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Call for Papers: Nichtwissen. Die gesellschaftliche Konstruktion von Unwirklichkeit im Mittelalter

Avatar of Ansgar Teichgräber Ansgar Teichgräber - 25. March 2026 - Call for papers

Nichtwissen
Die gesellschaftliche Konstruktion von Unwirklichkeit im Mittelalter
32. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises für Mittelalterforschung
Bielefeld, 19. – 20. November 2026

Einsendeschluss: 31. Mai 2026

Im Zentrum steht die Frage, in welchen Kontexten Nichtwissen von den Zeitgenoss*innen überhaupt zum Thema gemacht wurde. Der raumzeitliche Fokus liegt auf einem Mittelalter mit weichen geographischen und epochalen Grenzen, das sowohl das 5. als auch das 16. Jahrhundert einschließt. Das Mittelalter eröffnet Perspektiven auf vormoderne Wissenskulturen, die sich hinsichtlich ihrer stratifikatorischen Differenzierung, ihrer Kontingenzwahrnehmung und ihrer Auffassung von den Grenzen des Wissens deutlich von modernen Gesellschaften unterscheiden.

Die Tagung ist fachöffentlich und bedarf keiner persönlichen Einladung. Wir freuen uns auf Vortragsvorschläge von Wissenschaftler*innen aus allen Teildisziplinen der Mediävistik (Anglistik, Archäologie, Byzantinistik, Germanistik, Geschichte, Islamwissenschaft, Jüdische Studien, Kunstgeschichte, Mittellatein, Musikwissenschaft, Philosophie, Rechtsgeschichte, Romanistik, Skandinavistik, Theologie usw.) in allen Karrierestufen, insbesondere von Nachwuchswissenschaftler*innen. Die Vorträge können in deutscher oder englischer Sprache gehalten werden und sollten 25–30 Minuten nicht überschreiten. Für alle Vortragenden werden Übernachtungs- und Reisekosten übernommen.

Bei Interesse senden Sie bitte ein Vortragsexposé im Umfang von ca. 300 Wörtern sowie einen
kurzen Lebenslauf mit Publikationsverzeichnis bis zum 31. Mai 2026 an gion.wallmeyer@uni-bielefeld.de.

Kontakt
gion.wallmeyer@uni-bielefeld.de

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als PDF-Download.

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