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Neuer Sucheinstieg Normdatensuche für PropylaeumSEARCH und Gnomon Bibliographische Datenbank

27. März 2026, Ansgar Teichgräber - Aktuelles

Die Rechercheportale PropylaeumSEARCH und Gnomon Bibliographische Datenbank (GBD) bieten seit Januar 2026 den neuen Sucheinstieg Normdatensuche an. Er kann direkt auf der Startseite neben der Erweiterten Suche bzw. der GeoSuche (nur bei PropylaeumSEARCH) ausgewählt werden.

Die Normdatensuche ermöglicht die Recherche in den Normdaten der Gemeinsamen Normdatei (GND) zu Personen, Institutionen, Orten und Sachbegriffen. Mit Hilfe der gefundenen Begriffe kann nach Fachliteratur gesucht werden, die mit diesen Normdaten verknüpft ist.

Normdaten beschreiben und erschließen Inhalte systematisch und einheitlich. Deswegen lässt sich thematisch verwandte Literatur über den Weg der Normdaten finden. Für den deutschen Sprachraum bietet die Gemeinsame Normdatei (GND) einen etablierten und umfangreichen Bestand an Normdaten. In den einzelnen Normdatensätzen sind auch weiterführende Informationen (z. B. Lebensdaten, geographische Koordinaten, verwandte Begriffe oder Verknüpfungen zu anderen Normdatensystemen) enthalten.

Da nicht der gesamte Datenbestand der Rechercheportale mit GND-Normdaten erschlossen ist, werden nicht alle relevanten Treffer über die Normdatensuche gefunden. Die GND-Normdaten werden vollständig in PropylaeumSEARCH zur Recherche angeboten; weil nicht alle von diesen Normdaten bei den verzeichneten Titeln zur Anwendung kommen, ist ein Teil davon nicht mit Titeldatensätzen verknüpft.

Entwickelt wurde die Normdatensuche gemeinsam mit den Fachinformationsdiensten Geschichtswissenschaft, Musikwissenschaft sowie Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa

Direkt zur Normdatensuche in PropylaeumSEARCH

Direkt zur Normdatensuche in der Gnomon Bibliographischen Datenbank


23-24 April 2026: Mobility Networks of People, Books, and Letters in Late Antiquity

25. März 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Mobility Networks of People, Books, and Letters in Late Antiquity
2nd Workshop of MigRel.Net
Bern, 23.-24. April 2026

Letter exchange and book circulation in Late Antiquity operated through an intricate system of mobility networks. The imperial cursus publicus, ecclesiastic messengers, official ambassadors, and private envoys formed only part of a more complex web of hierarchical, professional, and friendly connections that facilitated epistolary and literary circulation. The practical aspects and nuances of these networks were significant not only for publishing activities but also for political, religious, and social life. This workshop will explore the mechanics of epistolary exchange and book circulation in relation to human mobility networks. Our methodological framework combines historical, philological, literary, and sociological theories. The workshop aims to unite scholars studying the phenomenon of mobility from various disciplinary and methodological perspectives.

Venue
Walter-Benjamin-Kolleg, Bern University

Organisers
Prof. Anna Usacheva and Dr. András Handl

The complete program and further information can be found at the conference website. The flyer of the workshop can be found here as PDF-Download.


Call for Papers: 9. Interdisziplinärer Doktorand*innen-Workshop zu mittelalterlichen Sakralräumen (MiSaR)

25. März 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

9. Interdisziplinärer Doktorand*innen-Workshop zu mittelalterlichen Sakralräumen (MiSaR)
Schloss Rauischholzhausen, 21.-26. September 2026

Einsendeschluss: 30. April 2026

Um mittelalterliche Sakralräume durchdringen zu können, braucht es eine multiperspektivische, interdisziplinäre Herangehensweise – und es braucht Räume, um sich darüber austauschen zu können. Einen solchen Raum soll der 9. Interdisziplinäre Doktorand*innen-Workshop bieten:

Alle Teilnehmenden bekommen die Möglichkeit, mindestens eine Stunde lang das eigene Forschungsprojekt oder Aspekte daraus zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Darüber hinaus fördern wir im Rahmen des Workshops offene Formate zu Themen rund um das wissenschaftliche Arbeiten, den unbefangenen Austausch über Rahmenbedingungen und Lebensumstände während der Promotion, konstruktive Feedbacks in Kleingruppen und die persönliche Vernetzung.
Der Workshop wird von Doktorand*innen für Doktorand*innen veranstaltet – und das bereits seit über zehn Jahren mit großem Erfolg: abseits institutionalisierter Strukturen und zugleich als Teil eines lebendigen Netzwerks, das sich mit jeder neuen Generation von Promovierenden um wertvolle Perspektiven erweitert.

Um die Vielfalt der Forschungsmöglichkeiten rund um Sakralräume abbilden zu können, laden wir daher Nachwuchswissenschaftler*innen der Architektur- und Kunstgeschichte, Archäologie und Bauforschung, Liturgie- und Geschichtswissenschaften, der Digital Humanities (v.a. Digital (Art) History oder Archeology) und angrenzender Disziplinen ein, sich mit folgenden Unterlagen zu bewerben:
• Exposee zum Vortrag (max. 500 Worte, gerne mit Abbildungen)
• Lebenslauf (mit Angaben zu Art und Stand des Forschungsvorhabens sowie ggf. Betreuung)
Die Tagungskosten belaufen sich aktuell auf 431,35 € p.P. inkl. Unterkunft und Verpflegung. Sobald das Programm feststeht, werden wir uns um Fördermöglichkeiten bemühen, die zu einer deutlichen Senkung der Kosten beitragen. Dennoch empfehlen wir, sich darüber hinaus rechtzeitig über individuelle Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 30.04.2026 einzureichen an folgende E-Mail-
Adresse: mittelalterliche-sakralarchitektur@web.de 

Veranstalterinnen
Johanna Beutner, Alumna Universität Bonn
Madlen Gulitsch, Universität Bamberg,
Nina Kunze, Universität Passau
Sophia Wagner, Universität Regensburg

Kontakt
mittelalterliche-sakralarchitektur@web.de 

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als PDF-Download.


Call for Papers: Nichtwissen. Die gesellschaftliche Konstruktion von Unwirklichkeit im Mittelalter

25. März 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Nichtwissen
Die gesellschaftliche Konstruktion von Unwirklichkeit im Mittelalter
32. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises für Mittelalterforschung
Bielefeld, 19. – 20. November 2026

Einsendeschluss: 31. Mai 2026

Im Zentrum steht die Frage, in welchen Kontexten Nichtwissen von den Zeitgenoss*innen überhaupt zum Thema gemacht wurde. Der raumzeitliche Fokus liegt auf einem Mittelalter mit weichen geographischen und epochalen Grenzen, das sowohl das 5. als auch das 16. Jahrhundert einschließt. Das Mittelalter eröffnet Perspektiven auf vormoderne Wissenskulturen, die sich hinsichtlich ihrer stratifikatorischen Differenzierung, ihrer Kontingenzwahrnehmung und ihrer Auffassung von den Grenzen des Wissens deutlich von modernen Gesellschaften unterscheiden.

Die Tagung ist fachöffentlich und bedarf keiner persönlichen Einladung. Wir freuen uns auf Vortragsvorschläge von Wissenschaftler*innen aus allen Teildisziplinen der Mediävistik (Anglistik, Archäologie, Byzantinistik, Germanistik, Geschichte, Islamwissenschaft, Jüdische Studien, Kunstgeschichte, Mittellatein, Musikwissenschaft, Philosophie, Rechtsgeschichte, Romanistik, Skandinavistik, Theologie usw.) in allen Karrierestufen, insbesondere von Nachwuchswissenschaftler*innen. Die Vorträge können in deutscher oder englischer Sprache gehalten werden und sollten 25–30 Minuten nicht überschreiten. Für alle Vortragenden werden Übernachtungs- und Reisekosten übernommen.

Bei Interesse senden Sie bitte ein Vortragsexposé im Umfang von ca. 300 Wörtern sowie einen
kurzen Lebenslauf mit Publikationsverzeichnis bis zum 31. Mai 2026 an gion.wallmeyer@uni-bielefeld.de.

Kontakt
gion.wallmeyer@uni-bielefeld.de

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als PDF-Download.


7.-9. Mai 2026: 38. Große Mommsen-Tagung

25. März 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

38. Große Mommsen-Tagung
Streit – Konflikt – Disput: Antike Antagonismen im interdisziplinären Fokus
Mainz, 7. bis 9. Mai 2026 

Unter dem Thema „Streit – Konflikt – Disput: Antike Antagonismen im interdisziplinären Fokus“ möchten wir zentrale Formen und Deutungen von Konflikt in der griechisch-römischen Welt gemeinsam diskutieren – im offenen Austausch zwischen Alter Geschichte, Klassischer Philologie und Klassischer Archäologie.

Gleich zu Beginn der Tagung erwartet uns ein besonderer Höhepunkt: die feierliche Verleihung des Bruno Snell-Preises am Donnerstag. Am zweiten Tag dürfen wir uns zudem auf den Festvortrag von Jörg Rüpke zum Thema „Urbizid“ freuen – ein Impuls, der unserem Tagungsthema eine ebenso aktuelle wie grundsätzliche Perspektive verleihen wird. 

Unsere Große Tagung ist darüber hinaus ein wichtiger Moment der Begegnung und der gemeinsamen Verantwortung für unsere Gesellschaft. Besonders hinweisen möchte ich Sie daher auf die Mitgliederversammlung am Freitag, den 8. Mai, bei der wir traditionellerweise auch den neuen Vorstand und den Vorsitz wählen. Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele von Ihnen diese Gelegenheit zur Mitgestaltung wahrnehmen. Die Tagesordnung einschließlich zweier Anlagen zu den Tagesordnungspunkten 13 und 14 wurde allen Mitgliedern zugesandt.

Veranstaltungsort
Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz

Anmeldung
Um Anmeldung beim Schriftführer Lukas Reimann (reimann(at)uni-trier.de) wird gebeten.

Das vollständige Programm der Tagung und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite


23.-25. Juli 2026: 11. Deutscher Papyrologentag

25. März 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

11. Deutscher Papyrologentag
Münster, 23.-25. Juli 2026

Anmeldeschluss: 30. April 2026

Der diesjährige Deutsche Papyrologentag wird zwischen dem 23. und 25. Juli 2026 in Münster stattfinden. Der Beginn der Veranstaltung ist für den Nachmittag des 23. Juli, deren Ende für die Mittagszeit des 25.07. geplant.

Anmeldung
Anmeldung bis zum 30. April bei Thomas Ford (thomas.ford@uni-muenster.de)

Das Programm ist noch in Arbeit und wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.


Relaunch des BSB-Neuerwerbungsdienstes „Neue Bücher und mehr zu Geschichte und Altertum“

19. März 2026, Ansgar Teichgräber - Aktuelles

Seit Mitte Februar 2026 präsentiert sich der Neuerwerbungsdienst der Bayerischen Staatsbibliothek für den Sammelschwerpunkt Geschichte und Altertum mit modernisiertem Design, verbesserter Nutzerführung und punktuell erweiterten Funktionen. Für eine intuitivere Bedienung sind insbesondere die beiden zentralen Funktionen Suchen und Abonnieren fortan deutlicher voneinander abgehoben und gestalterisch überarbeitet. 

Der Neuerwerbungsdienst wird gemeinsam mit dem FID Geschichtswissenschaft angeboten und bietet allen Interessierten die Möglichkeit, gezielt nach neu erworbener Fachliteratur zu recherchieren und thematisch definierte E-Mail-Abonnements abzuschließen. Die Modernisierung der Nutzeroberflächen hat keine Auswirkungen auf bestehende Abonnements, die weiterhin in den gewohnten Abo-Mails ausgeliefert werden.

Direkt zum Angebot: Neue Bücher und mehr zu Geschichte und Altertum


Call for Papers: Material Culture in Transformation: The Afterlives of Premodern Stone and Metal Objects

19. März 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Material Culture in Transformation: The Afterlives of Premodern Stone and Metal Objects
Third Workshop in the Series Cultures of Use and Reuse
Mainz, 12–14 April 2027

Submission Deadline: 13 April 2026

The organisers invite proposals from historians, art historians, archaeologists, epigraphists, conservators, heritage practitioners and scholars of religion and cultural studies at all career stages. Contributions should engage directly with the themes of reuse and transformation in medieval stone and/or metal, whether through detailed case studies, comparative analyses or conceptual interventions. Work that situates local or regional material within broader Mediterranean, transregional or global frameworks, or that reflects on the relationship between medieval and early modern practices, is particularly welcome.

Application
Please submit a single PDF file that contains an abstract of 300–400 words and a short biographical note of no more than 150 words. The abstract should outline your main argument, indicate the primary sources and materials you will discuss, specify the geographical and chronological focus of your paper, and explain how your contribution engages with the workshop’s interest in reuse, afterlives and material transformation in stone and metal. The biographical note should include your name, institutional affiliation and up to five relevant publications, projects or exhibitions (where applicable). If you would prefer to present a shorter, more exploratory contribution instead of a full-length paper, please indicate this clearly in your proposal.
Proposals should be sent by Monday, 13 April 2026 to: carolin.gluchowski@uni-hamburg.de, Julia.Noll@adwmainz.de and julia.von.ditfurth@kunstgeschichte.uni-freiburg.de. Applicants will be informed of the outcome by mid-May 2026. Draft versions of accepted papers of approximately 3,000–5,000 words will be circulated among all participants by the beginning of 2027 in order to facilitate substantive discussion during the workshop.

Organisation and Contact
Carolin Gluchowski (Universität Hamburg): carolin.gluchowski@uni-hamburg.de
Julia von Ditfurth (Universität Freiburg): julia.von.ditfurth@kunstgeschichte.uni-freiburg.de
Julia Noll (Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz): Julia.Noll@adwmainz.de

The complete Call for Papers can be found here as a PDF-Download.


Call for Papers: FAIR 3D HERITAGE. Documentation, Publication and Preservation of the Digital 3D Heritage on the Web

18. März 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

FAIR 3D HERITAGE
Documentation, Publication and Preservation of the Digital 3D Heritage on the Web
Mainz, 14–16 September 2026

Submission Deadline: 31 March 2026

The DFG 3D-Viewer Conference brings together researchers, heritage professionals, infrastructure providers and software developers to discuss how interoperable, standards-based and applicable 3D workflows can support sustainable digital heritage. We aim to address conceptual, methodological and technical challenges and to encourage exchange between communities. The conference also serves as a final presentation and critical reflection of the second funding phase of the DFG 3D-Viewer project, situating its results within the broader landscape of digital 3D heritage infrastructures.

Paper Submission
To propose a contribution, please submit an extended abstract of up to 500 words in British English (approximately one page, excluding references), including a maximum of two images and 10 references, in PDF format via our Google Form (link on the conference website). We welcome the following contribution types:

  • Oral presentations on site (15 minutes + discussion),
  • Posters (A1 Poster in the exhibition section + 6 minutes presentation/demo).

Funding & costs
Thanks to the support of the German Research Foundation (Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG), we can offer:

  • Travel cost reimbursement for selected speakers up to 250,00€ (according to DFG regulations).
  • Lunch, dinner and coffee breaks for the duration of the conference.
    There will be no conference fee, but registration is mandatory so that we can plan catering and event space. Registration link will be shared on conference website: https://ai-mainz.github.io/fair-3d-heritage

Contact
In case of any questions, please contact: dfg3dviewer@gmail.com 

The complete Call for Papers with the submission link can be found at the conference website.


Call for Abstracts: Knowing by Example

18. März 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Knowing by Example
Workshop
Nuremberg, October 8–9, 2026

Submission Deadline: June 30, 2026

Focusing on ancient, medieval, and early modern materials across diverse cultural traditions, the workshop investigates how examples achieve epistemic force within different knowledge cultures. It asks how exemplary reasoning stabilizes or challenges knowledge claims, structures judgment and comparison, and shapes epistemic communities across time and cultural boundaries. How do examples foster shared modes of reasoning? How do they connect communities and stimulate further inquiry—whether through paradigmatic cases, authoritative repertoires such as the Greek paradeigma and Roman exemplum, or through hypothetical and thought examples that function as heuristics for theory formation?

The workshop combines participants’ contributions (ca. 20 minutes) — including paper presentations and impulse talks — with close readings of selected key passages from thinkers such as Aristotle, Quintilian, and Bacon. Both formats are designed to foster sustained discussion and to consolidate a shared conceptual vocabulary for analyzing exemplarity as an epistemic practice. 

Participants
The workshop warmly welcomes contributions from Classicists, Sinologists, Judaists, Medieval and Early Modern scholars, philosophers, historians of science, epistemologists, and researchers from related disciplines. We invite applications from advanced PhD candidates to senior researchers and particularly encourage contributions that engage across disciplinary and cultural boundaries.

Organization
UTN covers the costs of a round-trip to (Deutsche Bahn, 2nd class) and accommodation in Nuremberg for all participants.

Application
Please submit:
· An abstract of approximately 300 words
· A short bio (max. 150 words), including an email address
Please send submissions by June 30, 2026 to tobias.hirsch@utn.de 

Organizers
Gyburg Uhlmann, Chair and Professor of Classics, University of Technology Nuremberg (UTN)
Dana Jalobeanu, Professor of Early Modern Philosophy, UTN
Tobias Hirsch, Postdoctoral Researcher in Classics, UTN 

Contact
tobias.hirsch@utn.de

The complete Call for Abstracts can be found here as a PDF-Download.