00 – 16:30 Uhr Kaffeepause
16:30 – 17:00 Uhr Johannes Blaha und Laura Meschner (Jena) Neues aus der Pfalz Salz – Nachpfalzzeitliche Siedlungsspuren des 10. bis 12. Jahrhunderts
17:00 – 17:30 Uhr Patrick Rauch (Amöneburg) Neu entdeckte karolingische Fundstellen im Amöneburger Becken
17:30 – 18:00 Uhr Michael Gottwald (Wiesbaden) Vom Herrenhof zum Wirtschaftshof - Die Wüstung Arnesburg in der nördlichen Wetterau
18:00 – 19:00 Uhr Kaffeepause


FESTVORTRAG
19:00 Uhr Begrüßung durch Dr. Ralf Obst, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
19:15 Uhr Tilmann Marstaller (Tübingen)
Karolinger heute – der Campus Galli bei Meßkirch


Samstag, 18. Mai 2024
09:10 – 09:20 Uhr Begrüßung durch Beatrix van Venrooy, Vorsitzende des Historischen Vereins Karlstadt e. V.
09:20 – 09:30 Uhr Begrüßung durch Wolfgang Beyer, Vorsitzender des Archäologischen Spessartprojekts e. V.


THEMENBLOCK II: Die Ausgrabungen in der „Wüstung Seehausen“
09:30 – 10:00 Uhr Dr. Harald Rosmanitz (Partenstein) Mehr als ein Dorf. Die Grabungen einer Anlage aus der Karolingerzeit bei Zellingen-Duttenbrunn
10:00 – 10:30 Uhr Sabrina Bachmann (Heimbuchenthal) Das frühmittelalterliche Reihengräberfeld aus Duttenbrunn – Ein archäologischer Vorbericht
10:30 – 11:00 Uhr Kaffeepause
11:00 – 11:30 Uhr Dr. Harald Rosmanitz (Partenstein) Unerwartet kommt oft … – Ein mittelalterlicher Brunnenschacht mitten im Nirgendwo
11:30 – 12:00 Uhr Dr. Christian Büdel (Würzburg) Einblicke in den Landschaftswandel im Umfeld der karolingischen „Wüstung Seehausen“
12:00 – 14:00 Uhr Mittagspause mit Exkursion
Besichtigung der Wüstung Seehausen (Führungen: Sabrina Bachmann und Christine Reichert)
Besichtigung der Siedlungsstellen in Karlburg bei Karlstadt (Führung: Dr. Ralf Obst)
Alternative bei schlechtem Wetter: Besichtigung des Museum Karlstadt (Führung: Historischer Verein Karlstadt)
Fahrgemeinschaften, festes Schuhwerk empfohlen


THEMENBLOCK III: Die Karolingerzeit im nahen Umfeld von Seehausen
14:00 – 14:15 Uhr Christine Reichert (Mainaschaff) Raus aus dem Klassenzimmer, ran an den Spaten – die Schulprojekte des ASP, Fachbereich Archäologie
14:15 – 14:30 Uhr Anton Stegerwald (Goldbach) Ein Blick nach vorne – Die Grabung Seehausen aus der Sicht eines jungen Mitgrabenden
14:30 – 15:00 Uhr Dr. Ralf Obst (Bamberg) Grundlagen der Besiedelung am Mittelmain im Frühmittelalter
15:00 – 15:30 Uhr Michael Möbius (Karlstadt)
Frühmittelalterliche Eliten am Gespringsbach – Merowinger- bis karolingerzeitliche Funde von den Wüstungen Paint und Kirchberg bei Zellingen
15:30 – 16:00 Uhr Kaffeepause


THEMENBLOCK IV: Neue Forschungen und Trends
16:00 – 16:30 Uhr Sabrina Bachmann (Heimbuchenthal) und Dr. Harald Rosmanitz (Partenstein) Vom Scherbenhaufen zum Kachelofen. Die Visualisierung eines Kombinationsofens vom Gotthardsberg
16:30 – 17:00 Uhr Joachim Lorenz (Karlstein) Ein neues Werkzeug zur Analyse – nicht nur von archäologischen Fundstücken
17:00 – 17:30 Uhr Dr. Harald Rosmanitz (Partenstein) Die Grabungen auf dem Lufthof bei Dorfprozelten – Ein Ausblick
17:30 – 18:00 Uhr Abschlussdiskussion


Schwerpunkt des 15. Symposiums zur Burgenforschung im Spessart und in den angrenzenden Regionen ist die Ausgrabung, die 2023 bei Zellingen-Duttenbrunn durchgeführt werden konnte. Das Gemeinschaftsprojekt des Archäologischen Spessartprojekts e. V. (ASP), des Marktes Zellingen und des Historischen Vereins Karlstadt e. V. zeichnete sich unter anderem durch die enge Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) aus.

Die Grabung gab das Leitthema des Symposiums 2024 vor: „Die Karolingerzeit in Unterfranken und darüber hinaus – eine archäologische Spurensuche“. Wie in den vorrangegangenen Veranstaltungen ist es möglich, mit der Thematik einen direkten Bezug zu einem aktuellen Forschungsprojekt zu schaffen. Dies ist sowohl inhaltlich als auch räumlich zu verstehen.
Mit der Beschäftigung mit den Hinterlassenschaften des 8. und 9. Jahrhunderts greifen wir für unsere Verhältnisse weit in die Vergangenheit zurück. In jener Epoche kristallisierten sich Strukturen heraus, die für die kommenden Jahrhunderte in vielerlei Hinsicht entscheidend werden sollten.

Was als archäologische Untersuchung eines karolingerzeitlichen Dorfes angelegt war, mündete im fünfmonatigen Ergraben einer Anlage, die mit aller Vorsicht als Königsgut bezeichnet werden kann. Eine solche planmäßig angelegte Siedlung, wie sie beispielsweise im St. Galler Klosterplan integriert ist, diente zur Produktion und Verarbeitung agrarischer Erzeugnisse für den überregionalen Bedarf. Sie unterschied sich damit grundlegend von jenen Dörfern in der Karolingerzeit, die das Gros der Siedlungskammern der Landschaft bildeten. Die Freilegung einer Darre, deren Unterbau aus Steinen errichtet wurde, verdeutlicht eindrücklich die Zuweisung der Siedlung von Seehausen zu einer karolingerzeitlichen Siedlungsform, die bislang lediglich aus zeitgenössischen Schriftquellen bekannt ist. Der Charakter der Anlage spiegelt sich auch in dem ungewöhnlich dicht belegten, dazugehörigen Gräberfeld.

Mit einem mutmaßlichen Königsgut und einem nur wenige Kilometer entfernten, gut untersuchten Königs- und später Bischofsgut, der villa und dem castellum in Karlburg sind zwei Verwaltungseinheiten archäologisch fassbar, in denen die Einflussnahme der Obrigkeit auch im archäologischen Befund zum Ausdruck kommt. Es lassen sich Strukturen fassen, die in der bislang kaum erforschten Grauzone zwischen Kaiserpfalz, Bischofsitz und Dorf anzusiedeln sind.


10.05.2024: DGUF-Jahrestagung 2024 "Archäologische Fach-Ethiken: zeitgerecht und wirksam?"

30. March 2024, Katrin Bemmann - Veranstaltungen

Frankfurt: 10.05.2024:   DGUF-Jahrestagung 2024 "Archäologische Fach-Ethiken: zeitgerecht und wirksam?" (CfP bis 2.4.)


Die Jahrestagung der DGUF findet 2024 am Freitag nach Christi Himmelfahrt statt (10.5.), und zwar erneut in Kooperation mit dem Archäologischen Museum in Frankfurt /M. Unser Thema: In Deutschland regeln mehrere Ethiken den Umgang mit archäologischen Befunden und Arbeitsprozessen sowie den Umgang der rund um die Archäologie tätigen Personen untereinander. Die DGUF-Jahrestagung will diese Ethiken stärker ins Bewusstsein rücken und zugleich eine gemeinsame Überprüfung anstoßen, inwiefern die – teils alten – Ethiken zeitgerecht und wirksam sind. Mögliche Themen: 1. Welche wichtigen archäologischen Ethiken gibt es im deutschsprachigen Raum? (Vorstellung bestehender Ethiken) 2. Welche Elemente bestehender Ethiken haben sich als besonders erfolgreich erwiesen? 3. Inwiefern zeigen neue Entwicklungen und Erfahrungen aus der bisherigen Praxis einen Erneuerungsbedarf an? 4. Kann eine Ethik von der anderen lernen? 5. Welche Außenperspektiven auf archäologische Ethiken gibt es? 6. Die Beziehung von Recht und Ethik: Inwiefern machen rechtliche Grundlagen Ethiken überflüssig? Inwieweit bereiten Ethiken künftige rechtliche Prozesse vor? 7. Wie praxistauglich sind archäologische Ethiken? Wo sind sie besonders hilfreich, wo nicht? 8. Inwiefern fühlen sich ehrenamtliche Archäologen und andere Gemeinschaften von den bestehenden Ethiken eingeschlossen und angesprochen? – Wir setzen die Vorträge auf 20 Minuten an, ihnen folgt eine 10-minütige Diskussion. Wir bitten Sie bei der Vortragsanmeldung um: Titel Ihres Beitrags, eine kurze Zusammenfassung (ca. 150-200 Wörter) sowie Namen, Titel und Kontaktadresse. Bitte bis spätestens 2.4. per Email an: vorstand@dguf.de.
https://dguf.de/tagungen-events/tagungen/aktuelle-tagung

 


4. Mai 2024: Tag der Münsteraner Archäologien 2024

25. March 2024, Katrin Bemmann - Veranstaltungen

4. Mai 2024: Tag der Münsteraner Archäologien 2024

An diesem Tag werden sich von 10.00 bis 17.00 Uhr die an der Universität Münster vertretenen archäologischen Disziplinen und aktuellen (Feld-)Forschungsprojekte mit Postern, Kurzvorträgen und Aktionsständen vorstellen. Die Münsteraner Archäologinnen und Archäologen beschäftigen sich mit den Hinterlassenschaften vormoderner Kulturen von Nordeuropa bis in den Sudan, von der iberischen Halbinsel bis nach Anatolien und bis zum Kaukasus, vom alten Mesopotamien bis nach Südasien und decken dabei einen Zeitraum von der Sesshaftwerdung des Menschen bis in das Mittelalter ab.

Führungen durch das Archäologische Museum der Universität, Mitmachstände der Fachschaften (Keramikbearbeitung, Steinwerkzeuge, Keilschrift und Hieroglyphen) und eine von Studierenden durchgeführte Schaugrabung bereichern das Programm. An weiteren Ständen stellen sich das 3d-Labor, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sowie unsere Board Game Historians vor.

Mit dem Programm wollen wir alle ansprechen, die an den Altertumswissenschaften interessiert sind, egal, ob jung oder alt, ob es um die Wahl eines Studienfaches geht oder es sich dabei einfach um das Interesse an Geschichte und alten Kulturen handelt. Selbstverständlich kann man an dem Tag mit den Studierenden, Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch kommen und all jene Fragen stellen, die man sich vielleicht schon lange gestellt hat. Auch ein Team der Zentralen Studienberatung wird uns unterstützen und alle Fragen rund ums Studieren beantworten.

Der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt. Das Einzige, was Sie mitbringen sollten, ist Freude und Interesse. Wir freuen uns darauf, Sie in Münster willkommen heißen zu dürfen!

Alle Informationen finden Sie hier.


6.-12.5: In Poseidons Reich XXIX (Bregenz)

16. January 2024, Andreas Hartmann - Veranstaltungen

6.-12.5: In Poseidons Reich XXIX (Bregenz)

Das kulturelle Erbe am und im Bodensee ist Thema der diesjährigen DEGUWA-Tagung. Am 6.5. wird in Unteruhldingen ganztägig ein praktischer Sidescan-Sonar-Kurs angeboten, am 7.5. führt eine Exkursion in den Kanton Thurgau, am 8. eine Exkursion nach Konstanz und Hemmenhofen, am 10. eine weitere Exkursion ins österreichische Vorarlberg. Am 9. Stehen vormittags Vorträge auf dem Programm. Um Anmeldung wird bis 30.4. gebeten.
Programm und Anmeldung: http://www.deguwa.org/