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6.11.2026: DGUF-Jahrestagung 2026: "Zwischenbilanz Lineare Projekte: Chancen, Learnings,

01. Oktober 2026, Katrin Bemmann - Veranstaltungen

DGUF-Jahrestagung 2026: "Zwischenbilanz Lineare Projekte: Chancen, Learnings, Verbesserungspotenziale" (Leipzig, 6.11.; Anmeldung bis 22.10.)

Lineare Projekte wie z.B. die A4 Kassel - Dresden - Görlitz, die A20 Ostseeautobahn, die B6n, die NEL Pipeline oder die Ethylen-Pipeline Süd haben die Archäologie in Deutschland insbes. seit der Wende 1989 stark beschäftigt. Ein Ende ist nicht absehbar, im Gegenteil: Insbesondere die Energiewende geht mit zahlreichen weiteren Trassenbauten und -planungen einher, z.B. SuedLink, SuedOstLink, A-Nord/Ultranet. Was haben wir im Rückblick aus drei Jahrzehnten Trassenarchäologie methodisch und strukturell gelernt? Was lernen wir in den laufenden Planungsprozessen? Was folgt daraus für die Zukunft? Die Tagung möchte zusammentragen, welche übergreifenden Erkenntnisse für Planer und Investoren, Fachfirmen, Denkmalbehörden und Forschende gewonnen wurden. Unter den Vorträgen: Dr. Jörg Bofinger (LfD) & Marco Schrickel M.A: (LfD): "Lineare Projekte in Baden-Württemberg - Chancen und Risiken für die Landesarchäologie in Südwestdeutschland", Dr. Harald Stäuble: "30 Jahre Lineare Großprojekte am LfA Sachsen", Dr. Stefanie Berg (BLfD): "Erfahrungen bei Linearen Projekte in Bayern in den letzten 25 Jahren", Dr. Holger Hitgen (TenneT TSO GmbH) & Dr. Jürgen Obmann (BLfD): "Grundlagen zur Umsetzung der bodendenkmalpflegerischen Maßnahmen im Erdkabelprojekt SuedOstLink in Bayern", Sascha Piffko M.A., MCIfA (SPAU GmbH, Münzenberg): "Megaprojekte: Traum oder Alptraum?" und Anna Anzenberger M.Sc. (Archäologisches Büro Anzenberger & Leicht GbR, Furth), Falk Näth M.A: (denkmal3D GmbH & Co. KG, Vechta) & Stephan Winkler M.A.: (Archäologieberatung Winkler KG, Münster): "Vergeben und Vergessen 2.0. Warum wir in der Archäologie immer noch falsch ausschreiben." – Die Jahrestagung der DGUF findet eingebettet in die Messen "denkmal" und MUTEC in Leipzig (5.-7.11.) statt, und zwar am Freitag, 6.11. Die DGUF erhebt keine Tagungsgebühr, Teilnehmer müssen aber einen (ermäßigten) Eintritt in die Messe entrichten. Die DGUF bittet um eine Anmeldung zur Tagung bis spätestens 22.10. an tagung@dguf.de.

Tagungswebsite mit Programm und organisatorischen Hinweisen: https://www.dguf.de/tagungen-events/tagungen/aktuelle-tagung


26.–27. Oktober 2026: Fließende Grenzen. Wassernutzung in Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas

16. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Fließende Grenzen. Wassernutzung in Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas
Jahreskonferenz Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)
Leipzig, 26.–27. Oktober 2026

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Gewässer formen Landschaften, prägen Siedlungsmuster und erleichtern Handel. Mit Blick auf das wissenschaftliche Schaffen von Matthias Hardt diskutiert die Tagung ihre Bedeutung für Ostmitteleuropa von der Vormoderne bis in die Gegenwart unter den Aspekten Erschließung, Abgrenzung und Austausch. Durch Wasserbaumaßnahmen wurden Naturräume erschlossen, Urbarmachung und Melioration ermöglichten landwirtschaftliche Nutzung sowie die Gründung neuer Siedlungen. Zugleich verbanden Wasserwege Städte, Märkte und Gesellschaften und förderten die Verbreitung von Wissen. Flüsse wie Weichsel, Oder und Donau entwickelten sich zu wichtigen Achsen transregionaler Interaktion. Gewässer markierten jedoch ebenso Trennlinien und Grenzen. Ihre Funktion als Lebensader, verbindendes Band und Grenzraum macht sie zu einem lohnenden Gegenstand historisch-kulturwissenschaftlicher Forschungen zu Ostmitteleuropa.

Ort
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur
des östlichen Europa (GWZO)
Specks Hof (Eingang A), Reichsstraße 4–6,
04109 Leipzig

Konzept und Koordinierung
Martin Bauch, Orsolya Heinrich-Tamáska, Uwe Müller, Timm Schönfelder, Marcin Wołoszyn (alle GWZO)

Organisation
Stephanie Yacoub
stephanie.yacoub@leibniz-gwzo.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie hier als PDF-Download.


14.-16. Oktober 2026: Dokumentieren - Vernetzen - Kontextualisieren. Status quo und Zukunft der Vasenforschung

16. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Dokumentieren - Vernetzen - Kontextualisieren. Status quo und Zukunft der Vasenforschung
Kolloquium
München, 14.-16. Oktober 2026

Die deutsche Sektion des Corpus Vasorum Antiquorum, die ihre Arbeit 1937 aufgenommen hat, wird 2030 mit der Bearbeitung eines großen Teils der deutschen Vasensammlungen ein wichtiges erstes Publikationsziel erreichen. Damit endet die Finanzierung durch die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften im Akademienprogramm von Bund und Ländern. Dies ist Anlass – nach fast 90 Jahren erfolgreicher Arbeit mit ca. 120 publizierten Bänden –, eine Positionsbestimmung der Forschung zu griechischen Vasen vorzunehmen und die zukünftigen Aufgaben eines Vasencorpus für die Forschung zu definieren.

Bei der Tagung werden exemplarische Ansätze und aktuelle Unternehmungen der Materialerschließung und Datenerfassung, der Forschung zu griechischen Vasen und zur antiken Ikonographie miteinander ins Gespräch gebracht. Der Erkenntniswert alter und neuer Dokumentationsmethoden soll ebenso evaluiert werden wie die Vernetzung und die Gestaltung von Forschungsdatenbanken zur antiken Keramik sowie die Ansätze und Möglichkeiten einer Verknüpfung unterschiedlicher antiker Bildmedien.

Ort
Sitzungssaal 1
Bayerische Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Straße 11 
80539 München

Veranstalter
Corpus Vasorum Antiquorum der Bayerischen Akademie
der Wissenschaften

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Martin Bentz (Bonn)
Prof. Dr. Stefan Schmidt (München)

Anmeldung
post[at]cva.badw.de 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


5.-7. November 2026: Ἀμαζόνες ἀντιάνειραι. 1. Tagung des Frauen*Netzwerks in der Alten Geschichte

08. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Ἀμαζόνες ἀντιάνειραι
1. Tagung des Frauen*Netzwerks in der Alten Geschichte
Potsdam, 5.-7. November 2026

Anmeldeschluss: 2. Oktober 2026

Im November 2026 findet an der Universität Potsdam die erste Tagung des Frauen*Netzwerks in der Alten Geschichte statt. Ausgehend von der Initiative unserer Kolleginnen* aus der Klassischen Philologie wird damit erstmals auch im Bereich der Alten Geschichte ein hochschulübergreifendes Frauen*Netzwerk in Kooperation zwischen der Universität Potsdam und der Universität Osnabrück ins Leben gerufen.

Veranstaltungsort
Universität Potsdam
Campus Am Neuen Palais
Haus 8, Raum 0.58 + 0.60
14469 Potsdam

Anmeldung
Interessierte aller Gebiete und Qualifikationsstufen sind herzlich willkommen. Um vorherige Anmeldung an ag-frauennetzwerk@uni-potsdam.de bis zum 02. Oktober 2026 wird gebeten.

Organisatorinnen
Bettina Reese (Universität Potsdam)
Nicole Diersen (Universität Osnabrück)
Victoria Macura (Universität Potsdam)
Lea Fürst (Universität Potsdam)

Kontakt
ag-frauennetzwerk@uni-potsdam.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


9.-10. Oktober 2026: Die Burg um 1400

04. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Die Burg um 1400
17. Symposium zur Burgenforschung im Spessart und in den angrenzenden Regionen
Krombach, 9.-10. Oktober 2026

Die Tagung 2026 in Krombach soll dazu beitragen, das Bodendenkmal in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Dafür sind politische, ökologische, realienkundliche, ebenso wie burgenkundliche Aspekte von Interesse. Ähnlich wie heute lebten die Menschen damals in einer Zeit großer Umbrüche. Das Patriziat revoltierte in Würzburg gegen den Bischof, der Nachfolger der Lichtgestalt Karl IV. wurde wegen Unfähigkeit abgesetzt, lange vor dem Bauernkrieg wurde die Allmacht und Prunkliebe der Kirche kritisiert. Die Zeit um 1400 war allerdings nicht nur eine Epoche der Unsicherheit und der Konflikte. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ließ den Handel und den Warenaustausch erblühen, neue Techniken und Produktionsformen revolutionierten die Gesellschaft, die Umschichtung von Vermögen und Macht stellte das bestehende Feudalsystem in Frage, in den Metropolregionen Köln, Basel und Straßburg wurden geistige und künstlerische Impulse gesetzt, der Hang zum Repräsentativen erreichte weite Teile der Bevölkerung.

Im Rahmen des zweitägigen Symposiums möchten wir einem ganzen Bündel von Aspekten nachspüren. Im Mikrokosmos Spessart dienen die innerhalb des Mittelgebirges liegenden Burgen und kleinräumige Zentren des Wirtschaftsgeschehens als Ausgangspunkte für diese Betrachtungen.

Veranstaltungsort
Krombachhalle, Belzenstr. 18,
63829 Krombach

Kontakt
Dr. Harald Rosmanitz, Archäologisches Spessartprojekt e.V.
Mail: rosmanitz@spessartprojekt.de

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


Veranstaltungsreihe: Frag mal LeNA

01. September 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Frag mal LeNA
Brownbag-Treffen
Online, 27. Oktober 2026, 19. November 2026, 24. November 2016, 10. Dezember 2026, 14. Januar 2027, 28. Januar 2027 | jeweils 12.00–12.45

Das "Lehrnetzwerk Altertumswissenschaften" (LeNA) veranstaltet im Wintersemester an sechs Terminen Brownbag-Treffen, um sich informell über Lehrformate und Lehrerfahrungen auszutauschen. Interessierte sind herzlich willkommen. Details finden sich im Flyer, hier als PDF.

Kontakt
lehrnetzwerk-altertumswissenschaften@proton.me


8-10 October 2026: Ignored Intertexts: New Approaches to Greek-to-Latin Allusions

20. August 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Ignored Intertexts: New Approaches to Greek-to-Latin Allusions
Munich, 8-10 October 2026

Registration Deadline: 22 September 2026

Venue
Philologicum München

Registration
The conference papers will be circulated in advance. To receive access to the papers, please register by 22 September by emailing saskia.schomber@lmu.de.

Organization
Regina Höschele, Florence Klein and Saskia Schomber

Contact
saskia.schomber@lmu.de 

The complete programme and further information can be found at the conference website.