Propylaeum Blog

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PropylaeumSEARCH: Erweiterter Fachausschnitt aus den Regesta Imperii OPAC

07. August 2026, Ansgar Teichgräber - Aktuelles

Der in PropylaeumSEARCH eingebundene Fachausschnitt aus dem Regesta Imperii (RI) OPAC wurde um die Themenbereiche Archäologie und Spätantike erweitert. Der neue „Fachausschnitt Archäologie, Spätantike, Byzantinistik“ umfasst jetzt über 230.000 Einträge.

Der RI OPAC ist eine frei zugängliche, alle Fachdisziplinen berücksichtigende Literaturdatenbank für die mediävistische Forschung des gesamten europäischen Sprachraums. Die Datenbank dient der Regestendatenbank des Akademievorhabens Regesta Imperii (Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz) als digitales Verzeichnis der zitierten Literatur. Zudem ist sie ein universelles Forschungsinstrument für die Suche nach Publikationen vom 16. Jahrhundert bis heute.

Mit den neu hinzugekommenen Titeln wird das Angebot von PropylaeumSEARCH in den Bereichen Archäologie des Mittelalters und Christliche Archäologie sowie in allen Fachbereichen im Zeitraum der Spätantike abgerundet.

Direkt zum Fachausschnitt in PropylaeumSEARCH


PropylaeumSEARCH/GBD: Neue Suche über historische Zeiträume

05. August 2026, Ansgar Teichgräber - Aktuelles

Die Rechercheportale PropylaeumSEARCH und Gnomon Bibliographische Datenbank bieten ab sofort eine gezielte Suchmöglichkeit nach historischen Zeiträumen.

Eine möglichst präzise Suche nach Literatur zu bestimmten Epochen und historischen Zeiträumen ist in den Altertumswissenschaften essenziell. Klassische Suchsysteme stoßen hier oft an ihre Grenzen. Die zentralen Rechercheangebote des Fachinformationsdienstes (FID) Altertumswissenschaften bieten ab sofort neben dem Erscheinungsjahr auch die Suche nach historischen Zeiträumen als eigenständiges Feature an. 

Definieren Sie den gewünschten Zeitraum entweder direkt in der Erweiterten Suche oder schränken Sie Ihre Trefferliste nachträglich über einen Facettenfilter ein (durchsuchbarer Zeitraum in PropylaeumSEARCH: ab 2,5 Mio. Jahre v. Chr.; in der GBD: ab 2.500 v. Chr.). Die Jahresangaben können entweder direkt eingegeben oder mit Hilfe eines Schiebereglers ausgewählt werden. Das System wertet für dieses Feature vor allem Zeitschlagwörter, den GBD-Thesaurus sowie Klassifikationssysteme wie die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) aus. 

(Hinweis: Da nicht alle Titel über solche standardisierten Zeitbegriffe tiefenerschlossen sind und in PropylaeumSEARCH nicht jede Datenquelle berücksichtigt werden kann, wird über dieses Feature im gewählten Zeitraum unter Umständen nicht immer im gesamten Datenbestand gesucht.)

Direkt zu PropylaeumSEARCH
Direkt zur Gnomon Bibliographischen Datenbank (GBD)


14–15 September 2026: Making Matters. Processes and Meaning of Crafting in Graeco-Roman Antiquity

05. August 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Making Matters. Processes and Meaning of Crafting in Graeco-Roman Antiquity
International Conference
Zurich/hybrid, 14-15 September 2026

The international conference Making Matters. Processes and Meaning of Crafting in Graeco-Roman Antiquity explores the changing relationships between people, artefacts, and processes of making in the ancient Greek and Roman worlds against the backdrop of contemporary debates on creativity and technological agency in the age of generative AI. As the latter increasingly blurs the boundaries between human and non-human production, these debates also draw attention to the historical contingency of such distinctions and the importance of the process of production itself.

A Zoom broadcast is planned. To receive the access link, please kindly fill out this form and we will send you the link in the days leading up to the event: https://forms.gle/68wy5f9BWwQQ1BHY8 

Venue
Auditorium / Aula, RAA-G-01, Rämistrasse 59, 8001 Zurich

Organizers
Corinna Reinhardt (corinna.reinhardt@iaka.uzh.ch
Sophie Preiswerk (sophie.preiswerk@iaka.uzh.ch)

The complete program and further information can be found at the conference website.


Prof. Dr. Peter von Möllendorff († 10. Juli 2026)

03. August 2026, Ansgar Teichgräber - Aktuelles

Peter von Möllendorff, Professor für Klassische Philologie / Griechische Philologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, ist am 10. Juli 2026 verstorben. Herr von Möllendorff gehörte seit Gründung des Fachinformationsdienstes Altertumswissenschaften 2016 dem wissenschaftlichen Beirat von Propylaeum an. Mit seiner herausragenden fachlichen Expertise, seinem Verständnis für die interdisziplinären Belange der Altertumswissenschaften sowie seinem von Aufgeschlossenheit und konstruktivem Interesse geprägten Engagement hat er als Beiratsmitglied maßgeblich zum Erfolg unseres Projekts beigetragen. Wir denken in tiefer Trauer und Dankbarkeit an über zehn Jahre gemeinsamer Zusammenarbeit zurück.


16.-18. September 2026: Natur – Tiere – Krieg. Beziehungen und Wechselwirkungen von der Antike bis zur Gegenwart

29. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Natur – Tiere – Krieg. Beziehungen und Wechselwirkungen von der Antike bis zur Gegenwart
Internationale Konferenz
Dortmund/hybrid, 16.-18. September 2026

Anmeldeschluss: 1. September 2026

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Im Zentrum der Konferenz steht die Frage, wie Natur- und Tierwelten im Kontext von Krieg und Gewalt verstanden werden können – nicht nur als Ressourcen, sondern auch als eigenständige Akteure, Resonanzkörper und Formen des Widerstands. Dabei richtet die Tagung ihre Aufmerksamkeit auf die historische Wirkmächtigkeit nichtmenschlicher Entitäten – etwa von Landschaften, Klima, Rohstoffen, Tieren oder Mikroorganismen – und auf ihre vielfältigen Verflechtungen mit menschlichen Gesellschaften in Kriegssituationen.

Die Tagung ist transdisziplinär und international ausgerichtet und bringt Forschende aller Karrierestufen aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Sie bietet ein Forum für den Austausch unterschiedlicher Forschungsansätze und Methoden und eröffnet neue Perspektiven auf das Verhältnis von Natur, Tieren und Krieg. Ergänzt wird die Tagung durch eine kleine Ausstellung historischer Fotografien und Gemälde, die zentrale Themen der Konferenz visuell erschließt.

Anmeldung und praktische Hinweise
Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Um sprachliche Barrieren abzubauen und eine breitere internationale Teilhabe zu ermöglichen, setzen wir KI-gestützte Simultanübersetzung ein.

Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Tagung (online oder vor Ort) ist bis zum 1. September 2026 über folgenden Link möglich: https://forms.gle/THQXr9gYX8yStkii6. Anmeldungen per E-Mail können leider nicht berücksichtigt werden.

Veranstaltungsort
TU Dortmund

Kontakt
naw-conference2026.us.fk17@tu-dortmund.de 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


28.-29. August 2026: Reich und Schön? Die Fürstengräber der jüngeren Römischen Kaiserzeit aus Emersleben

16. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Reich und Schön? Die Fürstengräber der jüngeren Römischen Kaiserzeit aus Emersleben
Wissenschaftliche Tagung
Halberstadt, 28.-29. August 2026

Anmeldeschluss: 17. August 2026

Die archäologische Sammlung des Städtischen Museums Halberstadt umfasst über 300.000 Objekte, darunter die bedeutenden Funde aus den beiden Fürstengräbern von Emersleben (2. Hälfte des 3. Jahrhunderts n. Chr.). 

Anlässlich des 85. Jahrestages ihrer Entdeckung richtet das Städtische Museum Halberstadt vom 28. bis 29. August 2026 eine wissenschaftliche Tagung aus. Im Mittelpunkt steht eine Neubewertung der einzigartigen Funde. Gleichzeitig soll eine Betrachtung der Emerslebener Bestattungen im Kontext der europäischen Prunkgräber der Römischen Kaiserzeit erfolgen und aktuelle, insbesondere interdisziplinäre Forschungen zu den Themen Gesellschaft, Bestattungssitten, Mobilität und Handel vorgestellt werden.

Veranstaltungsort
Ratssitzungssaal | Rathaus
Holzmarkt 1 | 38820 Halberstadt

Veranstalter
Städtisches Museum Halberstadt
Domplatz 36 | 38820 Halberstadt,
Telefon: 03941 551474

Anmeldung
Bitte bis zum 17. August 2026 per E-Mail an staedtischesmuseum@halberstadt.de mit Angabe der Teilnahme am Abendempfang (Anzahl begrenzt!)
Die Teilnahme ist kostenfrei!

Das vollständige Programm mit weiteren Informationen finden Sie hier als PDF-Download.


Call for Posters: Monument(al) clay

15. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Monument(al) clay
Internationaler interdisziplinärer Workshop
Eichstätt, 17.-18. Oktober 2026

Einsendeschluss: 8. August 2026

to English version

Vom 17.-18. Oktober 2026 findet an der Universität Eichstätt-Ingolstadt der Workshop „Monument(al) Clay“ statt, organisiert von Louis Nebelsick (UKSW Warszawie) und Nadin Burkhardt (Universität Eichstätt-Ingolstadt). Der 17. Oktober ist ganztägig für Vorträge und Posterpräsentation angesetzt, am 18. Oktober ist eine Führung auf dem Stätteberg durch die AusgräberInnen vorgesehen. 

Ziel ist es, Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Archäologie, der Bauforschung und der Materialwissenschaften zusammenzubringen und einen offenen, vergleichenden Austausch auf Grundlage ihrer jeweiligen Fallstudien und Erfahrungen zu ermöglichen. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf einzelnen Befunden, sondern ausdrücklich auch auf methodischen Fragen: Wie lassen sich Lehmbauweisen im archäologischen Befund zuverlässig identifizieren? Welche terminologischen und analytischen Herausforderungen ergeben sich? Welche Verbreitungswege oder Verbindungen lassen sich durch die Verwendung von Lehm rekonstruieren (Stichwort: Wissenstransfer)? Unter welchen Voraussetzungen sind Vergleiche zwischen verschiedenen Regionen und Zeiträumen sinnvoll?

Auf dem Workshop ist am 17. 10. 2026 eine Postersession angesetzt, auf der die Posterersteller ihre Beiträge erläutern können. Auch ohne eigene Teilnahme ist die Einsendung eines Posters möglich, ebenso der Rückversand. Die Postersession bietet Raum für die Präsentation und Diskussion eigener Thesen oder laufender oder abgeschlossener Forschungsprojekte zum Workshopthema. Insbesondere NachwuchswissenschaftlerInnen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Die Bewerbung für ein Poster sollte bis 8. August 2026 via eMail an Nadin.Burkhardt@ku.de sowie l.nebelsick@uksw.edu.pl erfolgen. Bitte beschreiben Sie den angedachten Inhalt des Posters mit mindestens 300, maximal 500 Wörter als WORD oder PDF. Abbildungen können in den Abstract eingefügt werden. Er kann deutsch- oder englischsprachig sein.

Reichen Sie bitte nach Aufforderung die Poster ausgedruckt in A2 oder A1 auf dem Postweg ein. Verfassen Sie die Poster bitte in englischer Sprache. Auch deutsch, französisch, italienisch und polnisch ist möglich. Wenn Sie eine andere Sprache als Englisch verwenden, sollte auf dem Poster ein englischsprachiger Abstract enthalten sein.
Die WorkshoporganisatorInnen werden die eingereichten Posterbewerbungen prüfen und bis zum 30. August 2026 Rückmeldung geben, ob die Einreichung angenommen wird. Die Reisekostenmüssen von den Posterspräsentierenden selbst getragen werden.

Organisation und Kontakt
Nadin Burkhardt (Nadin.Burkhardt@ku.de)
Louis Nebelsick (l.nebelsick@uksw.edu.pl)

Den vollständigen Call for Posters finden hier auf Deutsch oder Englisch als PDF-Download.


Call for Papers: Arbeitskreis für hagiographische Fragen

09. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Arbeitskreis für hagiographische Fragen
Stuttgart-Hohenheim, 15.–17. April 2027

Einreichungsfrist: 18. Oktober 2026

Vom 15. bis 17. April 2027 findet im Tagungszentrum der Akademie in Stuttgart-Hohenheim die nächste Tagung des Arbeitskreises statt. Dieses Treffen widmet sich keinem thematischen Schwerpunkt. Es soll stattdessen jüngeren Forscher:innen sowie etablierten Wissenschaftler:innen Gelegenheit geben, ihre Arbeiten und Projekte zu hagiographischen Fragen vorzustellen und sie im Plenum zu diskutieren. Sollten Sie Interesse haben, Ihre Forschungen vorzustellen, richten Sie bitte Ihren Vorschlag bis spätestens 18. Oktober 2026 an Johannes Kuber (kuber@akademie-rs.de). Bitte reichen Sie hierfür eine kurze Zusammenfassung bzw. Problematisierung Ihres Themas (max. 1 Seite) und einen kurzen CV ein.

Die Veranstaltung kann durchaus Elemente eines Workshops enthalten. Daher möchten wir es gerne Ihnen überlassen, wie Sie Ihren Beitrag gestalten. Denkbar wären klassische Vorträge (ca. 30 Minuten) mit anschließendder Diskussion, Vorträge mit Kommentaren bis hin zur Diskussion von ausgewählten Texten oder andere Präsentationsformen. Geben Sie also bitte bei der Meldung Ihres Beitrags auch die gewünschte Präsentationsform an.

Unterbringung und Verpflegung erfolgen direkt im Tagungszentrum. Eine Finanzierung kann nicht übernommen werden. Auch Gäste sind bei der Tagung herzlich willkommen. Das Programm wird voraussichtlich im Dezember veröffentlicht.

Organisation
Andreas Bihrer (Universität Kiel), Felicitas Schmieder (Fernuniversität Hagen), Julia Weitbrecht (Universität Köln), Johannes Kuber (Akademie)

Kontakt
Johannes Kuber (kuber@akademie-rs.de)

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier als PDF-Download.


Call for Papers: Religion, Meteorology and Climate Anxiety in Late Antiquity

08. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Religion, Meteorology and Climate Anxiety in Late Antiquity
International conference
Innsbruck, 7-8 April 2027

Submission Deadline: 17 August 2026

The international conference RELIGION, METEOROLOGY AND CLIMATE ANXIETY IN LATE ANTIQUITY seeks to explore the complex relationships between atmospheric phenomena, environmental uncertainty, religious practices and strategies of resilience in the Late Antique world. Within the framework of the Networks of Sanctity, Lived Religion and Climate Risk in the Post-Roman West (NEXUS) project, funded by the University of Innsbruck (UIBK) and based at the Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik, the conference will examine how Christian communities in the late antique world interpreted, experienced and responded to climatic and environmental challenges, with particular attention to the ways in which religious strategies shaped these responses.

More broadly, the conference aims to reflect on how extreme weather events and disaster narratives contributed to processes of religious innovation, the construction of authority and cultural transformation in Late Antique and post-Roman societies. The conference particularly welcomes contributions engaging with ecocritical approaches, lived religion, hagiographical studies and interdisciplinary perspectives combining textual, archaeological and environmental analysis. 

The workshop will take place at the Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik, University of Innsbruck, on 7-8 april 2027. Proposals including a title, an abstract and a short CV (each with a maximum length of 300 words) should be sent to Rocio.Suarez-Vallejo@uibk.ac.at before 17 August 2026.
Subject to the availability of funding, we aim to contribute towards travel expenses.
The contributions are expected to be published in an edited monograph.

Organisation and Contact
Rocío Suárez Vallejo
Rocio.Suarez-Vallejo@uibk.ac.at 

The complete Call for Papers can be found here as a PDF-Download.


Call for Papers: Orality, Aurality and Literacy in ‘Early Late Antiquity’ (250–450 CE)

02. Juli 2026, Ansgar Teichgräber - Call for papers

Orality, Aurality and Literacy in ‘Early Late Antiquity’ (250–450 CE)
Second Conference on Orality, Aurality and Literacy in Late Antiquity 
Innsbruck, 10–12 February 2027

Submission Deadline: 1 September 2026

Follow-up to the conference “Orality, Aurality and Literacy in ‘Late Late Antiquity’ (450–700 CE)” 
(Innsbruck University, October 2025)

This second conference moves backward in time to examine the period 250–450 CE – an era of profound upheaval, experimental creativity, and foundational change. Often overshadowed by the “golden” Augustan-age model of classical literacy (revitalized in the Adrian Classicism, for example, and by poetae novelli or the rest of the erudition in 2nd century), this period witnessed the slow but irreversible disintegration of the traditional Roman political and military order, alongside the explosive rise of Christian literature and new poetic and rhetorical forms. It was a time when oral traditions, aural practices, and textual production did not merely survive but actively generated the cultural conditions for the world that followed.
We invite contributions that explore how oral, aural, and literate practices intersected, clashed, or reinforced each other in Early Late Antiquity (250–450 CE).

Submission Guidelines

  • Abstracts of 250–300 words (excluding bibliography) should be sent 
    to oraulituibkconference@gmail.com by 01/09/2026.
  • Please include a brief biographical note (max. 100 words) with institutional affiliation (if 
    applicable).
  • Presentations should be 20 minutes, followed by 10 minutes of discussion.
  • The conference will be held in person (hybrid/online possible upon request) on 10–12 
    February 2027 at the Institut für klassische Philologie und neulateinische Studien, University 
    of Innsbruck (Ágnes Heller Haus, Innrain 52a).

Publication Plans 
Selected papers will be considered for publication in an edited volume or special journal issue, 
complementing the proceedings of the first conference.

Key Dates

  • Abstract deadline: 01/09/2026
  • Notification of acceptance: 15/11/2026
  • Conference dates: 10–12 February 2027

We look forward to submissions that explore the origins of late antique oral, aural and literary 
dynamics – a period of crisis, rupture, and breathtaking creativity that laid the groundwork for the 
centuries to come.

Organization
Martin Bauer-Zetzmann, Simon Ellinger, Riccardo Stigliano, Chiara Telesca

Contact
oraulituibkconference@gmail.com 

The complete Call for Papers can befound here as a PDF-Download.