Call for Papers: Das Abwesende wahrnehmen: Sensorische Leerstellen in antiken Kulturen
-
15. April 2026
-
Call for papers
Das Abwesende wahrnehmen: Sensorische Leerstellen in antiken Kulturen
Dresden, 18.-19. März 2027
Einsendeschluss: 31. Mai 2026
Die Konferenz widmet sich gezielt der Polarität von Präsenz und Nicht-Präsenz des Sensorischen in der antiken Welt, verstanden nicht als binäre Opposition, sondern als Skalierungsphänomen. Im Zentrum stehen Fragen nach Voll-, Teil- und Nichtpräsenzen sensorischer Erfahrung sowie nach den spezifischen Formen, Funktionen und Diskursen, die sich innerhalb und anhand dieses Spektrums entfalten.
Ziel ist es, ein transdisziplinäres altertumswissenschaftliches Forum zu schaffen, das unterschiedliche methodische und fachliche Perspektiven miteinander ins Gespräch bringt. Der Fokus liegt auf historischen Phänomenen der gesamten Antike, wobei auch Perspektiven aus der Byzantinistik und Mediävistik ausdrücklich willkommen sind. Beiträge aus benachbarten Disziplinen sind ebenso gern gesehen – etwa aus der Medienwissenschaft, Philosophie und Kulturgeschichte – sofern ein klarer Bezug zur sinnlichen Wahrnehmung und ihren Abstufungen im Kontext der antiken Welt hergestellt wird.
Wir laden zur Einreichung von Abstracts ein, die sich mit diesen oder verwandten Fragestellungen auseinandersetzen und eine methodisch reflektierte Perspektive auf das Spannungsfeld von Präsenz und Nicht-Präsenz der Sinne in der antiken Welt entwickeln.
Bitte senden Sie Ihr Abstract als Word- und pdf-Datei (max. 300 Wörter in deutscher oder englischer Sprache) für einen 30-minütigen Vortrag bis zum 31.05.2026 an anna_dorothea.uschner@tu-dresden.de. Dieser CfP richtet sich an Forscher:innen aller Karrierestufen, Beiträge von Nachwuchswissenschaftler:innen sind ausdrücklich willkommen. Eine Publikation der Tagungsergebnisse ist geplant.
Bei dieser Konferenz handelt es sich um ein Präsenzformat. Wir bieten eine kostenfreie Unterbringung am Konferenzort sowie einen Reisekostenzuschuss an.
Organisation
Organisiert durch das Projektteam des DFG-Projektes „Der Duft des Textes: Die Darstellung von Gerüchen in der antiken griechischen Literatur“ und der AG Sensorium
Kontakt
anna_dorothea.uschner@tu-dresden.de
Den vollständigen Call for Papers finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.
0 Kommentare